ERSTER GEGEN LETZTEN: FC BAZENHEID – FC FRAUENFELD


Der FC Bazenheid, seit dem letzten Sonntag Leader der 2. Liga interregio. Gruppe 6, empfängt zum letzten Meisterschafts-Heimspiel der Hinrunde 18/19 am Samstag, 27. Oktober um 17:00 Uhr den FC Frauenfeld auf dem Ifang.

(Raphael Koch) Die Ausgangslagen der beiden Teams könnte unterschiedlicher nicht sein. Das Heimteam reitet auf einer Erfolgswelle und hat seit 9 Spielen nicht mehr verloren. Mit den meisten geschossenen und am wenigsten Kassierten Toren der Liga steht das Team von Heris Stefanachi verdientermassen auf dem ersten Tabellenrang. Die offensivstärke der Toggenburger ist seit Beginn der Saison das Markenzeichen des FCB. Im Schnitt konnte man mindestens zwei Tore pro Spiel erzielen und hat auf die elf gespielten Runden gerechnet nur ein Tor pro Partie erhalten. Eine Bilanz, die sich durchaus sehen lässt.

Schlechte Defensive

Die Gäste aus dem Thurgau auf der anderen Seite mussten bereits 28 Gegentore hinnehmen. Auch wenn der FC Frauenfeld von den letzten vier Partien eine gewann, zweimal unentschieden spielte und nur einmal verlor, steht er auf dem letzten Platz der Tabelle. Das Klassement ist jedoch in den unteren Rängen nah beisammen (2 Punkte vom 10. bis zum 14. Rang) und die Saison dauert auch noch eine Weile. Trotzdem ist die Lage des FCF nicht gerade gemütlich, möchte man doch nur ungern im Tabellenkeller überwintern.

Derbystimmung aufkommen lassen

Somit treffen am Samstag der Leader, der diese Position unbedingt verteidigen will und der Letztplatzierte, der sich aus seiner misslichen Lage befreien will, aufeinander. Auch ein solcher Gegner darf nie unterschätzt werden, setzt doch der Druck am Tabellenende gewisse Kräfte frei. Der Umstand, dass etliche Akteure und auch der FC Bazenheid Trainer ehemalige Frauenfeld-Spieler sind, lässt eine gewisse Derbystimmung aufkommen. Dies lässt den Fussballfan auf eine spannende und umkämpfte Partie hoffen.