BEEINDRUCKENDE ÜBERGABE DER KULTURPREISE DER STADT WIL 2019


Ein voller Tonhalle-Saal bot am 28. November 2019 den passenden Rahmen für die Verleihung der Kulturpreise der Stadt Wil. Die Preisträgerinnen und Preisträger, die Wil24 bereits vorgestellt hatte, wurden geehrt und ihr Schaffen durch die Laudatoren gewürdigt. Mit Ausnahme des infolge Krankheit abwesenden Künstlers Sebastian Stadler waren alle Geehrten anwesend. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann begrüsste zur Verleihung und die „Living Session Band“ sorgte für die musikalische Gestaltung des Events.


Feierliches Ambiente in der Wiler Tonhalle.

Living Session Band (Kurzclip)

Kulturpreis Stadt Wil 2019 – Auftritt Living Session Band

Kulturpreis Stadt Wil 2019 – Auftritt Living Session Band

Gepostet von wil24.ch am Donnerstag, 28. November 2019


Simon Lumpert (Präsident Altstadtvereinigung Wil) und Bigna Körner (Schauspielerin).

Der Dank von Simon Lumpert (Kurzclip)

Kulturpreis Stadt Wil 2019 – Simon Lumpert AltstadtPlus

Kulturpreis Stadt Wil 2019 – Simon Lumpert AltstadtPlus

Gepostet von wil24.ch am Donnerstag, 28. November 2019


Magdalen Bless (Historikerin), Ruedi Schär (Mitglied Kulturkommission) und Susanne Hartmann (Stadtpräsidentin).
Die Laudationes stiessen auf interessierte Zuhörer.
Preisträgerin Dr. Rose Ehemann (links, Leiterin Living Museum Switzerland) und Marianne Rapp Ohmann (Geschäftsführerin Auktions- und Kunsthaus Rapp, Wil).
Werner Widmer (Bildender Künstler) mit der neuen Bick-Stipendiantin Jeannette Loosli Gassama (Schreibende Künstlerin).
Gruppenbild mit Stadtpräsidentin, Preisträgern und Laudatoren 2019.

Zitate:

Susanne Hartmann bei der Begrüssung:
„Ich freue mich, Sie zur heutigen Kulturpreisverleihung hier in der Tonhalle begrüssen zu dürfen – in einem Gebäude, in welchem Kultur in den verschiedensten Facetten ihren Platz hat. Und zwar bereits seit mehr als 140 Jahren. Ob Musik, Tanz oder Schauspiel, die kulturellen Angebote in diesem Haus sind vielfältig.“

Bigna Körner über Altstadtvereinigung Wil:
„Manchmal herrschte viel Leben in diesem Städtchen, etwa wenn die Menschen zum Empfang ihrer Bundesrätin zusammenströmten oder am Grümpelimittwoch oder zur Hofchilbi. Machmal wirkte es aber, wie wenn es in einen Dornröschenschlaf versinken würde. “ Wo sind hier die Menschen?“ fragten sich so manche Besucher.“

Nadia Veronese zu Sebastian Stadler:
„In seinen Arbeiten thematisiert Sebastian Stadler Besonderheiten seines Umfeldes sowie die Frage nach dem Abbild der Realität. In der aktuellen Ausstellung Pictures, I think, die im Rahmen des Manor-Kunstpreises St. Gallen 2019 vor zwei Wochen im Kunstmuseum St. Gallen erröffnet wurde, entwirft er ein filmisches und fotografisches Konglomerat an Bildern, die das Spektrum seines Schaffens klug auffächert.“

Ruedi Schär zu Dr. Magdalen Bless-Grabher:
„Auch in Wil dürfen wir regelmässig deine Vorträge zu verschiedenen Themen der Geschichte der Stadt Wil geniessen. Diese im Rahmen der Volkshochschule Wil haben ein grosses Stammpublikum, welches immer wieder fasziniert ist über die Geheimnisse, die du mit deiner begeisternden Art vorträgst.“

Rapp Ohmann zu Dr. Rose Ehemann:
„Jedes Living Museum ist eine Symbiose aus Kunstmuseum und Tagesstätte – in der psychisch kranke Menschen künstlerisch arbeiten. Von manchen wird die Idee des Living Museums als vierte grosse Revolution der Psychiatrie bezeichnet.“

Werner Widmer zu Jeannette Loosli Gassama:
„Im nächsten Jahr wird also im Bick ausgebreitet, gesichtet und geschichtet und die Fetzen werden fliegen, im choreografischen literarischen Sinne – Worte und Sätze werden neu zusammengefügt, zusammengetanzt.“


Nach dem offiziellen Teil sorgte ein feiner Apéro für das leibliche Wohl.