ÄNDERUNGEN BEI DER FEUERWEHR REGION UZWIL AN DER 143. DV


An der 143. Delegiertenversammlung des Regional Feuerwehrverbandes Untertoggenburg Wil und Gossau in Jonschwil standen die Wahl des Vorstands und die Statutenänderungen im Mittelpunkt. Präsident Tom Widmer und seine Kameraden Martin Bühler, Rolf Kreis und Pascal Terziyan wurden für eine weitere Amtszeit bestätigt.

Im Titelbild (Vorstand v.l.): Pascal Terziyan (Ausbildungschef), Rolf Kreis (Kassier), Tom Widmer (Präsident) und Martin Bühler (Aktuar).


(Ernst Inauen)

Nach dem Zusammenschluss der Ortsfeuerwehren der Gemeinden Uzwil, Oberuzwil, Oberbüren, Niederhelfenschwil und Zuzwil zur neuen Organisation Feuerwehr Region Uzwil schrumpfte der Regional Feuerwehrverband auf fünf Einheiten. Zum Verband UWG gehören zudem die Feuerwehren Jonschwil und Niederbüren, der Sicherheitsverbund Region Gossau und der Sicherheitsverbund Region Wil und damit insgesamt zwölf Gemeinden. Die Strukturveränderungen bedingten eine Anpassung der Statuten, die an der 143. Delegiertenversammlung beschlossen wurde. Änderungen ergaben sich auch durch das neue kantonale Feuerschutzgesetz, indem gewisse Kurse neu durch den Kanton organisiert werden. Die wegfallenden Kurse möchte der Regional Feuerwehrverband mit neuen Ausbildungsangeboten kompensieren. Als Ehrengast überbrachte der ehemalige Präsident Stefan Kramer die Grüsse aus dem Kantonalverband, die er mit aktuellen Informationen verband. Die im Zusammenhang mit dem neuen Feuerschutzgesetz erarbeiteten Vollzugsverordnungen gingen in die Vernehmlassung. Angestrebt werde eine Harmonisierung der Ausbildung.

Kameradschaft und Kontaktpflege

An der Delegiertenversammlung im Pfarreisaal Jonschwil nahmen rund 80 Vertreter der Feuerwehren und als Gäste ehemalige Kommandanten und Offiziere teil. Traditionsgemäss legt der Regionalverband grossen Wert auf die Pflege der Kameradschaft und auf kulinarische Genüsse. An der DV haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit Kameraden aus anderen Gemeinden auszutauschen, lautet die Devise. Die Jonschwiler Gastgeber verwöhnten die Teilnehmenden mit einem feinen Nachtessen, bevor Präsident Tom Widmer seine zweite Versammlung in Angriff nahm. Für einen verstorbenen Kameraden ordnete er eine Gedenkminute an. In seinem Jahresbericht stellte er fest, dass die Aus- und Weiterbildung nach wie vor einen hohen Stellenwert einnimmt. Die Kurse wurden gut besucht. Drei Offiziere des Regionalverbands hätten die Selektion bestanden und werden 2020 als Feuerwehr-Instruktoren ausgebildet.

Anpassung Statuten und Kostenverteiler

Kassier Rolf Kreis erläuterte die Jahresrechnung 2019 und das Budget 2020. Neu geregelt wurden die Beiträge der Gemeinden. Als Grundbeitrag wurden 200 Franken pro Sektion und zuzüglich 2 Rappen pro Einwohner festgelegt. Die Rechnung und das Budget wurden ohne Diskussion genehmigt. Der Vorstand beantragte eine Statutenänderung von zwei Artikeln. Einerseits fiel Bronschhofen weg, weil neu zur Gemeinde Wil gehörig. Eine neue Regelung ergab sich bei den Delegiertenstimmen. Neu erhalten die Sektionen bis 5‘000 Einwohner fünf Delegiertenstimmen plus für je weitere 5‘000 Einwohner zusätzlich eine Stimme. Somit kommen auf die beiden Feuerwehren Jonschwil und Niederbüren je 5 Delegierte, auf den Sicherheitsverbund Gossau 12, die Feuerwehr Region Uzwil und Sicherheitsverbund Wil je 11 Delegierte. Im Anschluss an den geschäftlichen Teil der DV wurden die Kameradschaft und der Austausch ausgiebig gepflegt.

Stefan Kramer überbrachte Grüsse und Informationen des Kantonalverbandes.
Die Delegierten der Feuerwehren Zuzwil und Niederhelfenschwil nahmen in den neuen T-Shirts der Feuerwehr Region Uzwil teil.
Die stimmberechtigten Delegierten, bisher 25 Personen, genehmigten alle Anträge.