INFO-BULLETIN STADT WIL VOM 30. MAI 2018


Die Themen des „wil.aktuell“ vom 30. Mai 2018 sind:

  • Patrouille Suisse über Wil (riga 18) am 30. Mai 2018 zwischen 10:10 Uhr und 10:40 Uhr
  • Entscheide des Stadtrats
  • Schulhauseinteilung in die Oberstufe
  • Teilnehmerrekord am Unternehmerapéro (separater Artikel)
  • Nächste Sprechstunde «Offenes Ohr» mit der Stadtpräsidentin am 4. Juni 2018
  • Neue Dienstleistung: Weg-, Zu- und Umzug ohne Behördengang abwickeln
  • Nächste Parlamentssitzung fällt aus
  • Einschränkungen in der Altstadt am 10. Juni (Film-Aufnahmen)
  • Ausnahmebewilligung gemäss Immissionsschutzreglement auf dem Autobahnzubringer
  • Sperrung Steigweg Bronschhofen
  • Bauarbeiten für Strom-, Gas- und Wasserleitungen am Magnus- und Vogelherdweg
  • Öffentliche Ausstellung schulischer Projektarbeiten in Bronschhofen
  • Wiler Ausstellung zu Elektromobilität und Solarstrom (separater Artikel)

Patrouille Suisse über Wil

Im Rahmen der Regionalen Industrie- und Gewerbeausstellung in Uzwil fliegt die Kunstflugstaffel Patrouille Suisse der Schweizer Armee eine Flugshow. Auch in Wil ist deshalb mit Fluglärm zu rechnen.

Die Staffel führt ihr Training am Mittwoch, 30. Mai 2018, um ca. 10:10 Uhr durch. Am Samstag, 2. Juni findet die Flugshow zwischen 14 und 15 Uhr statt. Eine kurzfristige Absage ist möglich.


Entscheide des Stadtrats

Der Stadtrat hat drei Beantwortungen von Interpellation genehmigt und zum Versand an das Parlament freigegeben.

– In seiner Antwort zur Interpellation Benjamin Büsser (SVP) betreffend «Arbeitsvergaben in der Stadt Wil» schreibt der Stadtrat, dass die vorhandene Regelungsdichte den Gemeinden relativ wenig Spielraum im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens belasse. Der Stadtrat habe aber festgelegt, dass bei freihändigen Verfahren neben dem Preis und der Qualität nach Möglichkeit auch der Ort des Fimensitzes zu berücksichtigen sei.

– In seiner Antwort zur Interpellation Marc Flückiger (FDP) «Fragen zum Planungsstand der Unterflurbehälter in der Stadt Wil» hält der Stadtrat fest, dass sich für eine Stadt mit Unterflurbehältnern (UFB) nicht nur Vorteile ergäben. So dürften für die Stadt Wil voraussichtlich zusätzliche Kosten in Millionenhöhe anfallen, die sie selber zu trägen hätte. Die Stadt Wil muss daher zuerst die für sie relevanten Grundlagen erarbeiten, bevor sie einen definitiven Entscheid für oder gegen eine flächendeckende Einführung von UFB fällt. Ein Detailkonzept soll bis Ende 2019 erarbeitet werden.

– In seiner Antwort zur Interpellation von Erwin Böhi (SVP) betreffend «Wird Wil vom nationalen Fernbusnetz abgehängt?» schreibt der Stadtrat, dass er mögliche Standorte für Fernbusse evaluieren und in der Folge Fernbuslinien einen verkehrssicheren Standort zuweisen wolle. Eine gemeinsam mit dem Kanton St. Gallen in Auftrag gegebene Studie, die im Entwurf vorliege, habe kurz- und langfristig mögliche Halteorte definiert. Für die kurzfristigen Halteorte will er konkrete Abklärungen bezüglich Verfügbarkeit und Realisierbarkeit treffen und die entstehenden Kosten beziffern. Andere langfristige Standorte beim «ESP Wil West» oder beim Bahnhof würden in den entsprechenden Vorprojekten und Projektgruppen behandelt.


