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Kultur
17.09.2020
18.09.2020 10:09 Uhr

200'000 am virtuellen Gebetsgottesdienst für COVID-19

200’000 Mitglieder einer Internationalen Kirche hielten einen virtuellen Gebetsgottesdienst für COVID-19.

Nach dem ersten Ausbruch auf einem Feinkost- Nassmarkt, der Meeresfrüchte, Geflügel und lebende Wildtiere in Wuhan City in China verkauft, hat sich COVID-19 rasch auf der ganzen Welt ausgebreitet. Das Virus hat die Wirtschaft weltweit in Mitleidenschaft gezogen und für viele grosse gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden verursacht.
Am 16. September veranstaltete die Shincheonji Kirche Jesu, eine Kirche mit Tausenden von Mitgliedern in verschiedenen Ländern, einen weltweiten Online-Gottesdienst. Der Online-Gottesdienst war dafür da, um für die Opfer des Coronavirus und deren Familien zu beten. Des Weiteren wurde für alle Mitglieder der Gesellschaft die gegen den neuartigen Virus kämpfen, insbesondere Mitarbeiter des Gesundheitswesens, und Regierungsbeamte gebetet. Letztlich wurde für die schnelle Entwicklung eines Heilmittels und für die vollständige Auslöschung von COVID-19 gebetet.
Der virtuelle Gebetsgottesdienst wurde per Live-Streaming in die gesamte Gemeinde übertragen. Mehr als 200'000 Mitglieder in Ländern auf der ganzen Welt nahmen daran teil, darunter die USA, Grossbritannien, Südkorea, Australien, Südafrika, Namibia und Simbabwe.
Unter Einhaltung sozialer Distanzierung, Gesundheitsprotokollen und weiteren Schutz seiner Mitglieder vor Möglichkeiten dem Coronavirus ausgesetzt zu sein, organisierte Shincheonji diese virtuelle Versammlung für Mitglieder, um beispielhaft in Sicherheit zusammen zu beten. Die Gebete wurden hauptsächlich für die Heilung der mit dem Virus Infizierten, für gegen den COVID-19 kämpfende überlastete Angestellte im Gesundheitswesen und für Menschen in wirtschaftlicher Not aufgrund der Pandemie gesprochen. Die überwältigende Online-Teilnahme von Mitgliedern weltweit zeigte den Wunsch und die Dringlichkeit für die Beseitigung des Virus und für die Heilung und Erholung in Gemeinschaften.
Der Vorsitzende der Shincheonji-Kirche, Manhee Lee, schlug diese virtuelle Online-Versammlung vor und sagte, dass alle Gläubigen bis zur vollständigen Auslöschung des Coronavirus weiterhin bei den Gottesdiensten der Kirche beten werden. Mindestens 1.700 der in Südkorea ansässigen Mitglieder der Kirche haben ihr Blutplasma für die Erforschung einer wirksamen Behandlung gespendet. Rekonvaleszenz-Plasma hat sich auch bei der Therapie von COVID-19 als vielversprechend erwiesen und es wird angenommen, dass es die Schwere der Symptome bei kritischen Patienten verringert hat.
"Um COVID-19 zu besiegen, müssen wir uns als Weltbürger unterstützen, lieben und vereinen", sagte die Kirche. „Wir wollten als Gläubige alles tun, indem wir für die Menschen beten, die daran arbeiten, die Ausbreitung des Virus zu verhindern sowie für die Angestellten im Gesundheitswesen, die an der Front dieses Kampfes gegen COVID-19 arbeiten, und wir glauben, dass Gott unsere ernsthaften Gebete erhören wird.”

wil24.ch/jg