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Sport Regional
21.06.2021
21.06.2021 14:17 Uhr

Öffnung des RiWi-Knotens lässt auf sich warten

Ballabnahme von Zuspieler Silvan Jung. Bild: Herbert Brägger
Zu den Partien gegen Neuendorf und Wigoltingen reiste am Samstag das Fanion-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen nach Neuendorf. Wieder gelang es den Hinterthurgauern nicht, den Kampf gegen die Blockade in den Köpfen zu gewinnen und beide Spiele gingen verloren.

Am letzten Samstag durften die NLA-Spieler der FG Rickenbach-Wilen in Neuendorf zu den Rückrundenpartien gegen den Gastgeber und Wigoltingen antreten. Noch vor Wochenfrist hatte man gegen die Beiden unnötig verloren und es bot sich die gute Gelegenheit zur Revanche.

Das Team hoffte das einfache, geradlinige Spiel endlich zu finden und sich von den Kopfproblemen entkrampfen zu können. Es zeigte sich aber schnell, dass der Fortschritt im Team zu wenig war, um hier wirklich reüssieren zu können. Unkonstanz und zu ängstliche Aktionen waren zu dominant und RiWi musste trotz einigen Lichtblicken den nächsten Nuller hinnehmen.

Zu wenig Hochs gegen viele Tiefs

Die Partie gegen den favorisierten Gastgeber begann verhalten. Nach einem verpassten Start fand RiWi nur zögerlich etwas besser in die Partie. Erst der 0:2 Rückstand bewirkte eine Reaktion und der Satzgewinn zum 1:2 weckte Hoffnungen. Entsprechend ambitioniert konnten nun die Gäste gut mithalten, mussten aber zum Schluss doch den knappen Satzverlust hinnehmen und damit die Punkte dem Gegner überlassen.

Im Thurgauerduell gegen Wigoltingen rechnete man sich erneut gute Chancen aus. RiWi verlor aber den Startsatz schaffte doch umgehend den Ausgleich auf 1:1. Bis zum bitteren Ende lag dann allerdings nicht mehr viel drin. Der Angriff konnte selbst anständig zugespielte Bälle nur noch selten verwerten und auch die zweite Niederlage war Tatsache. RiWi hält mit immer noch null Zählern weiter die «Rote Laterne».

Viel Arbeit für Trainer und Spieler

RiWi wird weiter hart arbeiten müssen. Zuerst muss sicher der Knoten in den verschiedenen Köpfen gelöst werden, was immer schwieriger wird, solange die Null auf der Rangliste steht. RiWi-Trainer Simon Forrer sieht einige positiven Aspekte was er so erklärt: «Ich bin enttäuscht, dass die Entwicklung im Team in der letzten Woche nur in der Defensive sichtbar war. Wir können nur weiterarbeiten und Alles geben, denn der Teamgeist und der Wille zum Erfolg sind immer noch vorhanden. Ein positives Element ist sicher auch die Tatsache, dass wir in sechs Partien immerhin acht Sätze gewonnen haben. Darauf kann man aufbauen.

Zwei Spitzenteams am Samstag

Am kommenden Samstag trifft RiWi auf den Leader aus Diepoldsau und die starke Truppe aus Oberentfelden. Gespielt wird in Diepoldsau (ab 16:00 Uhr). Irgendwann muss es ja klappen.

Ballabnahme von Hintermann Walter Gantenbein. Bild: Herbert Brägger
Herbert Brägger