HAUPTVERSAMMlUNG DER CVP WIL LÄUTET DIE KANTONSRATSWAHLEN EIN


(MC) Am Mitwochabend, 24. April 2019, hielt die CVP Wil im Hof zu Wil ihre Hauptversammlung ab. Im Zentrum der Veranstaltung standen zwei neue Vorstandsmitglieder und die insgesamt sieben Kandidaten der Orstpartei für die Kantonsratswahlen im Jahr 2020.

Zuversicht. Dieses Wort beschreibt die aktuelle Situation bei der CVP sehr gut. Man ist zuversichtlich, im Mai mit Beni Würth den Ständeratssitz zurückerobern zu können. Und man blickt ebenfalls zuversichtlich auf die Nationalratswahlen im Oktober, wo die CVP mit ingesamt vier Listen ins Rennen geht, davon zwei von der Jungpartei.

CVP Wil-Präsident Franklin Munishi.

„Die CVP ist eine politische Kraft im Land und muss als solche auch wieder gehört werden“, meinte Ortsparteipräsident Franklin Munishi. Man wolle in Zukunft, so Munishi weiter, noch mehr öffentlich arbeiten und die Wählerinnen und Wähler noch mehr miteinbeziehen. Man muss als Partei immer wissen, „wo der Schuh drücke“, wenn man erfolgreich politisieren will. Die von der CVP lancierte Initiative „Für tiefere Prämien-Kostenbremse im Gesundheitswesen“, unterstreicht diese Absichten.

Zwei aufstrebende Jungpolitiker neu im Vorstand

Das die Junge CVP auf dem Vormarsch ist, bestätigt nicht zuletzt die Tatsache, dass sie bei den Nationalratswahlen mit zwei Listen ins Rennen geht, sondern auch, dass ihre Mitglieder innerhalb der Partei immer weiter aufsteigen. Deshalb überrascht es nicht, dass die Ortspartei die zwei neuen Mitglieder ihres Vorstandes aus dem Pool der Jungpartei zieht. Annik Hasler und Orell Imahorn, letzterer konnte aufgrund seiner Ausbildung nicht persönlich an der Versammlung teilnehmen, werden ab sofort den Vorstand ergänzen. Prend Berisha tritt aus beruflichen Gründen zurück.

Sieben Namen für den Kantonsrat

Neben ihrer neuen Rolle als Vorstandsmitglieder und ihrer bereits stehenden Kandidatur für den Nationalrat werden Hasler und Imahorn auch auf der Kantonsratsliste der Partei stehen. Das Trio der „Jungen“ ergänzt Marius Grämiger. Weiter zur Wahl stellt sich Christopher Bauer, Urs Mäder, der bisherige Kantonsrat Sepp Sennhauser und Stadtpräsidentin Susanne Hartmann Gillessen.

(von links) Urs Mäder, Sepp Sennhauser, Annik Hasler (vorne), Susanne Hartmann Gillessen, Marius Grämiger, Christopher Bauer

Besuch aus der Parteileitung

Als Vertreter der Parteileitung ergriff zum Ende der Veranstaltung noch Pius Bürge das Wort. Der Parteisekretär erwähne und lobte noch einmal den guten Weg, auf dem die Partei sich befindet, und er formulierte klare Ziele für die kommenden Wahlen. Neben dem offensichtlichen Ziel, Beni Würth in den Ständerat zu bringen, nannte Bürge für die Nationalratswahlen die Erhaltung der drei Sitze als Ziel. Ebenfalls anwesend war Regionalparteipräsident Bruno Cozzio, der Wil als wichtigen Pfeiler der Regionalpartei lobte und die weitere gute Zusammenarbeit innerhalb der Partei als Zeichen für eine erfolgreiche Zukunft sieht.