Home Region Sport Magazin In-/Ausland Agenda
Kanton SG
27.08.2022

SVP, Die Mitte, FDP, IHK und Gewerbeverband wollen WILWEST

Hier entsteht WILWEST: In den Thurgauer Gemeinden Münchwilen und Sirnach sollen bis zu 3000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Areal wird mit zusätzlichen ÖV-Haltestellen erschlossen. Bild: wilwest.ch
Eine breite Allianz kämpft für ein Ja zur Arealentwicklung Wil West.

Am 25. September 2022 stimmt die St.Galler Bevölkerung über den Sonderkredit für die Arealentwicklung Wil West ab. Der Kanton St.Gallen ist Eigentümer von rund 124'000 m2 Fläche auf dem Gemeindegebiet Münchwilen im Kanton Thurgau. Deshalb stellt er für die Erschliessung und Entwicklung des Areals eine Anschubfinanzierung in Aussicht. Der St.Galler Kantonsrat stimmte der Finanzierung in Form eines Sonderkredits in der Höhe von 35 Mio. Franken zu. Die Grundstücke werden nach Abschluss der Erschliessung veräussert. Der Gewinn wird sich auf rund 3.8 Mio. Franken belaufen. Davon profitieren der Kanton St.Gallen sowie seine Steuerzahlenden.

Attraktiv für Bevölkerung und Unternehmen

Anlässlich der Medienkonferenz des überparteilichen Komitees «Wir wollen WILWEST» betonte FDP-Kantonsrätin Caroline Bartholet: «Mit diesem Projekt können verschiedene Herausforderungen umfassend angegangen werden.» Dank der Erschliessung und Entwicklung wird Wil West für eine Vielzahl an Unternehmen attraktiv und bringt Verbesserungen in der Mobilität, im Verkehr sowie der Nachhaltigkeit.

«Mit diesem Projekt können verschiedene Herausforderungen umfassend angegangen werden: Der Kanton St.Gallen wird attraktiv für innovative Unternehmen, bestehende Verkehrsproblem werden gelöst und die Vorlage bringt für die St.Galler Staatskasse erst noch einen Gewinn.»

Kantonsrätin Caroline Bartholet, FDP, Mitglied der vorberatenden Kommission

 

Ein Generationenprojekt für den gesamten Kanton St.Gallen

«WILWEST ist ein interkantonales Generationenprojekt mit nationalem Vorbildcharakter», erklärt Die Mitte-Kantonalpräsident Patrick Dürr. Zwei Kantone und 23 Gemeinden legen den Grundstein für ein nachhaltiges und zukunftsgerichtetes Wirtschaftsareal in der Ostschweiz. Die ansässige Bevölkerung profitiert auf unterschiedliche und vielfältige Weise von dem Vorhaben. Die bestehenden Wohn- und Lebensräume der Stadt Wil und der umliegenden Gemeinden bleiben erhalten und werden weiterentwickelt. Das Areal Wil West ist unmittelbar angrenzend an bereits bestehende Gewerbe- und Industriegebiete. Die Nutzflächen gehen bei der Realisierung von WILWEST nicht verloren, sondern werden andernorts im Kanton Thurgau vollständig kompensiert. Dadurch werden Kräfte gebündelt und der vorhandene Raum optimal genutzt.

«Das Projekt löst die Verkehrsprobleme und beinhaltet raumplanerische Massnahmen gegen die Zersiedelung, ohne dass dabei Landwirtschaftsfläche verloren geht.»

Kantonsrat Bruno Dudli, SVP, Mitglied der vorberatenden Kommission

Verkehrsprobleme lösen

Die Region Wil ist bekannt für Stau und lange Wartezeiten. Mit WILWEST können diese Verkehrsprobleme nachhaltig gelöst werden. Die Region erhält eine moderne Infrastruktur und eine verbesserte Mobilität. Insbesondere wird das öV-Netz in der Region ausgebaut. Geplant sind zusätzliche Haltestelle für Bahn und Bus sowie neue Fuss- und Velowege. SVP-Kantonsrat Bruno Dudli hält fest: «Der neue Autobahnanschluss entlastet das Wiler Stadtzentrum und reduziert Lärm sowie Luftverschmutzung im Siedlungsgebiet.»

Arbeitsplätze und Impulse für die Wirtschaft

WILWEST setzt Impulse für einen modernen und innovativen Werkplatz. Die ganze Region und der Kanton St.Gallen werden dadurch für neue sowie zusätzliche Dienstleistungs-, Gewerbe- und Industriebetriebe attraktiv. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und schafft 3’000 neue Arbeitsplätze. Im Hinblick auf die kommende Abstimmung appelliert Kantonsrat Michael Götte, Leiter kantonale Politik der IHK St.Gallen-Appenzell, an die St.Gallerinnen und St.Galler: «Es liegt an uns, an der Ostschweizer Bevölkerung, der Politik und auch der Wirtschaft, diese Chance zu ergreifen und nach jahrelanger Planung endlich die Realisierungsphase einzuleiten.»

pd