IHC WIL EAGLES: DIE HEISSE PLAYOFF-PHASE BEGINNT


Die Temperaturen steigen, so auch die Spannung in der diesjährigen Inlinehockey-Meisterschaft. Der IHC Wil Eagles, eine Institution unter den Schweizer Inlinehockey-Vereinen, steht mit seinen sechs Mannschaften vor dem Abschluss der Qualifikationsrunde. Bald starten die Playoffs und damit die Chancen, den einen oder anderen Titel nach Wil zu holen.


(Raphael Ammann)

Schon jetzt steht fest: Nicht allen Teams der Wiler Adler wird heuer der Playoff-Einzug gelingen. Nach sechs Jahren Unterbruch stieg die 1. Mannschaft in der vergangenen Saison wieder in die NLA auf. Wie erwartet, wurde es kein einfacher Weg in der höchsten Spielklasse. Das junge Team um Coach Roman Nydegger liegt momentan auf dem letzten Platz und hat keine Möglichkeit mehr, die Playoffs zu erreichen. Erfreulicherweise wird es in diesem Jahr keinen Absteiger geben, was heisst, dass Wil auch kommende Saison in der NLA spielen wird.

Die 2. Mannschaft feierte vergangenes Jahr ebenfalls einen Aufstieg. Doch auch hier gilt wie beim Fanionteam: Erstmal hinten anstellen. Wil II liegt in der 2. Liga abgeschlagen auf dem letzten Rang und wird in den Playouts darum kämpfen müssen, nicht abzusteigen. Besser schaut es bei der 3. Mannschaft des IHC Wil Eagles aus. Die Spieler von Trainer Patrick Böhi sicherten sich in der 3. Liga mit 5 Siegen einen «grünen Platz» und dürfen bald um den Titel mitspielen.

Im Nachwuchs stellt Wil dieses Jahr drei Teams. Die ältesten Adler, die Elite-Junioren (U18), zeigten bislang eine gute Meisterschaft und qualifizierten sich schlussendlich souverän für die Entscheidungsrunde. Am 15./16. Juni geht es gegen die Grizzlys aus Hünenberg los mit den Halbfinals. Die Novizen (U15) führen in ihrer Kategorie die Gruppe an und gehen damit als Favorit ins Rennen um die Meisterschaft. Die jüngsten Adler sind die Mini (U12). Sie belegen momentan den 3. Rang und haben weiterhin gute Chancen auf einen Playoff-Platz.

Vier der sechs Wiler Mannschaften dürfen sich demnach schon bald auf packende Partien in der entscheidenden und heissen Phase der Meisterschaft freuen. Die Äbtestädter werden sicherlich auch dieses Jahr die Möglichkeit haben, einen Schweizermeistertitel in die Ostschweiz zu holen.