BESUCHER AUS DEM NAHEN OSTEN BEIM BARONENHAUS WIL


Ein Namensvetter des Bauherrn Josef Pankraz von Grüebler beehrt für kurze Zeit das Baronenhaus in Wil. Josef von Nazareth logiert mit seiner Ehefrau Maria und dem Jesuskind einige Tage unter den Arkaden, begleitet von einem Hirten.


(ph) Josef Pankraz von Grüebler, Bauherr des 1795 erstellten Gebäudes, hätte sich über den Besuch aus dem Nahen Osten gefreut. Freude haben auch die Passanten, die über den Hofplatz spazieren. Viele halten bei der Krippe kurz inne und bestaunen das ungewohnte Bild. Ein Bild, das als Ergänzung zum mächtigen, in unmittelbarer Nähe stehenden Baum gedacht ist.

„Wir möchten mit der Krippenszene in Kombination mit der ehrwürdigen, mit Lichtern versehenen Tanne eine weihnachtliche Stimmung im historischen Kern von Wil verbreiten“, sagt Ruedi Schär, Ortsbürgerrat bei der Ortsgemeinde Wil. Aus diesem Grund fertigte der Forstbetrieb der Ortsgemeinde Wil die Krippenwände an und Schär stattete die Szenerie mit modern gekleideten Figuren und einem Stern aus.

Ein Teil der Geschenke der Heiligen Drei Könige vervollständigt die Weihnachtsszene. Das Gold liegt allerdings nicht zu Füssen von Jesus, sondern ist einige Meter entfernt in einem Pflasterstein in den Grund eingelassen, als Symbol für den „Goldenen Boden“.