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Monachon trainiert Frauen-Staffel nicht mehr

Staffel-Nationaltrainer Raphaël Monachon im Gespräch mit Sprinterin Ajla Del Ponte im Sommer 2020 in Bulle Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Leichtathletik – Die Schweizer 4x100-m-Staffel der Frauen benötigt ab kommender Saison einen neuen Trainer. Raphaël Monachon hört aus familiären Gründen auf.

Er wolle verhindern, das Jahr zu viel zu machen, sagte der ehemalige Schweizer Rekordhalter über 110 m Hürden und Olympia-Teilnehmer von Sydney 2000 gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

"Ich übernahm 2017 auf Wunsch der Staffel-Sprinterinnen. Mir war damals schon klar, dass ich mich auf eine begrenzte Dauer engagiere. Nun ist der Moment gekommen, dass jemand anders übernimmt." Swiss Athletics befindet sich derzeit noch auf der Suche nach einem Nachfolger für den olympischen Zyklus bis Paris 2024.

Der Bern-Jurassier Monachon, der Ende 2017 auf den Deutschen Ralph Mouchbahani folgte, führte die Schweizer Sprinterinnen zu drei 4. Plätzen an Grossanlässen: an der EM 2018 in Berlin, der WM 2019 in Doha und zuletzt an den Olympischen Spielen in Tokio.

In der japanischen Hauptstadt senkte das Swiss-Athletics-Quartett am 5. August im Vorlauf in der Besetzung Riccarda Dietsche, Ajla Del Ponte, Mujinga Kambundji und Salomé Kora in 42,05 Sekunden den Landesrekord um 13 Hundertstel. Bei Monachons Amtsübernahme lag die nationale Bestmarke bei 42,50.

Keystone-SDA