FOTOREISE DURCH WIL – UND DIE GANZE SCHWEIZ


Wer gerne fotografiert oder ein neues Hobby ausprobieren möchte, ist mit einer Fotoreise gut beraten, sei es durch Wil oder die gesamte Schweiz.


(wil24.ch / Foto: Adobe) Im Sommer zieht es viele Menschen nach draussen. Der Sinn steht also nach Outdoor-Beschäftigungen in all ihren Variationen. Das reicht von Klassikern wie dem Mountainbiken über moderne Varianten wie Yoga per Livestream unter freiem Himmel bis hin zu kreativen Hobbys wie dem Fotografieren. Letzteres muss aber keine beiläufige Beschäftigung beim Wandern bleiben oder nur in Form von kurzweiligen Shootings stattfinden. Stattdessen kann die Fotografie als Hobby mit einer Reise verbunden werden. Gerade die Schweiz und damit auch die Region rund um Wil, eignen sich dafür nämlich hervorragend – und zwar zu jeder Jahreszeit.

Unendliche Anzahl Fotomotive in der Schweiz

Die hohen Berge, weitläufigen Täler, beschaulichen Landschaften und naturbelassenen Wälder…all das und noch viel mehr macht die Schweiz zu einer perfekten Anlaufstelle für eine Fotoreise. Aber natürlich sind es längst nicht nur spektakuläre Landschaftsaufnahmen, welche sich hier anfertigen lassen. Auch die Tier- oder Portraitfotografie ist möglich, die Makrofotografie und viele weitere Motive. Somit ist eine Fotoreise zu unterscheiden von der Reisefotografie. In letzterem Fall geht es nämlich vor allem darum, die Besonderheiten des Ziellandes auf Bildern festzuhalten. Dabei kann es sich ebenfalls um Landschaften, aber auch um Streetfotografie oder Portraits der dort lebenden Menschen handeln. Weniger wichtig als die Qualität des Bildes ist somit dessen Aussagekraft, wobei die Kultur und Natur des Landes im Mittelpunkt stehen. Bei einer Fotoreise ist das ebenfalls möglich, aber kein Muss. Vielmehr liegt der Fokus auf der Fotografie und die Reise dient mehr oder weniger dem Zweck, das gewünschte Motiv bestmöglich einzufangen. Daher werden direkt bei der Planung entsprechende Faktoren berücksichtigt, wie zum Beispiel der Zeitpunkt mit den besten Lichtverhältnissen. Ziel ist, Bilder in höchster Qualität anzufertigen und dafür die bestmögliche Kulisse aufzusuchen. Das Reisen selbst wird zur Nebensache. Ein Unterfangen, das aufgrund der landschaftlichen Vielfalt der Schweiz hier unzählige Möglichkeiten bietet.

Ein beliebtes Sujet: die Wiler Altstadt mit dem Hof.

Die besten Spots in und um Wil

Selbiges gilt auch für die Region rund um Wil. Als Stadt mit interessanter Geschichte und vielen Traditionen, gibt es hier nämlich allerhand zu entdecken – auch durch die Linse. Die klassischen Sehenswürdigkeiten wie das Baronenhaus, Gerichtshaus oder Hauptmannshaus stellen daher natürlich hervorragende Motive im Rahmen einer Fotoreise dar und eine Möglichkeit, die eigene Stadt aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Ebenso die Sehenswürdigkeiten in der Region, wie das Kapuzinerkloster oder der Wiler Turm. Allerdings kann es hier mitunter schwierig werden, in Ruhe die Kamera aufzubauen und Fotos zu schiessen, wenn entsprechend viele Einheimische oder Touristen unterwegs sind. Dementsprechend kann es sich auch lohnen, stattdessen eine kleine Wanderung zu unternehmen und zum Beispiel den Baumwipfelpfad oder den Panoramaweg für einzigartige Fotografien zu nutzen. Die Möglichkeiten sind also auch in und um Wil vielfältig, je nachdem, welches Motiv sich der (Hobby-) Fotograf wünscht. Von Landschafts- über Tier- bis zur Streetfotografie lassen sich also vielerlei Ideen umsetzen, sodass jeder den richtigen „Spot“ findet.

Die Fotoreise richtig vorbereiten

Wie bereits erwähnt, ist bei einer Fotoreise aber die Vorbereitung das A und O, um den Schnappschuss der Wünsche zu erhaschen. Denn es geht darum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Sei es also in Wil, in der Schweiz oder anderswo: Eine Fotoreise will sorgfältig vorbereitet werden. Erst einmal gilt es, sich seine Wunschmotive auszusuchen – dabei kann es sich nur um ein Motiv handeln oder um mehrere. Denn klassischerweise dauert eine Fotoreise über einen längeren Zeitraum an und führt sozusagen von einem „Spot“ zum nächsten. Um diese zu erreichen, können die Reisenden wandern, mit dem Velo fahren, den Bus nehmen oder ein Auto nutzen; ganz nach dem eigenen Belieben. Wenn also die konkrete Routenplanung steht, müssen die Details geklärt werden. Das bedeutet: Wann sollen wo Fotos geschossen werden, von welchem Motiv und mit welcher Ausrüstung? Es gilt somit, die Lichtverhältnisse, vielleicht sogar Jahreszeiten zu beachten, ebenso wie die möglichen Motive und die Ausrüstung. Weiterhin ist es wichtig, vor Ort ausreichend Zeit zu haben, um das gewünschte Bild in Ruhe umzusetzen oder gegebenenfalls auf bessere Lichterverhältnisse zu warten, bis weniger Menschen am Zielort sind und, und, und…

