CVP UND SP REICHEN FAMILIENINITIATIVE MIT 6’867 UNTERSCHRIFTEN EIN


Am Freitagmorgen, 12. Januar 2018, überreichten die Initianten die von der CVP und SP lancierte Familieninitiative mit über 6’867 Unterschriften der Staatskanzlei des Kantons St. Gallen. Die Initiative verlangt, dass die Kinder- und Ausbildungszulagen um je 50 Franken erhöht werden.


(CVP) Die Kosten für die Familien haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Deshalb hat sich die CVP im letzten Jahr bereits im Kantonsrat vehement für die Erhöhung der Kinder- und Ausbildungszulagen eingesetzt. Dies leider ohne Erfolg. Aus diesem Grund lancierte sie zusammen mit anderen Parteien eine entsprechende Initiative.

«Wir sind mit unserem Anliegen auf offene Ohren gestossen», sagte Patrick Dürr, Präsident der CVP Kanton St.Gallen. Die Anhebung der Kinder- und Ausbildungszulagen bringt für die Eltern von rund 75‘000 Kindern und 24’000 Jugendlichen in Ausbildung eine wesentliche Verbesserung ihres Alltags und ihrer Chancen. Angesichts der immer höheren Belastung der Familien durch Wohnkosten, Krankenkassenprämien, Betreuungskosten und Schulgebühren ist die finanzielle Stärkung der Familien dringend angezeigt.

Staatshaushalt wird nicht belastet

Die Erhöhung der Familienzulagen liegt auch im Interesse der gesamten St.Galler Bevölkerung, weil dadurch der Kanton für Wohnen und Arbeiten attraktiver wird. «In den letzten Jahren wurde die St.Galler Wirtschaft zu Recht mehrmals entlastet. Jetzt sind die Familien an der Reihe», macht Patrick Dürr deutlich. Entscheidend sei, dass die Erhöhung möglich sei, ohne den Staatshaushalt zu belasten. Die Kinderzulagen werden zwar über Lohnbeiträge der Arbeitgeber finanziert, «doch während die beitragspflichtige Gesamtlohnsumme im Kanton stetig wächst, bleibt die Anzahl der Bezüger von Kinder- und Ausbildungszulagen stabil.» Vor diesem Hintergrund konnten die Familienausgleichskassen in den letzten Jahren ihre Beitragssätze senken.