LABOR UMBAUPROJEKT AM SPITAL WIL IST ABGESCHLOSSEN


Die Spitalregion Fürstenland Toggenburg hat heute Mittwoch das umgebaute Labor im Spital Wil in Betrieb genommen. Die neue Infrastruktur ermöglicht diverse Verbesserungen. Mit der Inbetriebnahme des neuen Labors ist das Bauprojekt „Notfall, Labor & Verwaltung“ am Spital Wil abgeschlossen.

Titelbild: Freude auf die neuen Arbeitsplätze im umgebauten Labor: Die Leiterin Labore Christiane Peine (rechts) und ihre Stellvertreterin Sonja Regner Witt.


Umzug heute Mittwoch im Spital Wil: Grosse Geräte, kleine Gefässe, Computer – alles muss innert eines Tages vom alten ins neue Labor gezügelt werden. Akribisch wurde der Umzug geplant, jedes Gerät beschriftet, so dass die Techniker und die biomedizinischen Analytikerinnen diese gleich am neuen Standort in Betrieb nehmen konnten. Denn die Labordiagnostik musste auch während des Umzugs weiterlaufen.

Zentral für beide Spitäler

Die Zahl der Laboranalysen in der SRFT hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Die Rolle des Labors ist in der Medizin von grosser Bedeutung, liefert die Labordiagnostik doch wichtige Informationen für die Identifikation von Krankheiten. Entsprechend bedarf es einer modernen Infrastruktur und Technik. Die Sanierung des Labors hat wesentliche Verbesserungen mit sich gebracht, sowohl aus betrieblicher Sicht als auch für die Mitarbeitenden. Die erweiterten, modernen Räumlichkeiten ermöglichen ein ergonomisches und speditives Arbeiten und grosszügigere Platzverhältnisse, welche auch den gestiegenen Vorschriften gerecht werden. Das Labor im Spital Wil kann nun als Zentrallabor für beide Spitalstandorte der SRFT genutzt wer-den. Die gesamte nicht zeitkritische Routinediagnostik der Spitäler Wattwil und Wil – Ausnahme bleibt die Labor-Infrastruktur für Notfallleistungen in Wattwil – wird neu in Wil durchgeführt.

Schnellere Ergebnisse

Mit dem neuen Zentrallabor in Wil werden nicht nur eine Optimierung der Kosten sowie eine bessere Auslastung erreicht. Auch kann in der Folge eine grössere Anzahl Laboranalysen bearbeitet werden. Es profitieren letztlich auch Patientinnen und Patienten, denn die Wartezeit auf den Befund wird kürzer. Neu können zusätzliche Analysen vorgenommen werden, welche bislang extern durchgeführt wurden. Von den kürzeren Wartezeiten und der zusätzlichen Diagnostik profitiert auch das Spital Wattwil. „Insgesamt verbessern sich dank des neuen Labors und des neuen Laborkonzepts Qualität und Quantität der Analysen“, sagt Christiane Peine, Leiterin Labore. „Unsere Mitarbei-tenden erfüllt es zudem mit Freude und Stolz, an diesem modernen Arbeitsplatz tätig zu sein.“

Ende der Bauzeit

Seit gut zwei Jahren wurde das Spital Wil erweitert und teilweise umgebaut. Im Juni 2016 erfolgte der Spatenstich zum Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes. Durch die Schaffung dieser neuen Büroräumlichkeiten konnte im bestehenden Spitalgebäude zwischen Juni 2017 und Januar 2018 eine neue Notfallstation mit integrierter Notfall-praxis realisiert werden. Im Zuge der Bauarbeiten wurden ein neuer Eingangsbereich mit kombiniertem Empfang sowie eine verbesserte Zufahrt für Rettungsfahrzeuge geschaffen und die Umgebung mit Parkplätzen umgestaltet. Im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes erhielt die Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe neuen Raum. Die Inbetriebnahme des seit Beginn des Jahres sanierten Labors bildet als letzte Bauphase den Abschluss des Bauprojekts zur Erweiterung des Spitals Wil. Es finden weitere kleinere Arbeiten statt, um zusätzlich frei gewordene Räume einer neuen Nutzung zuzuführen.