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Sport Regional
02.11.2019
06.09.2020 15:56 Uhr

MIDNIGHTSPORTS ZUZWIL IM NOVEMBER

Neue Saison, neue Halle, neue Teilnehmende, neue Möglichkeiten, neue Herausforderungen. Mit grosser Vorfreude traf sich das Projektteam des Midnight Zuzwils am 9. November im Anschluss an die Halleneröffnung im Gemeindesaal der nagelneuen Turnhalle. Die Erwartungen waren gross und die Umstellung zur letzten Saison enorm. Plötzlich hatten wir mehr als dreimal soviel Raum, der mit Bewegungsmöglichkeiten zu füllen war. Es galt also, die über die letzten Saisons angeeigneten Abläufe und Gewohnheiten anzupassen.

Dies stellte mich als Projektleiter vor viele Aufgaben und offene Fragen. Glücklicherweise konnte ich wie immer auf die wertvolle Unterstützung des Teams zurückgreifen. Ein Beispiel gefällig? Am ersten Event hatten wir namhafte Probleme mit Teilnehmenden, die den neuen Lift als Spielzeug missbrauchten, da dieser sich nicht abschliessen liess. Juniorcoach Laura hatte jedoch die geniale Idee, die Liftschranke im untersten Stock zu blockieren, zu dem die Teilnehmer keinen Zugang hatten. Dieser Geistesblitz funktionierte wunderbar und die Benutzung des Lifts war am zweiten Event kein Thema mehr. Es gibt noch viele weitere solche Beispiele und ich bin froh, dass ich auch nach halbjähriger Abwesenheit noch zu hundert Prozent auf ein kompetentes und einfallsreiches Team vertrauen darf.

Neben Fussball, Geräteturnen und Verpflegung gibt es auch klare Regeln

Auch die Teilnehmenden profitierten in den ersten zwei Events dieser Saison wieder vom mitreissenden Enthusiasmus und den kreativen Einfällen aller Junior- / Juniorsenior- / Seniorcoachs. So wurde vom Team Fussball mit grossen Gruppen friedlich inszeniert, Geräteturnen vermittelt, am Kiosk verpflegt und hin und wieder auch einmal an die Regeln erinnert. Diese letzte etwas weniger Freude bereitende Tätigkeit war für alle von besonderer Wichtigkeit, da sich mit der neuen Halle auch neue Möglichkeiten zum Betreiben von mehr oder weniger kreativen Schabernack bieten. So resultierte diese unkanalisierte jugendliche Energie am ersten Event in geöffneten Notausgängen, unerlaubten Liftfahrten und kleineren Konflikten zwischen einzelnen Teilnehmern. Am 30.11. war vor allem das herumwerfen von Furzbomben ein Problem, das sich durch den ganzen Abend zog. Erfreulicherweise ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass die beiden Probleme des ersten Events bei der zweiten diesjährigen Durchführung nicht mehr vorkamen. Wenn das Projektteam weiterhin so adaptiv aus den Herausforderungen jedes Events lernt, retten wir zum Ende dieser Saison die Welt. Die neue Saison mit all ihren Neuerungen bietet uns viele Gestaltungsmöglichkeiten, die wir erst noch entdecken müssen. So befinden wir uns alle in einem stetigen Lernprozess, in dem wir uns von Event zu Event steigern. Abschliessend kann gesagt werden, dass die beiden Events im November nicht nur im Hinblick auf die Teilnehmerzahl ein Erfolg waren, sondern auch qualitativ viel Neues und Interessantes geboten werden konnte. Einmal mehr möchte ich mich bei meinen grossartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken, die nicht nur mich, sondern sich auch gegenseitig über Altersstufen hinweg grossartig unterstützen.

(Cornel Gübeli)