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Leserbrief
Kanton SG
21.04.2022

Stellungnahme zu Leserbrief betreffend Wahlen am Kreisgericht Wil

Bild: glp Wahlkreis Wil
Verschiedene regionale Medien wurden mit einem Leserbrief, welcher zur Nicht-Wahl meiner Person aufruft, bedient. Ich kenne die Leserbriefschreibende nicht und habe mich nie persönlich mit ihr ausgetauscht. Gerne nehme ich zu den geäusserten Vorwürfen Stellung.

Ich habe nie gefordert, die Kuhglocken-Klänge im Vogelsbergquartier vollumfänglich zu unterbinden. Nur die Immissionen auf die Liegenschaft meiner Familie sollten einvernehmlich auf ein vernünftiges Mass reduziert werden. Direkte und offene Gespräche sind mir sehr wichtig. Aufgrund meiner damaligen beruflichen Belastung habe ich einen Anwalt/Mediator beauftragt, einen Gesprächstermin für einen persönlichen Austausch und eine gemeinsame Lösungsfindung zu organisieren. Die Koordination erfolgte über den in einer anderen Gemeinde wohnenden Grundstückseigner. Ende des letzten Jahres fand OHNE Anwalt mit allen Parteien ein persönliches Gespräch statt. Die Angelegenheit  wurde vor Ort direkt mit den tangierten Pächtern bzw. Landwirten besprochen und mit Zustimmung von allen einvernehmlich gelöst. Basis dazu waren auch die eingebrachten Vorschläge der Pächter und Landwirte. Es wurde ein guter Kompromiss gefunden. Die Anwohnerinnen und Anwohner am Vogelsberg können sich weiterhin an den Klängen der Kuhglocken erfreuen.

Es widerspricht aus meiner Sicht der Fairness und dem Respekt vor dem Amt, wenn Kandidierende verunglimpft und Wahlen mit Halbwahrheiten beeinflusst werden.

Henry A. Waldner, Uzwil