BAZENHEIDER MÜSSEN SICH MIT EINEM PUNKT BEGNÜGEN


Der FC Bazenheid gastierte am Sonntagnachmittag beim am Tabellenende stehenden FC Dübendorf. Die Toggenburger hatten mit zuletzt zwei Siegen in Folge mit 9 Toren aus beiden spielen, eine starke Reaktion auf die Startpartien gezeigt. Auch gegen den FC Dübendorf wollten die Mannen unter der Leitung von Trainer Heris Stefanachi den nächsten Sieg holen.

(Raphael Koch) Bazenheid riss das Zepter von Beginn weg an sich und war die spielbestimmende Mannschaft. Dies, obwohl sich das neuformierte Zentrum etwas schwer tat. Die Gäste schafften es jedoch nicht, wirkliche Gefahr zu produzieren und hatten lediglich einige Halbchancen. In der 23. Minute war es dann der FC Dübendorf, der für Furore sorgte. Ein FCD-Angreifer duellierte sich nach einem Konter im eins gegen eins mit dem Torhüter. Dieser konnte das Duell mit einem guten Reflex für sich entscheiden und verhinderte den Gegentreffer. Kurz danach verlängerte Schneider per Kopf in den Sechzehner des FCD, dort stand Titaro goldrichtig und versenkte den Ball zum 1:0.

Die zweite Halbzeit begann nicht mehr ganz so engagiert wie Durchgang eins. Erst nach etwa einer Viertelstunde in Halbzeit zwei kamen die Toggenburger zu fünf guten Chancen innert drei Minuten. Alle Chancen zum Ausbau der Führung wurden jedoch vergeben oder vom stark agierenden Torhüter pariert. In der 73. Minute kam dann der Schock für die Gäste. Aus dem nichts und völlig entgegen dem Spielverlauf erzielte das Heimteam den Ausgleich. Bernet konnte zwar einen ersten Abschluss noch abwehren, beim zweiten Anlauf kam er jedoch nicht mehr an den Ball.
Bazenheid stellte daraufhin auf ein 3-5-2-Spielsystem um und erspielte sich weitere Chancen für die erneute Führung. Besonders der Torwart der Dübendorfer hatte etwas dagegen, eins ums andere Mal hielt er für das Heimteam den Punkt fest. Es wären fast noch drei geworden, wenn der FC Dübendorf kurz vor Schluss einen Konter nicht knapp übers Bazenheider Gehäuse geschossen hätten. Somit muss sich der FC Bazenheid mit einem Punkt begnügen, in einem Spiel in dem ein Sieg mehr als verdient gewesen wäre.

Trainer Heris Stefanachi:

In der ersten Halbzeit haben wir in der letzten Zone viele falsche Entscheidungen getroffen, was uns sicherlich einige gute Chancen kaputt gemacht hat. In der ersten Phase der zweiten Halbzeit haben wir zu wenig das 2:0 gesucht. So ist dann Fussball und du wirst dafür bestraft. Es ist bitter, dass wir ein Spiel deutlich dominiert haben und nicht drei Punkte mit nach Hause nehmen konnten.