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Niederhelfenschwil
20.07.2021
22.07.2021 06:24 Uhr

Wir gratulieren Ernst Inauen zum 80. Geburtstag!

Bild: jg
Es ist kaum zu glauben, aber wahr. Unser redaktioneller Mitarbeiter Ernst Inauen aus Zuckenriet wird am 21. Juli 2021 80 Jahre alt. Wir gratulieren von Herzen und danken für die produktive und freundschaftliche Zusammenarbeit. Für die Zukunft wünschen wir Dir, lieber Ernst, gute Gesundheit und weiterhin viel Freude - auch als geschätzter Korrespondent für uzwil24.ch und wil24.ch.

Jürg Grau, Herausgeber

Ernst Inauen betreut zusammen mit Vroni Krucker aus Enkhüseren die Region NLZ (Niederhelfenschwil, Lenggenwil und Zuckenriet). In mehreren Spezialgebieten wie etwa Landwirtschaft und Sportschiessen geht sein Wirkungskreis als Korrespondent auch darüber hinaus. Um mehr über Ernst Inauen als Mensch zu erfahren, folgt nun ein Seitenwechsel: Ernst wird interviewt.

Lieber Ernst, wo bist Du aufgewachsen und zur Schule gegangen?
Ernst Inauen: "Ich bin in Niederuzwil gross geworden und habe dort die Primar- und Sekundarschule besucht."

Wie sah danach Dein privater und beruflicher Werdegang aus?
"Ich absolvierte eine vierjährige Lehre als Maschinenschlosser bei Gebrüder Bühler, Uzwil. Nach dem Lehrabschluss folgte die Grenadier-RS in Losone und - das macht mich immer noch stolz - auch die Unteroffiziersschule in Losone. Für die Gebrüder Bühler Uzwil war ich im In- und Ausland für die Teigwarenabteilung auf Montagen, davon zweieinhalb Jahre in Norwegen.Im Jahre 1964 schloss ich mit Katharina Hackl aus Uzwil den Bund der Ehe, aus welcher zu unserer grossen Freude zwei Söhne und zwei Töchter entsprangen. Aus nachvollziehbaren familiären Gründen beendete ich 1965 meine Montagetätigkeit und wechselte als Betriebsmechaniker zur Firma Stima Waschmaschinen in Oberuzwil. Bei der ZbW St.Gallen bildete ich mich während zweieinhalb Jahren nebenberuflich zum Werkmeister aus. 1968 zog die Firma Stima nach Zuckenriet. Im Jahr 1971 wechselte ich zur Firma Kundert Zahnräder in Schweizersholz, wo ich in der Administration für Kalkulation, Arbeitsvorbereitung, Offertwesen und Einkauf zuständig war. 30 Jahre später wurde Kundert an Humbel Zahnräder in Kradolf verkauft, wo ich bis zu meiner Pensionierung im Jahr 2006 in der Verkaufsabteilung für Kalkulation und Offertwesen tätig war."

Seit wann wohnen Du und Deine Familie in Zuckenriet?
"Seit 1968 - also schon über 50 Jahre - wohnen wir hier, wo wir unser eigenes Haus am Schlossberg gebaut haben. Einen Bezug zu Zuckenriet hatte ich schon vorher über die Grosseltern mütterlicherseits."

Was gefällt Dir besonders an der Region, in der Du lebst?
"Ich schätze die ruhige Wohnlage, die hohe Lebensqualität und die tolle Aussicht über das Fürstenland und auf das Alpsteingebiet. Hinzu kommt die Nähe zu Uzwil und Wil. Sehr wertvoll für mich ist auch der grosse Bekanntenkreis durch meine Vereinstätigkeit wie beispielsweise im TV, SVO, Johanneschor und VMCA."

Wie und wann bist Du zum Schreiben gekommen?
"Nachdem ich mehrere Vereinsberichte geschrieben hatte, motivierte mich 1985 Christian Jud, der damalige Redaktionsleiter des Volksfreunds in Niederuzwil, zu regelmässigen Berichten und Artikeln aus der Region. Und so wurde ich zum passionierten Hobby-Journalisten. Wenn ich zurückblicke, kommt mir die grosse Medienvielfalt in den Sinn, die damals noch herrschte. In unserer Region gab es Die Ostschweiz, St.Galler Tagblatt, Allgemeiner Anzeiger Uzwil, Wiler Zeitung/Volksfreund, Neues Wiler Tagblatt, Thurgauer Zeitung und Bischofszeller Tagblatt. - Nach der Gründung der Internetzeitung Infowilplus wurde ich während rund 20 Jahren regelmässiger Korrespondent von Niklaus Jung. Und nach einem kurzen Einsatz bei hallowil schreibe ich nun seit rund drei Jahren für Euren Verlag."

Ja, das freut uns sehr. Was gibt Dir die Motivation, immer noch regelmässig für die News-Portale uzwil24.ch und wil24.ch zu schreiben?
"Schon in der Schule liebte ich das Fach 'Deutsch' und schrieb gerne Aufsätze. Hinzu kam mein Interesse am Geschehen in den Gemeinden, Dörfern, Vereinen und der Gesellschaft allgemein. Die journalistische Tätigkeit hat mir auch viel gegeben. Dank ihr hatte ich viele interessante Begegnungen, verbesserte mein Allgemeinwissen und erweiterte meinen Bekanntenkreis. Ich bekomme auch immer wieder positive Rückmeldungen aus den Vereinen und den Gemeinden. Besonders gefreut hat mich ein Lob meines ehemaligen Primarlehrers Hans Bischofberger, der vor zwei Jahren im Alter von 102 Jahren verstarb; er sagte mir bei einem Besuch im Altersheim, dass er meine Berichte gut finde und sie gerne lese."

Lieber Ernst, herzlichen Dank für das Gespräch. Auch im Namen unserer Leserschaft wünsche ich Dir heute ein wunderbares Geburtstagsfest!

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Jürg Grau, Herausgeber