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04.12.2021
06.12.2021 09:04 Uhr

RiWi nach zwei Nullrunden im Abstiegskampf

Bild: Herbert Brägger
An den beiden NLA Meisterschaftsrunden vom Wochenende in Jona und Oberentfelden gelang es dem RiWi-Fanionteam nicht das Punktekonto aus der ersten Runde zu erhöhen. Niederlagen gegen alle vier Gegner verschärften die Lage um das Ziel Ligaerhalt deutlich.

Auf das NLA Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen warteten am Wochenende vier starke Gegner. Am Samstag in Jona Elgg-Ettenhausen und Diepoldsau und am Sonntag Widnau und der Gastgeber Oberentfelden. Nachdem das Team vor zwei Wochen von den beiden Erstrundenspielen dasjenige gegen Jona gewinnen konnte und sich dadurch zwei Zähler gutschreiben lassen konnte, waren die Thurgauer motiviert und gewillt sich weitere Punkte zu erkämpfen. Leider klappte dies nicht wie gedacht. Das fragile Team hörte plötzlich wieder auf sein Spiel zu machen. Die Konstanz und der totale Siegeswille waren nicht mehr vorhanden und so war es leider unmöglich erfolgreich zu sein.

Am Samstag gut angefangen

Die Spielrunde in Jona begann gegen den Leader Elgg-Ettenhausen. Der Gegner hatte Mühe in die Partie zu finden und musste den ersten Satz klar an ein spielstarkes RiWi abgeben. In der Overtime kam es dann zum Ausgleich. Nun begannen die Hinterthurgauer plötzlich abzubauen und überliessen am Ende gar die Punkte dem Gegner. Auch die Partie gegen Diepoldsau war ein ständiges Auf und Ab und RiWi schaffte nur einen Satzgewinn.

Unter Druck geht der Glaube an den Erfolg verloren

Am Sonntag in Oberentfelden traf RiWi auf Widnau. Ein dreipunkte Vorsprung reichte nicht um den ersten Satz zu gewinnen. Schon wieder war der Faden gerissen und eine Serie von Eigenfehlern folgte. Nach dem Verlust dieser Partie war dann auch im abschliessenden Spiel gegen den Gastgeber nichts mehr zu gewinnen. Das Erfreulichste aus diesem Wochenende ist die Tatsache, dass auch Schlusslicht Jona alle Partien verloren hat und RiWi immer noch mit zwei Zähler im Vorteil ist. Trainer Simon Forrer ist enttäuscht von seinen Jungs: «Wir sind zu fragil und spielen zu oft die Partien nicht konstant zu Ende. So machen wir uns immer öfter das Leben selbst schwer, obwohl wir das besser können. Wir hätten die Partie gegen Elgg gewinnen müssen. Jetzt werden wir die Zeit bis zur Schlussrunde Mitte Januar nutzen, um uns im mentalen Bereich zu verbessern».

Schlussrunde in Wilen

Der Abschluss der Qualifikationsrunde findet am Wochenende vom Samstag und Sonntag, dem 15. und 16.Januar statt. Am Samstag in Diepoldsau, wo RiWi auf Elgg-Ettenhausen und Oberentfelden treffen wird. Am Sonntag wird RiWi ab 12’00 Uhr in Wilen mit dem Heimvorteil gegen Diepoldsau antreten. In der Schlusspartie RiWi gegen Jona wird dann endgültig der Absteiger ermittelt.

RiWi: Simon Stäbler, Timo Hagmann, Thomas Weder, Silvan Jung, Walter Gantenbein, Luca Wild; Luca Schmid Trainer: Simon Forrer; Coach: Jürg Sprenger.

Samstagspiele:   

Elgg-Ettenhausen -- RiWi         3:1 (6:11/12:10/11:9/11:3)
Diepoldsau – RiWi                    3:1 (11:4/11:9/10:12/11:1)

Sonntagspiele:           

Oberentfelden --  RiWi           3:0 (11:1/11:2/11:5)
Widnau – RiWi                       3:0 (12:10/11:5/11:7)

Herbert Brägger