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Kultur
29.07.2020
06.09.2020 16:22 Uhr

SOMMERSERIE (8): "WENN ICH DIE STADT WIL REGIEREN WÜRDE"

Am 27. September 2020 wird das Wiler Stadtpräsidium neu besetzt. wil24.ch fragt bei unterschiedlichen Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt nach, was sie ändern würden, wenn sie an der Spitze der Stadtregierung wären.

Arthur Wyss, Kunstschaffender und Kunstvermittler

«Wenn ich Stadtpräsident wäre, würde ich die Bevölkerung und die Politisierenden ermuntern, die Präambel unserer Bundesverfassung genau lesen und die Forderungen wirklich ernst nehmen und umsetzen.

Dort heisst es zu Beginn: <Im Namen Gottes des Allmächtigen! Das Schweizervolk und die Kantone, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken, im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben, im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen, gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen, geben sich die folgende Verfassung:>

Direkte Folgen dieser Grundsätze sind beispielsweise, dass die Schulen und Erziehungssituation radikal geändert wird: Menschlichkeit und Ethik anstelle Rendite und Wirtschaftsgläubigkeit.

Im Weitern sind die wenigen noch vorhandenen Grünflächen ohne Wenn und Aber zu erhalten: Parks, Spielplätze und die wilde Natur.

Automobile von über 1100 Hubraum für den Privatverkehr sollten verboten werden. Zudem sollte als Pionierprojekt verwirklicht werden, was Rudolf Steiner als Gründer der anthroposophischen Lehre, in seiner sozialen Dreigliederung beschreibt.»

Wil24