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Festgottesdienst am Patrozinium

Kirchenpräsident Michael Okle (rechts) dankte dem geschätzten Ehepaar Süess im Namen der KirchbürgerInnen mit einem Präsent. Bild: Vroni Krucker
In einem feierlich gestalteten Gottesdienst gedachte die Pfarrei Niederhelfenschwil mit Pater Didier Mungilingi und der Seelsorgerin Katrin Blome ihres Kirchenpatrons, des Hl. Johannes des Täufers. Zugleich wurde das langjährige Messmer-Ehepaar Edith und Werner Süess vom Kirchenpräsidenten Michael Okle verabschiedet. Mit langdauernden Standing Ovations bedankten sich die Gläubigen für dessen immensen Einsatz im Dienste von Kirche und Gläubigen. Werner Süess bedankte sich sehr bewegt für die Ehrung.

Von Vroni Krucker

Sonnenstrahlen erfüllten das barocke Gotteshaus mit Licht und Wärme. Zum feierlichen Einzug mit Seelsorgeteam und JuBla erklang die knapp 40jährige Späth-Orgel. Der Johanneschor sang unter der Leitung von Bernhard Zingg, zusammen mit Sängerinnen und Sängern aus Fischingen, die Mundartmesse «Sonne, Mond und Sterne», des Uzwiler Komponisten Roman Bislin-Wild. Begleitet wurden sie an der Orgel von Antonia Widmer und Urs Ghirlanda mit dem Alphorn.

Der Chor stand unter der Leitung des Dirigenten Bernhard Zingg. Bild: Vroni Krucker
Viel Freude bereitet Urs Ghirlanda mit seinem Spiel auf dem Alphorn. / Antonia Widmer, immer treu und engagiert an der Orgel. Bild: Vroni Krucker
Pater Didier musizierte mit Cécile Meyenberger u Sybille Strässle. Bild: Vroni Krucker

Was soll aus mir werden

Die Predigtworte von Katrin Blome galten dem Kirchenpatron, aus dessen Leben sie berichtete. Sie versteht es immer wieder, mit einfachen Worten die Herzen der Zuhörenden zu öffnen. Sie erklärte, auch Johannes, der Begleiter von Jesus, habe sich wie jedes von uns die Frage gestellt: «Was soll aus mir werden», was allerdings nicht nur auf die Berufswahl zeige, sondern auf die Art und Weise des Lebens und Glaubens in der Gemeinschaft. Johannes habe sein Leben ganz auf Jesus eingestellt, seine Lehre weitergetragen.  Er könne uns Menschen ein wichtiges Vorbild sein. Für uns gelte vor allem: mit viel Gottvertrauen neugierig und offen bleiben für die Botschaft von Johannes und für die Mitmenschen. Die ganze Kuppel des Kirchenschiffes ist Johannes dem Täufer gewidmet und erzählt vier Ereignisse aus seinem Leben.

Geselligkeit

Traditionell versammelte man sich anschliessend auf dem Schulhausplatz zum gemütlichen Beisammensein bei Speis und Trank. Die Jubla hatte diverse Spielmöglichkeiten für die Kinder vorbereitet, die rege benutzt wurden und den Eltern so genug Zeit zum «Gspröchle» und Gedankenaustausch gab.

Vroni Krucker