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Bildung
01.11.2020
04.11.2020 07:26 Uhr

Wiler Schulrat bewirft sich gegenseitig mit Dreck

Nach der "Anklage" der drei Schulräte Miriam Schildknecht, Sigrid Wöcke und Elmar Meile nimmt Evelyne Engeler Mohn in einer "Duplik" nochmals Stellung.

"Es scheint als bangen einige Leute um ihre Wiederwahl und zur Rehabilitierung ist jedes Mittel recht. Geschmacklos ist es, wenn Jutta Röösli ihre Mitarbeitenden vorschickt, um ein verwaltungsrechtliches Verfahren gegen eine unbequeme Schulrätin einzuleiten. Politische Unstimmigkeiten im Schulrat sollten innerhalb des Schulrates ausgetragen werden und nicht unter dem Deckmantel eines Rechtsverfahrens vor dem Stadtrat. Die in der Aufsichtsbeschwerde erhobenen Vorwürfe sind rechtlich haltlos. Es handelt sich um ein politisches Spiel. Der Schulrat wurde er unter Jutta Röösli zum Abnickgremium. Man drückte oft ein Auge zu. Vielleicht auch weil Abhängigkeiten bestehen. So ist der Mann einer Schulrätin Lehrer in Wil und die andere Schulrätin arbeitet im Schulbetrieb und ihr Mann bekommt Aufträge der Stadt. Gegenüber Lehrpersonen gibt, resp. gab es Mobbing, Diffamierung. Sowie es im Schulrat immer wieder Mauschelein gab. Dass man das jetzt insbesondere im Wahlkampf nicht zugeben kann, ist wohl kaum verwunderlich.

Ich habe mich immer an Regeln gehalten, ohne aber geistlos jedem Diktat zu folgen. Die Wiler Bevölkerung hat ein Recht über die Vorgänge im Schulrat informiert zu werden. Als Schulrätin stehe ich bedingungslos im Dienste unserer Kinder. Ich hätte mir gewünscht, die drei Schulräte hätten sich derart aktiv und kreativ im Schulrat für unserer Kinder eingesetzt. Das wäre man den Jüngsten schuldig."

Evelyne Engeler Mohn