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Leserbrief
Kanton TG
15.04.2021
18.04.2021 13:31 Uhr

"Darum bedeuten Massentests kein Lockdown-Ende"

Bild: wil24.ch
Daniel und Daniela Halter nehmen im Namen von "800 besorgten Eltern aus dem Kanton Thurgau" Stellung zu den geplanten Massentests an den Thurgauer Schulen.

Testen und nochmals testen ist die neue Strategie vom Bundesrat und den Kantonen in der ganzen Schweiz. Die Massentests in den Firmen, Altersheimen und Schulen haben bereits begonnen, teilweise werden sie erweitert, in gewissen Kantonen ausgebaut und wöchentlich wiederholt und das schon bei kleinen Kindern.

Wir fragen uns auch, warum wir krampfhaft unter der Bevölkerung Corona Viren suchen. Warum vertrauen wir unserem Instinkt und unserem Körper nicht mehr? Wenn dieses Virus so ansteckend ist, warum müssen wir es dann mit einem nicht aussagekräftigen PCR-Test suchen? Wenn diese Pandemie so gefährlich ist, warum bleibt die Bevölkerung dann nicht freiwillig zuhause?

Als ich das letzte Mal krank war, lag ich freiwillig im Bett. Ich musste mich nicht testen, um festzustellen, ob ich jetzt krank oder vielleicht doch gesund bin. Ich wurde aber liebevoll von meiner Familie gesund gepflegt und nicht isoliert, in Quarantäne gesteckt, und allein gelassen. Im Fall von Covid-19 wird vom Bund und den Kantonen eine Isolierung der Familie und Quarantäne verfügt. Mir wurde von meiner Familie mitgegeben, dass Kinderkrankheiten und Virus-Erkrankungen wichtig sind für unser Immunsystem.

Das Immunsystem besteht aus vielen Komponenten, die ständig miteinander im Austausch stehen und den Körper vor Krankheitserregern, Parasiten, Giftstoffen und somit vor Krankheiten schützen. Unser Immunsystem schützt uns vor den Gefahren, die tagtäglich in unseren Körper gelangen oder auch dort gebildet werden – ganz gleich, ob es sich um Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze, Krebszellen, Giftstoffe oder sonstige Fremdstoffe handelt. Ohne Immunsystem wären wir verloren. Man unterscheidet das angeborene (erregerunspezifische) und das erworbene (erregerspezifische) Immunsystem. Beide arbeiten eng miteinander zusammen. Zum angeborenen Immunsystem gehören alle abwehrenden Eigenschaften des Körpers, die von Geburt an vorhanden sind, z. B. die Barrierefunktion der Haut, die Ausschwemmeigenschaften der Tränenflüssigkeit oder die Schleimstoffe der Atemwege, mit deren Hilfe Erreger und Fremdstoffe ausgehustet werden können. Das erworbene Immunsystem hingegen entwickelt sich im Laufe des Lebens. Es bildet also passend zu den täglich eintreffenden Krankheitserregern und Fremdstoffen entsprechende Gegenmassnahmen und Strategien. Daher sind übertriebene Hygiene und der ständige Gebrauch von Desinfektionsmitteln eher kontraproduktiv. Der Körper wiegt sich in Sicherheit, weil er glaubt, es gäbe kaum noch Krankheitserreger – und das Immunsystem kann nicht „üben“, so dass es dann bei einem tatsächlichen Angriff von aussen nicht vorbereitet ist. Das erworbene Immunsystem ist etwa ab der Pubertät voll ausgebildet und leistungsfähig. Erst im höheren Alter nimmt seine Leistungsfähigkeit wieder ab. Allerdings kann es auch in jungen oder mittleren Jahren zu Leistungseinbrüchen des Immunsystems kommen, da viele Lebensstilfaktoren das Immunsystem schwächen können, z. B. Rauchen, Alkohol, Stress, Medikamente, Bewegungsmangel, bereits vorhandene chronische Erkrankungen und eine ungünstige Ernährung. Zum letzten Punkt kann allgemein gesagt werden, dass viel Fleisch und Zucker das Immunsystem schwächen, während eine pflanzenbasierte vitalstoffreiche Ernährung das Immunsystem stärkt.

Das Alter ist ein bedeutender Feind des Immunsystems. Das Immunsystem altert mit und wird schwächer. Mit fortschreitendem Lebensalter nimmt die Anfälligkeit des Menschen gegenüber Krankheiten und anderen Angriffen des Immunsystems zu. Haben Sie jemals vom Bundesrat oder den Ärzten gehört, dass wir unser Immunsystem stärken sollen, also ich nicht! Im Gegenteil, wir sollen zuhause bleiben, uns von Menschen fernhalten und Masken tragen, an besten auch an der frischen Luft.

Bild: Daniel und Daniela Halter, Braunau

Der PCR-Test

Die Zahlen der positiven PCR-Tests werden jeden Tag als Corona-Neuinfektionen veröffentlicht. Sie sind die Grundlage für massive Einschränkungen der Bevölkerung und auch für eine umstrittene Impfung. Der PCR-Test aber wird längst von zahlreichen Ärzten, Wissenschaftlern und Anwälten kritisiert. Der Erfinder desselben warnt sogar davor, den Test für diagnostische Zwecke zu verwenden. Dafür sei er absolut nicht geeignet. Er soll alles andere als zuverlässig sein. Die Corona-Pandemie besteht insbesondere aufgrund hoher Infektionszahlen. Damit sind die Zahlen der positiven Testergebnisse gemeint. Die Infektionszahlen geben also nicht an, wie viele Menschen krank sind, sie geben nicht an, wie viele mit Symptomen im Bett oder gar im Krankenhaus liegen. Im Gegenteil, den meisten Menschen mit einem positiven Testergebnis, geht es recht gut, viele sind gar vollkommen symptomlos – also gesund. Gäbe es den PCR-Test nicht, hätten wir höchstwahrscheinlich keine Pandemie.

Das österreichische Gericht kam am 31. März 2021 zum Schluss, dass ein PCR-Test nicht dazu geeignet sei, eine Infektion nachzuweisen. Die gesamte Entscheidung des Gerichts im Wortlaut finden Sie hier Internet (Verwaltungsgericht Wien, GZ: VGW-103/048/3227/2021-2).

Aufgrund dieser Fakten frage ich Sie, an die Kantonsärzte, Politiker aber auch alle Schweizerinnen und Schweizer: warum eine Massentest-Strategie? Soll diese Pandemie künstlich am Leben erhalten werden und noch mehr Existenzen und Leben zerstören?

800 besorgte Eltern aus dem Kanton Thurgau

Daniel und Daniela Halter, Hauptstrasse 2, Braunau