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Kanton SG
25.02.2020
06.09.2020 16:06 Uhr

CVP DISKUTIERT SPITALSITUATION: VIELE PUZZLETEILE FÜR EINE LÖSUNG

Am 25. Februar 2020 hatte die CVP Wil-Untertoggenburg die Bevölkerung zur offenen Diskussion der Spitalsituation und der vorliegenden 4/5-Vorlage des Regierungsrats ins Hotel Uzwil eingeladen. Es zeigte sich, dass für eine Lösung viele Puzzleteile aus unterschiedlichen Ansprüchen, Bedürfnissen und künftigen Entwicklungen zusammengesetzt werden müssen. Keine leichte Aufgabe für den Kantonsrat in der kommenden April-Session.

Bruno Cozzio, Kantonsratsvizepräsident und Präsident der CVP Wil-Untertoggenburg, begrüsste die Teilnehmenden, Politiker und politisch aktive Menschen aus der Region.

Unterstützt von Remo Wirth, Präsident der CVP Uzwil, und Christine Wirth-Angehrn, Gemeinderätin aus Uzwil, fasste Cozzio die zahlreichen Fragen, Anregungen und Ideen zusammen.

Einleitend erläuterte Cornel Egger, Kantonsrat und Gemeindepräsident von Oberuzwil, den Stand der Dinge auf kantonaler Ebene mit dem 4/5-Beschluss der Regierung, welcher vor allen in den Gemeinden Flawil, Wattwil und Walenstadt auf wenig Verständnis gestossen sei. Man sei jetzt gespannt auf die Folgerungen aus der Vernehmlassung.

Zu den betriebswirtschaftlichen und finanziellen Fragen nahm der Uzwiler Gemeindepräsident und Kantonsratskandidat Lucas Keel Stellung.

Welche Aspekte beschäftigen die Menschen?

Zum einen beschäftigen die Menschen Fragen zur stationären und ambulanten ärztlichen Betreuung sowie deren Qualität und Verfügbarkeit im vorgeschlagenen neuen Modell mit 4 Spitälern (St.Gallen, Wil, Grabs, Uznach) sowie 5 Notfallzentren (Altstätten, Rorschach, Flawil, Wattwil und Walenstadt).

Viele Fragen gab es auch zu den betriebswirtschaftlichen Aspekten. Die Überkapazitäten bei den jetzt verfügbaren Spitalbetten waren ebenso ein Thema wie Fragen betreffend der Analyse der Kosten, der Finanzströme, der Optimierung der betrieblichen Strukturen, der Mobilität und der Ko-Existenz mit den privaten Spitälern.

Die künftige Entwicklung der Medizin mit der Bündelung von Kompetenzen und teurer Infrastruktur müsse in die Planungen ebenfalls miteinbezogen werden.

Auch ein kompletter Spitalneubau als Ersatz für die Standorte Flawil, Wil und Wattwil wurde aufs Tapet gebracht. Als Standort wurde unter anderem  "Wil-West" vorgeschlagen.

Wil24