Home Region Sport Magazin In-/Ausland Agenda
Bildung
10.09.2021

"So kann Schule auch funktionieren!"

Bild: Bischoff AG
Der alljährlichen Gut-zu-Wissen-Event der Bischoff AG unter dem Thema «Digitalisierung – Ich kann es nicht mehr hören!» stiess auf grosses Echo. Schulentwicklerin Rahel Tschopp und Schulleiter Philipp Zimmer zeigten auf, wie Schule auch funktionieren kann.

«Und dann muss man einfach anfangen anzufangen.» Die Schlussworte von Philipp Zimmer hallen nach. Sie fassen zusammen, was es in den Schulen mehr braucht. Wille und Mut, Unterricht und Schule anders zu denken und dann einfach mal loszulegen in kleinen Schritten, so dass Schule und Kinder fit für die zukünftige Gesellschaft und Arbeitswelt werden. Auswendiglernen ist in einer Zeit, wo Wissen überall verfügbar ist, nicht mehr gefragt. Viel wichtiger werden Fähigkeiten wie Kreativität, Zusammenarbeit und eine Kultur, die Fehler schätzt und daraus ihre Motivation zieht, weiterzukommen und zu lernen.

Am alljährlichen Gut-zu-Wissen-Event der Bischoff AG waren mehr als 50 Schulleiter, Behördenmitglieder und Lehrpersonen anwesend. Via Stream wurde der Event unter dem Thema «Digitalisierung – Ich kann es nicht mehr hören!» auch im Netz verfolgt und stiess auf grosses Echo.

Schulentwicklerin Rahel Tschopp und Schulleiter Philipp Zimmer zeigten auf, wie Schule auch funktionieren kann. Mit Beispielen aus Schweizer Schulen konnten sie den Gästen interessante Einblicke in zukunftsgerichtete Schulraumgestaltung und offenere Haltungen des Lernens geben. Weg von Lehrer*innen im Zentrum, hin zum Lerner*innen-zentriertem Unterricht. Weg von Kontrolle und Korrektur hin zu Vertrauen und einem neugierigen Kind, das seine Lernziele und Themen selbst setzen darf. Weg von einer Digitalisierung als Heilsbringer, hin zu einer Digitalkultur, die erstmal einen Kulturwandel in Schulen anstossen will und erst dann schaut, wie und wo die digitalen Hilfsmittel sinnvoll eingesetzt werden können.

Faszinierend war dabei der Einblick in verschiedene Schulen, die sich genau damit auszeichnen, in einzelnen Projekten oder an Halbtagen dies vermehrt zuzulassen. Mit Bildern von Makerspaces, Kinderbaustellen, Lernwaben, regelmässigen Projekttagen und offenen Lernräumen bekamen die Gäste eine Idee, wie Schule auch aussehen könnte. Und bei manch einem wurde Lust und Mut geweckt einfach irgendwo anzufangen, wie die angeregten Diskussionen am Apero im Anschluss zeigten. Geschäftsinhaber Christian Aegerter freute sich sehr über die rege Teilnahme und meinte: «Als Vater freue ich mich auf Schulen, die Mut haben, Kindern gemeinsam das Vertrauen zu schenken der eigenen Neugier nachzugehen. Und als Schulausstatter begleiten und beraten wir die Schulen natürlich auch gerne in der passenden Raumgestaltung und bei der Materialbeschaffung».

«Als Vater freue ich mich auf Schulen, die Mut haben, Kindern gemeinsam das Vertrauen zu schenken der eigenen Neugier nachzugehen. Und als Schulausstatter begleiten und beraten wir die Schulen natürlich auch gerne in der passenden Raumgestaltung und bei der Materialbeschaffung»
Geschäftsinhaber Christian Aegerter.
pd