Eine Fotoreise bedeutet stets auch Spontanität

Viele Dinge lassen sich also zwar planen, vor allem, wenn bereits etwas Knowhow und Erfahrung mit der Fotografie vorhanden ist. Das betrifft beispielsweise die Lichtverhältnisse oder die benötigte Ausrüstung, damit das Bild am Ende auch so aussieht wie in der eigenen Vorstellung. Dennoch hat die Outdoor-Fotografie bekanntlich einen Haken: Es gibt immer unbekannte Komponenten, die sich nicht beeinflussen lassen. Dazu gehört zum Beispiel ein plötzlicher Wetterumschwung, ein gesperrter Wanderweg, eine unerwartete Wildtiersichtung – um nur einige von vielen Möglichkeiten zu nennen. Das ist Chance und Risiko zugleich. Es kann also passieren, dass der Fotograf auf der Reise sein Wunschmotiv nicht erreicht oder umsetzen kann, dass er aber gleichzeitig einen anderen Schnappschuss macht. Manchmal ist dieser schlussendlich sogar viel besser. Diese Unwägbarkeiten gehören zu jeder Fotoreise und genau deshalb stellt sie ein echtes Abenteuer dar. Ein Abenteuer, das tolle Bilder zu unvergesslichen Erinnerungen hervorbringt und bei dem jeder Fotograf, vom Anfänger bis zum Profi, noch eine Menge lernen kann. Wer also eine Leidenschaft für die Fotografie hat, sollte mindestens einmal in seinem Leben zu einer solchen Fotoreise aufbrechen – sei es in Wil oder einer anderen Location.

Die wichtigsten „To-Dos“ nach der Reise

Eine weitere Besonderheit der Fotoreise liegt darin, dass sie mit der Heimkehr nicht beendet ist. Egal, ob sie nur zwei Tage oder zwei Monate angedauert hat, hat der Fotograf nämlich garantiert zahlreiche Schnappschüsse auf der Speicherkarte, welche natürlich nicht ungenutzt bleiben sollen. Somit gibt es auch anschliessend an die Fotoreise eine lange Liste mit „To-Dos“, um das Erlebnis abzurunden. Erst einmal gilt es, die Bilder zu speichern, zu sortieren und die besten Fotos auszuwählen. Diese können daraufhin bearbeitet werden, um das Meiste aus den Fotografien herauszuholen. Von dezenten Bildverbesserungen bis hin zu beinahe surreal anmutenden Kunstwerken sind der Kreativität dabei keine Grenzen gesetzt. Zuletzt wäre es natürlich schade, die Fotos ungenutzt zu lassen. Professionelle Fotografen präsentieren sie daher gerne im Rahmen einer Ausstellung oder verkaufen diese. Auch eine Online-Präsentation über verschiedene Plattformen ist möglich. Letzteres gilt ebenfalls für Hobbyfotografen. In beiden Fällen können die Bilder natürlich auch selbst als Kunstwerke an die Wand gehängt, in einem Buch arrangiert oder als Geschenke genutzt werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, um das Foto auszudrucken, je nach Material, Format und Grösse. So bleibt die Fotoreise im Gedächtnis und hat neben jeder Menge Spass und neuen Erfahrungen auch einen konkreten Nutzen gebracht.

Ausrüstung für gelungene Bilder – und wenig Gewicht

Und als letzte Besonderheit der Fotoreise ist zu berücksichtigen, dass die Ausrüstung möglichst leicht sein muss, dennoch aber geeignet, um das Wunschmotiv umzusetzen. Denn im Gegensatz zum Shooting, bei welchem gezielt zum „Spot“ gefahren und jede Menge Ausrüstung mitgenommen wird, geht es bei der Fotoreise um qualitative Aufnahmen und Mobilität gleichermassen. Jeder Fotograf muss sich daher im Zuge der Planung auch die Frage stellen, wie er sich auf das Nötigste reduzieren, dennoch aber das Bild perfekt umsetzen kann. Dank moderner Technik gibt es hier für beinahe alle Motive eine geeignete Lösung, die professionelle Ergebnisse erlaubt, trotzdem aber problemlos mit in den Wanderrucksack passt – und einige Dinge lassen sich sogar kurzerhand selbst basteln. Zudem ist natürlich wichtig, diese sicher über Stock und Stein zu transportieren und die Bilder regelmässig zu speichern, sodass diese nicht verloren sind, falls die Speicherkarte verloren oder kaputt geht. Wer diese Tipps berücksichtigt, kann schon bald zu seiner ersten Fotoreise in und um Wil, in der Schweiz oder international aufbrechen und erfolgreich sein – sprich mit einzigartigen Schnappschüssen und unvergesslichen Erinnerungen wieder zurückkommen.