Schulhauseinteilung in die Oberstufe

In diesen Tagen haben rund 200 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse Post vom Departement Bildung und Sport erhalten. Damit wurde den Schülerinnen und Schülern die Zuteilung in die Oberstufe mitgeteilt, sei es in die Oberstufe Lindenhof, Sonnenhof oder Bronschhofen oder bei den Sekundarschulmädchen auch in die Mädchensekundarschule St. Katharina.
Bei der Zuweisung in die Mädchensekundarschule St. Katharina gilt es, die vom Stadtparlament im Nachtrag I zum Schulvertrag zwischen der Stadt Wil und der Stiftung Schule St. Katharina festgelegte Regelung zu beachten. Auf das Schuljahr 2017/18 hin musste aufgrund der Nachfrage eine Auslosung durchgeführt werden. In diesem Jahr konnte darauf verzichtet werden.
Im Schuljahr 2018/19 werden 83 Jugendliche in einer ersten Sekundarklasse der öffentlichen Oberstufe im Lindenhof, im Sonnenhof oder in Bronschhofen unterrichtet. 33 Schülerinnen werden in der Mädchensekundarschule St. Katharina beschult. In die erste Realklasse wurden 61 Mädchen und Knaben eingeteilt, die siebte Kleinklasse wird von 13 Jugendlichen besucht.
Oberstes Ziel des Departements Bildung und Sport ist es, alle Jugendlichen auf das Berufsleben bestmöglich vorzubereiten, sodass nach den drei Oberstufenjahren der Weg in eine Lehre oder weiterführende Schule gelingt.

Regelung in einer Übergangsphase

Alle Jugendlichen können einen Zuteilungswunsch für die Oberstufe abgeben. Nicht in jedem Fall kann der Wunsch erfüllt werden, insbesondere wenn es die Klassenorganisation nicht zulässt. Zuteilungswünsche in die Mädchensekundarschule St. Katharina können berücksichtigt werden, solange nicht mehr als 70 Prozent aller per 30. April in Wil wohnhaften und der 1. Klasse der Sekundarschule zugeteilten Mädchen erreicht werden.

Sofern die Anzahl Anmeldungen die 70-Prozent-Quote übersteigt, wird ein Losentscheid getroffen. Wird die Quote nicht ausgeschöpft, können auch positiv beurteilte Wiedererwägungsgesuche zu Beginn der Sommerferien oder dann bis zum 31. Juli zugezogene Mädchen, die im neuen Schuljahr in die 1. Sekundarklasse eintreten, der Mädchensekundarschule zugeteilt werden. Mit diesem Stichtag Ende Juli gilt das spezifische Zuweisungsverfahren für den entsprechenden Jahrgang als abgeschlossen.

Diese Regelung wurde als Übergangslösung festgelegt, bis im Rahmen des Projektes Schule 2020 die künftige Oberstufenstruktur geklärt ist.


Nächste Sprechstunde «Offenes Ohr» mit der Stadtpräsidentin am 4. Juni 2018

Die nächste Sprechstunde mit Stadtpräsidentin Susanne Hartmann findet am Montag, 4. Juni 2018, von 16 bis 18 Uhr im Rathaus statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Stadtpräsidentin Susanne Hartmann ist ein offener Austausch und eine aktive Gesprächskultur mit Wiler Bürgerinnen und Bürgern sehr wichtig. In ihren regelmässigen Sprechstunden können die Einwohnenden Fragen stellen sowie Anregungen oder Kritik zu städtischen Themen anbringen. «Offenes Ohr» findet in der Regel am ersten Montag jedes Monats statt, das nächste Mal am Montag, 4. Juni 2018 von 16 bis 18 Uhr im Rathaus (Sitzungszimmer 33).


