BRUNO COZZIO FÜR SG, NORBERT SENN FÜR TG AN BODENSEEKONFEFRENZ


Die universitäre Bildung und die Öffnung der Grenzen standen am 19. Juni 2020 als Themen im Fokus des heutigen PräsidentInnentreffens der  Internationalen Parlamentarischen Bodenseekonferenz (IPBK). Für den Kanton St.Gallen nahm Kantonsratspräsident Bruno Cozzio (Uzwil) teil, für den Kanton Thurgau Norbert Senn (Romanshorn).

Im Titelbild v.l.: Kantonratspräsident Lorenz Laich (Schaffhausen), Alt-Grossratspräsident Turi
Schallenberg (Thurgau), Kantonsratspräsident Bruno Cozzio (St. Gallen), die Stv.
Landtagspräsidentin Sabine Kurtz (Baden-Württemberg), 1. Landtagsvizepräsident Karl
Freller (Bayern), Landtagspräsident Harald Sonderegger (Vorarlberg), Grossratspräsident
Norbert Senn (Thurgau), die designierte Kantonsratspräsidentin Margrit Müller
(Appenzell Ausserrhoden), der designierte Grossratspräsident Matthias Rhiner
(Appenzell Innerrhoden), Landtagspräsident Albert Frick (Liechtenstein) und
Kantonsratspräsident Roman Schmid (Zürich).


Landtagspräsident Harald Sonderegger – aktuell Vorsitzender der IPBK – freute sich über die grenzüberschreitende Zusammenkunft als klares Zeichen für die ungebrochen starken Verbindungen
innerhalb der Vier-Länder-Region.
Im Themenbereich Bildung wurde die Fachhochschule Vorarlberg in den Mittelpunkt gerückt: Konkret befassten sich die PräsidentInnen mit der Fachhochschule Vorarlberg. Als Grundlage für die Diskussion präsentierte der Geschäftsführer der FH Vorarlberg, Stefan Fitz-Rankl, viel Wissenswertes über die Hochschule, die Studiengänge und ihre Einbindung in den Hochschulverbund rund um den Bodensee, der unter der Bezeichnung „Internationalen Bodensee-Hochschule“ agiert.
Aus aktuellem Anlass wurden im Rahmen der Arbeitsgespräche auch die jüngsten Grenzöffnungen in der Vier-Länder-Region thematisiert. Landtagspräsident Sonderegger zeigte sich – gemeinsam mit seinen AmtskollegInnen – über die Wiederaufnahme der Reisefreiheit als Basis für ein gemeinsames wirtschaftliches „Comeback“ überaus erfreut. Einigkeit herrschte auch darüber, dass gerade nach der Grenzöffnung das PräsidentInnentreffen Signalwirkung habe, um wieder ins Bewusstsein zu rufen, wie
stark die Verbindungen innerhalb der Region sind und auch weiterhin sein werden.


Zur Internationalen Parlamentarischen Bodenseekonferenz

Die Internationale Parlamentarischen Bodenseekonferenz ist ein Zusammenschluss der Präsidentinnen und Präsidenten und weiterer Abgeordneter der Landtage von Baden-Württemberg, Bayern, Vorarlberg und des Fürstentums Liechtenstein sowie der Kantonsparlamente von Appenzell-Ausserrhoden, Appenzell-Innerrhoden, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau und Zürich mit dem gemeinsamen Ziel, die Anliegen der Bevölkerung in der Bodenseeregion aufzunehmen, die Standortattraktiviät zu erhöhen
und die natürlichen Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern. Sie fördert auch den Meinungsaustauch und die Zusammenarbeit der Parlamente auf regionaler Ebene. Der Vorarlberger Landtag hat in diesem Jahr den Vorsitz inne. Die traditionelle Herbstkonferenz der IPBK mit jeweils vier VertreterInnen pro Land bzw. Kanton ist für Oktober 2020 geplant, die Frühjahrskonferenz musste pandemiebedingt leider abgesagt werden.