CORONAVIRUS: DREI PARTIEN DES FC WIL VERSCHOBEN


Die Swiss Football League (SFL) hat entschieden, dass bis Montag, 23. März in den beiden obersten Ligen wegen dem Coronavirus keine Fussball-Partien stattfinden. Betroffen sind auch drei Partien des FC Wil. (Bild: Gianluca Lombardi)


FC Aarau – FC Wil
FC Wil – FC Winterthur
Grasshopper Club Zürich – FC Wil

Ob in den unteren Ligen (Promotion League und 1. Liga) sowie Testspiele und auch Juniorenpartien in den kommenden Tagen stattfinden, entscheidet der SFV morgen Dienstag.


(SFL) Aufgrund des Coronavirus wird in der Swiss Football League bis auf Weiteres nicht gespielt. Diesen Entscheid haben die 20 Klubs am Montag an einem Treffen in Bern getroffen. Das weitere Vorgehen ist abhänging vom Entscheid des Bundesrates über das Veranstaltungsverbot.

Der Bundesrat hatte am vergangenen Freitag entschieden, ab sofort alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bis mindestens 15. März 2020 zu verbieten. Daraufhin beschloss die Swiss Football League alle Spiele der 24. Runde zu verschieben.

Heute Montag diskutierten die 20 Klubs intensiv diverse Lösungen und entschieden, die Meisterschaft vorerst bis zum 23. März und dem Beginn der Nationalmannschafts-Pause ruhen zu lassen. Sollte das Veranstaltungsverbot seitens der Behörden nicht über den 15. März hinaus verlängert werden, wird der Meisterschaftsbetrieb wieder in gewohnter Weise aufgenommen und fortgesetzt.

Diskutiert wurde auch die Option, die Spiele ohne Zuschauer durchzuführen. Die Klubs entschieden sich aus wirtschaftlichen Gründen und weil aktuell noch genügend Ausweichtermine vorhanden sind gegen diesen Schritt.

Die SFL verfolgt die Lage weiterhin aufmerksam und in enger Absprache mit den Klubs, den Partnern und den Behörden. Sollte sich an der Sachlage etwas ändern, wird die SFL über ihre Kommunikationskanäle weiter informieren.

Für den Fall, dass das Veranstaltungsverbot durch den Bundesrat verlängert werden und/oder umfangreichere Auflagen zum Tragen kommen sollten, werden sich die Liga und die Klubs der Raiffeisen Super League und der Brack.ch Challenge League erneut beraten und über das weitere Vorgehen entscheiden.