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Sport Regional
12.11.2021
14.11.2021 10:37 Uhr

SVO Jahresmeisterschaft: Vater und Sohn gewinnen

Die erfolgreichsten Teilnehmer an der Jahresmeisterschaft (v. l.): Christian Hälg (2. Rg.), Guido Hälg (Pokalgewinner) und Pius Klaus (3. Rg.). Bild: Ernst Inauen
Das Vereinsjahr 2021 des SV Orechbüel ging mit dem Endschiessen und dem Absenden offiziell zu Ende. Den Meisterschaftspokal holte Guido Hälg ab vor seinem Sohn Christian. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am Eidgenössischen Schützenfest, das allerdings wie das Feldschiessen im eigenen Stand geschossen werden musste.

Ernst Inauen

Das Jahresprogramm 2021 des SV Orechbüel (SVO) konnte wegen der Corona-Pandemie nur teilweise durchgeführt werden. So fielen einige auswärtige Schiessanlässe aus. Trotz dieser Umstände präsentiert sich der Verein weiterhin in guter Verfassung. Die Standübungen waren gut besucht und die Kameradschaft wurde jeweils nach den absolvierten Stichen in der Schützenstube ausgiebig  gepflegt, wie Präsident Fritz Arn bei der Begrüssung betonte. Er dankte den Frauen der Aktiven, die jeweils die Bewirtung in der Schützenstube übernahmen. Eine gute Beteiligung stellte der Vorstand ebenfalls beim Karabinerschiessen fest, zu dem auch auswärtige Schützen eingeladen waren. Beim Absenden im Landgasthof Adler, Zuckenriet stand der Rückblick auf das Endschiessen im Mittelpunkt. Zum gesellschaftlichen Highlight des SVO waren auch die Partnerinnen der Mitglieder sowie die nicht mehr aktiven Schützen eingeladen. Nach einem offerierten Nachtessen erfolgte das Rangverlesen der Stiche des Endschiessens und der Jahresmeisterschaft. Ein reichhaltiger Gabentempel, den Andreas Hälg und Franz Thalmann organisierten, stellte  alle teilnehmenden Schützinnen und Schützen sehr zufrieden. Am Gemeinde-Cup gewann Stefan Hilber gegen Andreas Hälg den Final.

Fritz Arn hiess die Aktiven und die Gäste im Adlersaal willkommen. Bild: Ernst Inauen
Vereinskassier Stefan Hilber organisierte das Absenden und führte das Rangverlesen duch Bild: Ernst Inauen
Präsident Fritz Arn und seine Gattin Gabriela genossen den gemütlichen Abend. Bild: Ernst Inauen
Die Teilnehmer an der Jahresmeisterschaft konnten am Gabentempel schöne Naturalpreise abholen. Bild: Ernst Inauen
Andreas Hälg und Franz Thalmann stellten einen prächtigen Gabentempel zusammen. Bild: Ernst Inauen

Erfreuliche Teilnahme am Endschiessen

25 Aktive, Damen und Junioren nahmen am Endschiessen teil, mit dem die Wettkampfsaison offiziell abgeschlossen wurde. Es wurde wie das Absenden von Kassier Stefan Hilber organisiert, der auch andere Organisationsaufträge und die Ranglistenerstellung immer speditiv erledigt. Die Aktiven konnten mit einem guten Resultat ihre Rangierung für die Jahresmeisterschaft nochmals beeinflussen. Das höchste Resultat erzielte Fritz Arn mit 97 Punkten vor Pius Klaus, Max Mader und Ernst Christen (alle 95 Pt.). Gemäss Reglement erfolgte die Rangierung im Endstich abwechselnd mit dem höchsten Gesamtresultat vor dem besten Tiefschuss in der Serie. Somit belegte Eugen Löhrer mit geschossenen 100 Punkten den zweiten Rang. Christian Hälg kam mit seinem Tiefschuss 99 auf Rang 4, während Werner Schnider mit 95 Pt. im Tiefschuss den 6. Rang eroberte. Neben diesem Hauptwettbewerb gab es noch mehrmals bei anderen Stichen die Gelegenheit, mit guten Resultate nützliche Naturalgaben zu gewinnen.

Jungschützen für den Sport begeistern

Interessanterweise war es ausgerechnet Altkäsermeister Franz Thalmann, der beim Käsestich mit seinem Bestresultat vor August Brunner und Arnold Brunner die grösste Portion Käse gewann. Im Juxstich entschied das Los für den Gewinn von Pius Klaus. Spannend geht jeweils der Schlossstich aus, bei dem zehn Schuss ohne Zeigen gewertet werden. Das erst am Absenden bekannt gegebene Resultat von hervorragenden 98 Punkten erzielte August Brunner, der damit auch den Wanderpreis gewann. Beim Team-Stich kamen Ernst Christen und Fritz Arn zum Bestresultat vor dem Duo Max Mader und Peter Hengartner. Sechs Jungschützen bestritten den Juniorenstich. Der siebzehnjährige Remo Eigenmann gewann den Wettbewerb vor der um ein Jahr jüngeren Jolanda Rusch. Anders als in früheren Jahren liessen sich nur drei Damen zum Mitmachen im Damenstich bewegen. Als jüngste von ihnen kam Jolanda Rusch zum Sieg. Der SVO organisiert mit Erfolg Jungschützenkurse. Nicht weniger als 17 Knaben und ein einziges Mädchen wurden vom Leiterteam in den Sport eingeführt und bestritten alle fünf Wettbewerbe.

Die Jungschützin Jolanda Rusch gewann als jüngste Teilnehmerin den Damen-Stich. Bild: Ernst Inauen

Spannende Meisterschaft

Die Schiesssaison 2021 des SVO begann mit der Installation der neuen SIUS-Trefferanzeige, welche anfangs März eingeschossen und abgenommen wurde. Eine Rekordzahl von 33 Aktivschützen bestritt das Jahresprogramm, das zehn interne Vereinsübungen und einige auswärtige Schiessanlässe umfasste. Drei Resultate oder Ausfälle konnten gestrichen werden. Allerdings absolvierten nur 16 Schützen das vollständige Programm und waren somit gabenberechtigt. Sieger der Jahresmeisterschaft wurde Guido Hälg vor seinem Sohn Christian. Ihr Sportgerät ist das Sturmgewehr 90. Damit überraschten sie die vier Schützen Pius Klaus, Max Mader, Andreas Hälg und Stefan Hilber, die mit einem Standardgerät schiessen. Franz Thalmann und Ernst Christen bewiesen mit den Rängen 7 und 8, dass auch mit dem modifizierten Sturmgewehr 57/03 Spitzenresultate möglich sind. Als weiterer Höhepunkt galt das Eidgenössische Schützenfest, das in Luzern angesagt war, umständehalber jedoch im eigenen Stand durchgeführt werden musste. Der SV Orechbüel nahm mit 30 aktiven Schützen daran teil. Auch das Eidgenössische Feldschiessen fand dezentralisiert statt.

Präsident Fritz Arn (li) dankte Stefan Hilber für seinen grossen Einsatz während der ganzen Saison. Bild: Ernst Inauen
Ernst Inauen