INFO-BULLETIN STADT WIL VOM 16. MAI 2018


Die Themen des „wil.aktuell“ vom 16. Mai 2018 sind:


Ein grünes Pilotprojekt in der Fussgängerzone

In diesen Tagen startet die Stadt Wil, gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft (ZHAW), ein Pilotprojekt in ausgewählten Baumrabatten auf der Oberen Bahnhofstrasse. Die Pflanzen sollen der Ästhetik und der Gesundheit dienen.

Ziel des Pilotversuchs ist es, eine optimale Kombination von Pflanzen zu platzieren. Die Testpflanzungen in je zwei Baumrabatten an jeder Strassenseite beginnen in diesen Tagen.

Die ZHAW, Abteilung Pflanzenverwendung, übernimmt im Rahmen des Pilotversuchs die standortgerechte Planung in der Fussgängerzone und begleitet den Versuch. Die Stadtgärtnerei setzt die neuen Pflanzensysteme um und unterhält diese nach den Vorgaben. Die Forscher und die Stadtgärtnerei werden die Entwicklung dieses Stadtgrüns nach zwei Vegetationsperioden auswerten und danach über weitere Massnahmen entscheiden.

Luft enthält etwa einen Fünftel lebenswichtigen Sauerstoff, der zum Grossteil von Pflanzen durch die Fotosynthese bereitgestellt wird. «Die Pflege unseres Stadtgrüns ist deshalb auch eine Investition in die Gesundheit der Wiler Bevölkerung», sagt Max Forster, städtischer Leiter Betriebe und Entsorgung.


Konzepte und Leitbilder neu online

Die städtischen Konzepte und Leitbilder sollen – zusammen mit Studien und Karten – Leitplanken und Grundlagen zum Entscheiden und Handeln geben. Die Stadt hat diese Dokumente nun gesammelt veröffentlicht.

Unter www.stadtwil.ch/leitbilder gibt die Stadt Wil neu einen Überblick über die wichtigsten Dokumente dieser Art. Interessierte erhalten Einblick in Leitbilder wie das Altstadtleitbild oder das Integrationsleitbild ebenso wie in Konzepte aus den Schulen, den Agglomerationsprogrammen und weiteren Bereichen.


Sanierungsarbeiten beim Ebnet-Saal

Die Stadt Wil behebt am städtischen Mehrzwecksaal Ebnet in Bronschhofen Mängel in der Dachkonstruktion und installiert eine Solaranlage. Deshalb kann der Saal zurzeit nicht genutzt werden.

Der Ebnet-Saal steht der Bevölkerung ab Herbst wieder für Veranstaltungen, Ausstellungen und Sporttrainings zur Verfügung. Die Sanierungsarbeiten sind nötig, weil konstruktive Mängel der Dachkonstruktion und des Oblichts behoben werden müssen. Diese verursachten Beschädigungen und Wassereintritte. Zusätzlich werden Massnahmen zur Erhöhung der Erdbebensicherheit der Hallenkonstruktion umgesetzt.

Die Bauarbeiten haben Mitte April begonnen und setzen als Erstes die Montage eines Notdaches voraus, das als Schutz während der Bauarbeiten dient. Die Spannweiten und Flächen dieses Notdaches weisen beachtliche Dimensionen aus und erfordern mehrere Wochen Aufbauzeit.


Bauarbeiten an der Hubstrasse

Die mit rund täglich 4‘400 Fahrzeugen stark befahrene Hubstrasse wird zwischen Kantonsschule und Gemeindegrenze saniert. Die Arbeiten beginnen nächste Woche.

Entlang der Hubstrasse verläuft ein kommunaler Velo- und Fussweg, ein Abschnitt gehört zur nationalen Veloroute. Bei der Sanierung werden nicht nur Schwachstellen beim Veloverkehr eliminiert, sondern auch die Bushaltestelle, Höhe Zufahrt Stihl, wird infolge ungenügender Sichtverhältnisse 50 Meter nach Osten verlegt. Sämtliche Bushaltestellen werden behindertengerecht ausgebaut.

Die Arbeiten dauern vom 22. Mai bis Mitte August 2018. Die Kosten sind mit 700‘000 Franken veranschlagt, wobei die Stadt Wil für die Velomassnahmen beim Bund und beim kantonalen Tiefbauamt eine Kostenbeteiligung erbitten wird.

Die Bauarbeiten sind eine der Massnahmen aus dem Agglomerationsprogramm 2. Generation.


Ausserordentlicher Sirenentest am Mittwoch, 23. Mai 2018

Am Mittwoch, 23. Mai 2018, findet in der ganzen Schweiz von 13.30 Uhr bis spätestens 16.00 Uhr ein ausserordentlicher Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen des «Allgemeinen Alarms» und auch jener des «Wasseralarms» getestet. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.

Ausgelöst wird um 13.30 Uhr in der ganzen Schweiz das Zeichen «Allgemeiner Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer, der nach einem Unterbruch von zwei Minuten noch einmal während einer Minute zu hören ist. Wenn nötig, darf die Sirenenkontrolle bis 14.00 Uhr weiter geführt werden. Ab 14.15 Uhr bis spätestens 16.00 Uhr wird im gefährdeten Gebiet unterhalb von Stauanlagen das Zeichen «Wasseralarm» getestet. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden.

Gesamtschweizerisch werden mehr als 8’000 Sirenen, davon 5’000 fest installiert und rund 2’800 mobil, auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Im Kanton St.Gallen werden alle 231 stationären Sirenen ferngesteuert ausgelöst.

Mehr Informationen unter www.sirenentest.ch.