STADT WIL UNTERSTÜTZT JUNGE KINDER UND DEREN FAMILIEN


Seit Mai existiert die Fachstelle «Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung» der Stadt Wil. Franziska Kaiser, die Leiterin der Fachstelle, ist zurzeit noch mit dem Aufbau der Stelle beschäftigt. Sie soll dafür sorgen, dass alle Kinder möglichst gute Voraussetzungen für das weitere Leben erhalten.

(sk.) Im Juni 2017 hat das Wiler Stadtparlament das Konzept «Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung» (FBBE) genehmigt. Damit verfügt Wil als eine der ersten Gemeinden im Kanton über ein Frühförderkonzept. Das Konzept steht in Einklang mit der kantonalen Strategie zur frühen Förderung von Kindern.

«Der Frühbereich ist mir seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn ein grosses Anliegen», sagt Franziska Kaiser, welche ausgebildete Logopädin ist. Als Leiterin der Fachstelle FBBE wolle sie dazu beitragen, dass Eltern von jungen Kindern guten Zugang zu Informationen und den vorhandenen Angeboten erhalten.

Ziel: Mehr Spielgruppenbesuche

Ein erster Fokus liegt auf dem Ausbau der Spielgruppen in der Stadt Wil. Durch den Besuch einer Spielgruppe vor dem Kindergarteneintritt werden Vorschulkinder nachweislich gefördert und auf den Kindergarten vorbereitet.

Gemäss Kaiser gibt es insbesondere bei fremdsprachigen Kindern und solchen aus sozial benachteiligten Familien Nachholbedarf. Die Quote der Spielgruppennutzung soll gesteigert werden. Mit dem vom Parlament gesprochenen Kredit wird einkommensschwachen Familien der Spielgruppenbesuch ihres Kindes teilweise oder vollständig finanziert.