„WIL WEST“ IST LANCIERT – MUSS JETZT NOCH BEI DER BEVÖLKERUNG ANKOMMEN


„Wil West“ ist – kurz gesagt – ein zukunftsträchtiges Projekt, das unserer Region neue Chancen bezüglich Arbeitsplätzen, verbesserter Verkehrsinfrastruktur und höherer Lebensqualität eröffnen kann. Die erfolgreiche und zeitnahe Realisierung wird eine Herausforderung, weil eine Reihe von Gemeinden und die beiden Kantone St. Gallen und Thurgau in unterschiedlichen Rollen zusammenarbeiten müssen. Man ist allerdings bereits auf gutem Wege.

Die Planung ist schon fortgeschritten, der Bundesrat hat sogar schon einen Beitrag von  37 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Jetzt folgt die Informations- und Überzeugungsarbeit bei den Bürgerinnen und Bürgern, damit dieses interkantonale und interkommunale Grossprojekt „Wil West“ umgesetzt werden kann. Den Startschuss dazu bildete am  Mittwochabend, 13. Juni 2018, ein Informationsevent für die Kantons- und Gemeinderäte sowie die Stadt- und Gemeindepräsidenten der Regio Wil im Wiler Stadtsaal. Neben Regio Wil-Präsident Guido Grütter referierten auch SG-Regierungsrat Marc Mächler, die Wiler Stadtpräsidentin Susanne Hartmann sowie die Leiter der Tiefbauämter des Kantons TG (Andy Heller) und des Kantons SG (Marcel John).


Stadtpräsidentin Wil Susanne Hartmann zur Kommunikation über "Wil West"

Susanne Hartmann, Stadtpräsidentin von Wil, unterstreicht die Bedeutung der Kommunikation mit den Bürgern bei der Umsetzung des Projekts "Wil West"

Gepostet von wil24.ch am Donnerstag, 14. Juni 2018


Worum geht es?

Gemeinsam mit den Gemeinden Münchwilen und Sirnach sowie der Stadt Wil und der gesamten Regio Wil wollen die beiden Kantone St. Gallen und Thurgau das Gebiet Wil West zu einem wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkt (ESP) zwischen den Zentren St. Gallen, Winterthur und Zürich ausbauen. Auf einer Fläche von rund 10 ha soll in den nächsten 25 Jahren Raum für 2’000 bis 3’000 Arbeitsplätze entstehen. Durch die Konzentration von attraktiven Wirtschaftsflächen an einem Ort wirkt Wil West der Zersiedelung entgegen, da andernorts auf entsprechende Gewerbeflächen verzichtet wird.

Was ist speziell?

Die 10 ha Bauland, die für die Ansiedlung von Firmen zur Verfügung stehen werden, gehören dem Kanton St. Gallen und liegen auf Thurgauer Boden. Deshalb ist eine effiziente, win-win orientierte Zusammenarbeit der beiden Kantone eine erste Voraussetzung für den Erfolg. Eine zweite ist der Verzicht der umliegenden Gemeinden, verzettelt eigene Industriezonen zu schaffen, sondern mitzuhelfen, diese an optimaler Verkehrslage an der A1 mit eigenem Autobahnanschluss zu bündeln. Die Gemeinden in der Region werden in zweifacher Weise profitieren: Zum einen wird die Verkehrserschliessung der ganzen Region verbessert (Entlastung Stadt Wil, Velo- und Fussgängerwege etc.) und die zusätzlichen Arbeitsplätze schaffen eine zusätzliche Nachfrage nach Wohnmöglichkeiten in der Region.

Natürlich gibt es noch zahlreiche Detailfragen zu klären, was auch die Fragerunde am Informationsevent für die Politiker und Behördenmitglieder zeigte, aber die Summe aller Vorteile und der Nutzen für alle Beteiligten sollte dazu führen, dass wir als Region und als Portal zur Ostschweiz diese Chance umsetzen können. Wir haben es in der Hand, denn das entscheidende Wort hat das Volk.

Was wird realisiert?


Weitere Informationen auf der Website:
www.wilwest.ch