TROTZ SCHLAPPE DIE PLAYOFFS GESICHERT


Im Herisauer Sportzentrum zeigt der EC Wil eine diskrete uninspirierte Leistung und verliert klar mit 0:4 gegen den SC Herisau. An diesem Abend will den Bären einfach nichts gelingen, aber trotzdem können sich die Ritsch-Jungs über die Playoff-Qualifikation freuen, weil der neuntplatzierte EHC Uzwil in Frauenfeld verliert.

Es war ein Abend zum vergessen für die Wiler, die junge Truppe war nicht bereit und so scheint es, mit den Gedanken ganz woanders. Als die Äbtestädter aus ihrem Tiefschlaf aufwachten führten die Appenzeller bereits mit 2:0. Florian Jeitziner und Roman Popp brachte die Herisauer nach nicht einmal sieben gespielten Minuten in Führung. (Bild: EC Wil)

Shorthander zum 0:3

Trainer Andy Ritsch sah sich schon früh gezwungen sein Timeout zu nehmen, um seine Truppe wachzurütteln. Aber auch diese Massnahme brachte nicht die gewünschte Wirkung. Die läuferischen Fähigkeiten liessen zu Wünschen und auch die Zuordnung stimmte an diesem Abend überhaupt nicht. Das 3:0 gelang der Markus Rechsteiner-Equipe gar bei einem Mann weniger auf dem Eis, dies passte jedoch ins Bild der Wiler.

Schlecht gespielt aber Ziel erreicht

Rund drei Minuten vor der zweiten Sirene traf Timo Koller zum vierten Mal für den SCH, er hatte bereits zuvor den Shorthander erzielt. Im letzten Drittel taten sich die beiden Mannschaften spielerisch dann aber nicht mehr weh. Verteidiger Felix Vonbun brachte fünf Minuten vor Schluss noch etwas Emotionen ins Spiel und rangelte sich mit einem Herisauer. Auch nach Spielschluss geriert er sich mit Roman Popp noch in die Haare. Die Niederlage dürfte aber die Wiler nicht gross ärgern, denn das Saisonziel Playoffs wurde an diesem Abend trotzdem erreicht.

Rangliste 1. Liga Gruppe OST