„ALL4SOUL“ IN JONSCHWIL: SCHWEIZER MUSIK WAR TRUMPF


So viel Schweizermusik – so ein herrliches Konzert!  All4soul verwöhnten die Gäste in der Aula des OZ Degenau, Jonschwil mit einer abwechslungsreichen Konzertstunde. Die Kompositionen der «Grossen» unserer Heimat begeisterten. Die 15 Sängerinnen und Sänger im rot-weissen Outfit boten  Musik aus verschiedenen Landesteilen unserer Heimat. Der Chorleiter Christoph Eggenberger hatte mit der Sängerschar zweiten Mal ein erfolgreiches Projekt erarbeitet. Er begleitete am E-Piano, an Gitarre und Schlagzeug gaben Vater und Sohn Christof und Mathis Länzlinger den Takt an.


(Vroni Krucker)

Bekannt und beliebt

Die vielen Lieder von Schweizer Musikprofis wurden mit Lust und Fröhlichkeit präsentiert.  Gestik, Mimik und ein paar nicht immer funktionierende Utensilien sorgten für Lacher und Abwechslung.

Ein grosser Teil der Songs stammte aus der Feder vom 2017 verstorbenen Polo Hofer. Er hat wesentlich zur Popularisierung der schweizerdeutsch gesungenen Rock- und Popmusik beigetragen, was ihm den Namen Polo-National einbrachte. Den Auftakt machte das besinnliche Lied «Du Gott bisch min Hirt» aus der Messe «Juchzed und singed» vom Toggenburger Komponisten Peter Roth.  «Alperose», «En Schwan so wiess wiä Schnee», «W.Nuss vo Bümplitz mit de Himbeeribuebe,» fanden grossen Anklang. Das europaweit bekannte romanische Lied «La sera sper il lag», die coole Version «Vo Luzern uf Wäggis zue» und ein Schweizer Medley mit «Hemmige, Io senza te und Rosalie» begeisterten.  Nicht fehlen durften «Ewigi Liäbi» des Jodlerklubs Wiesenberg und die unsterbliche »Swiss Lady» von Pepe Lienhard. Auch der Weltstar DJ Bobo kam zum Zug, ebenso «Ne partez pas sans moi» von Céline Dion, Siegerlied am Eurovisionscontest 1988, komponiert von Nella Martinetti.  «Stets i truure mues i läbe» erzeugte ein wenig Melancholie. Das Lied gehörte zum Repertoire von «Rumpelstilz».  Mit «Heaven» wurde die Erinnerung wach an den unvergessenen Gotthard-Sänger Steve Lee, der bei der Erfüllung seines Lebens-Traumes mit der Harley i der Nähe von Los Angeles tödlich verunglückte. Die Wiederholung des Schweizer Medleys bildete den fröhlichen Schluss des mit tosendem Applaus verdankten Konzertes.

Ein leuchtendes Herz zu «Ewigi Liäbi».
Vater Christof und Sohn Mathis Länzlinger gaben den Tankt an.
«Heaven» sangen die Männer – eine Hommage an Steve Lee.