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14.05.2022

Buchmacher sehen Bear beim ESC weit hinten

Der Schweizer Marius Bear gibt am Samstagabend im Finale des Eurovision Song Contest die Ballade "Boys Do Cry" zum Besten. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Eurovision Song Contest – Kurz vor dem Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Turin hat die Ukraine ihre Favoritenrolle gefestigt. Das Kalush Orchestra mit dem Lied "Stefania" lag am Samstag in den Wettbüros auch nach den abschliessenden Proben mit einem sehr grossen Vorsprung vorne.

In den vergangenen Jahren waren die Buchmacher bei der Prognose des Gewinners des weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerbs treffsicher. Die Schwedin Cornelia Jakobs mit ihrem Song "Hold me closer" lag bei den Buchmachern am Samstagnachmittag auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Briten Sam Ryder mit "Spaceman".

Für die Schweiz zeichnete sich eine Schlappe ab. Der Schweizer Starter Marius Bear mit seiner Ballade "Boys Do Cry" wurde in den Wettbüros auf Platz 22 von allen 25 Startern eingeschätzt.

Die Schweiz schaffte es dieses Jahr zum dritten Mal in Folge in das Finale des ESC. Bears Vorgänger Gjon's Tears (Platz 3) und Luca Hänni (Platz 4) hatten die Schweiz 2021 und 2019 mit sehr guten Platzierungen aus dem ESC-Sumpf geholt.

Der 29-jährige Appenzeller Musiker Bear hatte im Vorfeld des Wettbewerbs selber nie einen Hehl daraus gemacht, dass seine Darbietung "kein Feuerwerk, kein Tanz, kein Crescendo" beinhalten werde. Der Song sei kein typisches ESC-Lied.

Das 66. ESC-Finale findet in Turin statt, weil im vergangenen Jahr die italienische Band Maneskin den Wettbewerb gewann. Weltweit werden bei der Samstagabend um 21.00 Uhr beginnenden Show wieder um die 200 Millionen Fernsehzuschauer erwartet.

Keystone-SDA