CVP WIL-UNTERTOGGENBURG: SUSANNE HARTMANN SOLL IN DEN REGIERUNGSRAT


(MC) Vier Tage nach der endgültigen Wahl von Beni Würth in den Ständerat nominiert die CVP Wil-Untertoggenburg am 21. November mit Susanne Hartmann ihre Kandidatin für die Erneuerungswahl in den Regierungsrat. Ob die Wiler Stadtpräsidentin definitiv ins Rennen um den Regierungsratssitz einsteigt, entscheidet sich am Freitagabend bei der Delegiertenversammlung der Kantonalpartei.


Mit fast 78’000 Stimmen wurde Beni Würth diskussionslos in den Ständerat gewählt und übertrumpfte damit den bisherigen Regierungsrat Paul Rechtsteiner und den Herausforderer Roland Büchel deutlich. Während für Würth damit ein fast schon marathonartiger Wahlkampf zu Ende geht, beginnt für Susanne Hartmann der Wahlkampf nun erst recht. Die Wiler Stadtpräsidentin wurde einstimmig als Kandidatin der Regionalpartei für die Regierungsratswahlen vorgeschlagen.

Eine Chance, die man ergreifen muss.

Auch wenn ihr das Amt als Stadtpräsidentin viel bedeutet, müsse man eine solche Gelegenheit ergreifen, so Hartmann. Sie fühle sich geehrt, vielleicht bald die grossen Aufgabe angehen zu dürfen, in der Kantonsregierung zu arbeiten, und wolle versuchen, auch auf kantonaler Ebene «CVP-typisch» als Brückenbauerin zu agieren. Denn der Kanton St. Gallen liege ihr genauso am Herzen wie die Stadt Wil und die Region. Regionalparteipräsident Bruno Cozzio freut sich, dass die Mitglieder der Regionalpartei geschlossen hinter einer fähigen Kandidatin stehen.

Grosse Konkurrenz aus dem eigenen Lager.

Der Weg in die St. Galler Regierung führt vor der eigentlichen Wahl im März zuerst aber noch über die Delegiertenversammlung der eigenen Partei am morgigen Freitag. Dabei trifft Hartmann auf namhafte Konkurrenz. Die CVP Rheintal hat Thomas Ammann nominiert, der, nachdem er durch viel Proporzpech im Oktober seinen Nationalratssitz verloren hat, nun in die St. Galler Regierung einsteigen soll. Die Entscheidung, wer für die CVP ins Rennen um den Regierungsratssitz einsteigen soll, fällen die Delegierten morgen Abend im Kantonsratssaal. Unbestritten scheint die Nomination des bisherigen Regierungsrats Bruno Damann.

Nachnomination für die Kantonsratswahlen.

Neben Susanne Hartmann ebenso auf der Kantonsratsliste der Regionalpartei zu finden ist seit neustem auch Erich Frick. Der Oberbürer Gemeinderat wurde im Verlauf der Veranstaltung als Kandidat bestätigt und wird die nun 23 Namen umfassende Liste der Regionalpartei ergänzen.