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Leserbrief
Stadt Wil SG
19.01.2022
19.01.2022 15:50 Uhr

"Ja zu 30-Minuten-Gratisparkieren"

Bild: zVg.
Sven Klauser nimmt in einem Leserbrief Stellung zur Abstimmung vom 13. Februar 2022 über die städtische Volksinitiative "30-Minuten-Gratisparkieren" und den *Stadtfonds*-Gegenvorschlag.

Für mich ist klar, dass ich am 13. Februar Ja stimmen werde. Endlich wird mal etwas unternommen, um Wil ein wenig mehr zu beleben. Die Restaurants und die Läden brauchen mehr Umsatz. Da kann es helfen, wenn dem Autoverkehr in der Stadt weniger Steine in den Weg gelegt werden, oder besser gesagt weniger Betonklötze, die man immer häufiger sieht. Es heisst, sie seien eine Art Geschwindigkeitskontrolle, in Wirklichkeit behindern sie den Verkehr und sind eine Gefahrenquelle für Auto-, Töff- und Velofahrer. Von den heiklen Kreuzungsmanövern, die passieren, wenn sich zwei Stadtbusse begegnen ganz zu schweigen. Auch die Fahrer der Schneepflüge fürchten diese unnötigen Hindernisse.

Der Gegenvorschlag, der von der Stadt ausgearbeitet wurde ist weder Fisch noch Vogel und ausser, dass er jedes Jahr den Steuerzahler 200'000 Franken kosten würde ist es unklar, was genau damit finanziert werden soll. Bei der Initiative ist das anders und jeder versteht, um was es geht. 30-Minuten Gratisparkieren ist zwar nicht gerade viel. Aber immerhin ist es ein Zeichen dafür, dass man auch in Wil nicht vergisst, dass jemand, der mit dem Auto in die Stadt fährt das selten einfach zum Vergnügen tut. Man macht Besorgungen als Kunde des Gewerbes, eines Dienstleistungsbetriebs oder Gast eines Restaurants. Das kommt schlussendlich allen zugute, auch der Stadt, die von den Steuern dieser Betriebe profitiert.

Sven Klauser, Unterer Rebweg 13, Wil