ABSOLUT KEINE KOMPROMISSE BEI DER FLUGSICHERHEIT


40 Wiler Männerjahrgänger 1951-55 liessen sich in Dübendorf in die Geheimnisse und eindrücklichen zahlenmässigen Dimensionen von Skyguide, der Schweizer Flugsicherung, einweihen und davon begeistern.


(Hermann Rüegg)
Skyguide, bereits jetzt ein modernes Hightech-Unternehmen, steht vor grossen Zukunftsaufgaben. Die zunehmende Automatisierung, neue Luftraumnutzer und immer mehr Normen und Vorschriften prägen die Rahmenbedingungen, um den Luftraum über der Schweiz und einem Teil des angrenzend Auslands zu sichern und die Flugbewegungen zu steuern. Skyguide ist auch vertraglich mit der militärischen Flugraumsicherung der Schweizer Armee betraut.

Interessante Informationen gab es im Trainings-Tower in Dübendorf.

Wussten sie, dass…

…Skyguide etwa 1450 Vollzeitstellen an den beiden Zentren Zürich und Genf und den weiteren neun betreuten Flughäfen hat?

…pro Jahr weit über 500’000 An- und Abflüge abwickelt und gegen 1,25 Millionen Flugbewegungen absichert und begleitet?

…von 500 Bewerbern gerade mal 1-2 Prozent nach der dreijährigen Ausbildung schlussendlich als Flugbegleiter bei Skyguide eingesetzt werden können? Eine Aufgabe, die allerhöchste Konzentration und Zuverlässigkeit voraussetzt.

Keine Steuergelder

Obwohl Skyguide ein Bundesbetrieb ist, wird er nicht über Steuergelder finanziert, sondern über die Flugbewegungseinnahmen der Airlines. „Skyguide ist gefordert, die Kosten dafür zu senken, denn es gibt bereits Fluggesellschaften, welche die Schweiz zu umfliegen versuchen, um Geld zu sparen, denn die Schweiz ist auch in diesem Bereich ein eher teures Pflaster, respektive Luftpolster“, so die Skyguideführerin Gabrielle Falbriard.

Ein verdientes währschaftes Bier nach so viel Technik erfreute dann zum Abschluss auf dem Heimweg alle Jahrgänger in der Brauerei in Frauenfeld.