Neue Dienstleistung: Weg-, Zu- und Umzug ohne Behördengang abwickeln

Den Weg-, Zu- und Umzug elektronisch zu melden (eUmzug) zählt zu den von der Bevölkerung am meisten nachgefragten E-Government-Dienstleistungen. In der Stadt Wil ist das voraussichtlich ab Herbst 2018 möglich.

Der Kanton St. Gallen führt die vollständige elektronische Abwicklung des Umzugsprozesses ein. Damit können auch Wiler Einwohnerinnen und Einwohner voraussichtlich ab Herbst 2018 ihre Umzugsmeldung an die Gemeinde zeitunabhängig tätigen. Der Gang auf die Verwaltung entfällt.

Ein Erklärvideo zeigt das Vorgehen:


Nächste Parlamentssitzung fällt aus

Die Sitzung des Wiler Stadtparlaments vom 7. Juni findet nicht statt. Darüber hat das Präsidium des Parlaments informiert.

Präsident Luc Kauf erklärte, dass die Sitzung mangels Geschäften ausfalle. Die nächste Sitzung des Wiler Stadtparlaments findet demnach am Donnerstag, 5. Juli, um 17.00 Uhr in der Tonhalle statt.


Einschränkungen in der Altstadt am 10. Juni

Zwischen dem 5. und 14. Juni 2018 finden in Wil Dreharbeiten zum Film «The Zurich Liaison» statt. Am Sonntag, 10. Juni, wird deshalb der Zugang mit Fahrzeugen zur Altstadt von 6 bis 22 Uhr gesperrt.

Die meisten Aufnahmen für den Film werden in der Tonhalle, dem Baronenhaus und im Gerichtsgebäude gemacht. Diese haben keine Einschränkungen zur Folge. Aufgrund der Aufnahmen im Freien ist die Zufahrt in die Altstadt am 10. Juni jedoch nicht möglich. Die Parkplätze können nicht genutzt werden. Der Zugang für die Anwohnenden ist gewährleistet. Es kann zu kurzen Verzögerungen kommen.

Der Zugang zum Rathaus für Bürgerinnen und Bürger, welche an der Urne ihre Stimme abgeben, ist von 10 bis 11.30 Uhr gewährleistet. Automobilisten empfiehlt die Stadt Wil, das Parkhaus Altstadt zu nutzen. Die Anwohnenden werden durch die Filmcrew mit einem Schreiben zusätzlich informiert.


Ausnahmebewilligung gemäss Immissionsschutzreglement auf dem Autobahnzubringer

Die Stadt Wil hat eine Ausnahmebewilligung für lärmintensive Baustellenarbeiten in der Nacht erlassen. Vom 4. bis 8. Juni 2018 werden die Arbeiten auf der Georg-Rennerstrasse jeweils von 19 bis 7 Uhr durchgeführt.

Laut der Begründung im Gesuch um Ausnahmebewilligung ist es notwendig, für bestimmte Arbeiten den Verkehr auf dem Viadukt auf eine Spur zu reduzieren. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf dem Autobahnzubringer ist diese Einschränkung nur während der Nachtzeit möglich. Die Stadt Wil hat deshalb eine Ausnahmebewilligung vom Immissionsschutzreglement erlassen.


Sperrung Steigweg Bronschhofen

Der Werkhof der Stadt Wil führt beim Steigweg in Bronschhofen Anpassungensarbeiten durch. Der Weg wird deshalb voraussichtlich vom Freitag, 1. Juni, bis Freitag, 8. Juni, gesperrt.

Die Umleitung wird über die daneben liegende Liegenschaft geführt. Bei schlechter Witterung können sich die Bauarbeiten einige Tage verschieben.


Bauarbeiten für Strom-, Gas- und Wasserleitungen am Magnus- und Vogelherdweg

Die Technischen Betriebe Wil (TBW) erneuern am Magnusweg und am Vogelherdweg die Werkleitungen und Hausanschlüsse und ersetzen die Natrium-Hochdruckleuchten durch LED-Leuchten.

