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09.06.2022
09.06.2022 09:17 Uhr

Eschliker Kemaro gewinnt Swiss Logistics Award 2022

Zwei der drei Kemaro-Gründer: Martin Gadient (links) und Armin Koller. Bild: zVg.
Das Unternehmen KEMARO AG aus Eschlikon hat den ersten autonomen Trockenreinigungsroboter für den industriellen Einsatz auf den Markt gebracht. Für die Schweizer Ingenieurskunst erhielt die KEMARO AG am 8. Juni 2022 den Swiss Logistics Award.

Egal ob Lagerhallen, Grosswerkstätten oder Industriebetriebe: der weltweit erste Trockenreinigungsroboter K900 der KEMARO AG reinigt in der Logistik autonom und smart, denn er nimmt seine Umgebung über Lichterkennung, Entfernungsmessung und unterstützende 3-D Sensoren wahr. Der K900 hat die Swiss Logistics Jury hinsichtlich ökologischer Nachhaltigkeit, Gesundheitsschutz und Kostenersparnis überzeugt. Hinzu kommt, dass der Kehrsaugroboter vollgepackt ist mit Schweizer Ingenieurskunst und in der Schweiz hergestellt wird.

Ökologisch und wartungsarm

Der vollautonome Kehrsaugroboter reinigt Industrieböden nachhaltig ohne Chemikalien und Wasser. Das ist beachtlich - nicht nur in Bezug auf die reduzierten Wartungsarbeiten, sondern auch aus ökologischen Aspekten. Vollautonom befreit der K900 Böden von Verpackungsresten, Industriestaub oder Paletten-Splitter. Mit seinen zwei grossen Kehrbürsten reinigt der Roboter ohne Abstand zu Gegenständen oder Wänden. Mit einem Schmutzbehälter von 35 Liter Fassungsvermögen ist er für den industriellen Einsatz bestens konzipiert. Der Akku ermöglicht eine Reinigungszeit von bis zu fünf Stunden.

Reduktion der Staubbelastung

In Industrie- oder Logistikbetrieben ist Feinstaub eine ernstzunehmende Herausforderung für Mitarbeitende, Produktionsanlagen und Produkte. Der Reinigungsroboter bietet hier die Lösung: Der K900 besitzt eine eingebaute Staubabsaugung und reduziert die Staubbildung. Mittels eingebautem Filter der Staubklasse M wird zirka 3,5 Kubikmeter Luft pro Minute von Holz- und Metallstaub sowie Lackpartikel gereinigt. Durch die niedrige Staubkonzentration wird der Verschleiss von Maschinenteilen der Intralogistik-Anlagen minimiert und der Staub legt sich weder auf gelagerten Paketen noch auf anderen Produktionsgütern nieder.

Reinigungskosten halbieren

Der Arbeitsaufwand für die Reinigung von Industriehallen kann durch den Einsatz des Trockenreinigungsroboters ebenfalls minimiert und die Arbeitszeit in wertschöpfende Tätigkeiten investiert werden. Durch den K900 können die Reinigungskosten um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Damit ist der Kaufpreis praktisch in weniger als einem Jahr amortisiert. Hinzu kommt, dass in einigen Unternehmen die Lagerflächen nur unter höchsten Sicherheitsanforderungen gereinigt werden können. Hier bietet der Kehrsaugroboter eine interessante Alternative.

Schweizer Innovation

Der K900 ist mit modernster Technologie ausgestattet. Die aktive Lichterkennung und Entfernungsmessung (Lidar) tastet 40-mal pro Sekunde die Umgebung des Reinigungsroboters ab. Anhand des reflektierten Lichtes innerhalb der umliegenden zwanzig Meter macht sich der K900 ein Bild seiner Umgebung und berechnet autonom seine Navigationskarte. Unterstützt wird Lidar durch einen 3D-Sensor, der Reflektivität und relative Distanz der Umgebung zum Kehrsaugroboter wahrnimmt. Die Messwerte beider Sensoren werden in der Recheneinheit des K900 zusammengeführt und sorgen so für Präzision, Zuverlässigkeit und eine optimale Navigation. «Der Industrie-Kehrsaugroboter K900 steckt voll mit Schweizer IngenieurKnowhow und ist ein Vorzeigeprojekt in Zeiten von Industrie 4.0», begründet Jury-Präsidentin Renate Gröger Frehner, Direktorin Immobilien und Betrieb des Universitätsspitals Zürich, den Entscheid.

pd / DH