Im Magnusweg beginnen die Bauarbeiten Ende Mai 2018 und werden danach im Vogelherdweg fortgesetzt. Dort dauern sie etwa bis Ende Oktober. Infolge der engen Platzverhältnisse, vor allem im Magnusweg, kommt es während der Grabarbeiten örtlich zu Behinderungen. Die Durchfahrt für Anwohnende ist jedoch möglich. Die Wasser- und Stromversorgung wird während der Bauzeit mittels Provisorien sichergestellt.


Öffentliche Ausstellung schulischer Projektarbeiten in Bronschhofen

Am Freitag, 8. Juni 2018, werden in Bronschhofen die Oberstufen-Projektarbeiten prämiert. Zudem kann man sie in einer Ausstellung besichtigen.

In Bronschhofen arbeiten die Schülerinnen und Schüler der 3. Oberstufe zurzeit intensiv an ihren Projektarbeiten. Nach ihrer Präsentation wird eine Jury die Arbeiten bewerten und die besten Projekte prämieren.

Der Höhepunkt der Projektarbeit ist die öffentliche Prämierung und Ausstellung am Freitag, 8. Juni 2018 von 17 bis 19.30 Uhr im Oberstufengebäude an der Bahnhofstrasse 2. Die freie Themenwahl verspricht eine Vielfalt an Fragestellungen und Ideen.


Gegen Fluglärm in der Ostschweiz: Einsprachen gegen Lärmgebührenmodell ermöglichen Gutachten

Die Flughafen Zürich AG muss ihr Betriebsreglement anpassen. Einsprachen gegen das darin enthaltene Lärmgebührenmodell der Flughafen Zürich AG – unter anderem von der Regio Wil – haben dazu geführt, dass nun ein Gutachten erarbeitet wird. Die der Betreiberin erteilte Teilgenehmigung bringt der Ostschweiz weitgehend keine Lärmentlastung.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat der Flughafenbetreiberin auferlegt, sie habe eine Vorverlegung der letzten Slots am Abend zu prüfen. Sie muss dazu innert eines Jahres einen Bericht erstellen, in dem die betriebliche Machbarkeit, wirtschaftliche Tragbarkeit und die Wirkung auf die Lärmbelastung ausgewiesen und bewertet werden.

Zur Sicherung des Betriebes hat das BAZL vorerst eine Teilgenehmigung erteilt. Das bedeutet für die Region Ost im Wesentlichen:
– Mit der Teilgenehmigung kann die Flugsicherung die abfliegenden Flugzeuge nach 22 Uhr bei Bedarf bereits ab 5000 Fuss (1524 Meter) von den definierten Startrouten abweichen lassen, statt wie bisher auf einer Höhe von 8000 Fuss (2438 Metern). Dies führt zu mehr Starts auf den Pisten 32 und 34 direkt Richtung Osten statt mit Linkskurve zurück über den Flughafen und erst dann Richtung Osten. In ihren Einsprachen hatten die Gemeinden diese neue Regelung aufgrund potentieller nächtlicher Ruhestörungen für die Bevölkerung abgelehnt.
– Die neue Abflugroute führt nördlich an Frauenfeld vorbei Richtung Bodensee. Die Abflugroute südlich am Flughafen vorbei wird aktuell nicht eingeführt. Damit werden die Abflüge Richtung Osten mehrheitlich über den Nordosten führen, was keine Lärmentlastung für den Osten bedeutet.
– Starts für schwere Flugzeuge dürfen neu am späten Abend auf Piste 32 erfolgen, was Verspätungen nach 23 Uhr reduzieren sollte.

Mehr Informationen dazu gibt es beim Verein Regio Wil, der die nachhaltige Entwicklung der Region durch die Verbindung von sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Interessen fördert: www.regio-wil.ch