MGN2020: DIE EHEMALIGEN FREUEN SICH AUF DIE BEGEGNUNGEN


Am Fünf-Tage-Fest MGN2020 am Auffahrtswochenende vom 20. bis 24. Mai mit Kreismusiktag und Neuuniformierung ist am 22. Mai auch Klassentreffen aller ehemaligen Primarschülerinnen und Primarschüler geplant. «Für die aufwendige Recherchearbeit konnten wir den ehemaligen Posthalter Albert Frey gewinnen», freut sich der OK-Präsident Markus Kleger.


Albert Frey kennt als früherer Posthalter viele Familien im Dorf und weiss auch, wo er auf Unterstützung zählen darf. Etwa 1000 Namen mit Adressen konnte er vom letzten Treffen 2006 übernehmen. Circa 360 Adressen der Jahrgänge 1985 – 2002 wurden von der Schule erfasst, ebenso rund 40 Lehrpersonen. Insgesamt waren es 1400 Adressen. Unterstützt wurde er von der Musikantin Corinne Boppart.

Exaktes Vorgehen

Damit möglichst viele Ehemalige erreicht werden können, war ein exaktes Vorgehen gefragt. Mitglieder der MGN überprüfen Adressen ihrer Verwandtschaft und lieferten Adressen von jüngeren Ehemaligen, etwa 100 wurden auf der Homepage MGN2020 eingetragen. Insgesamt waren es 1400 Adressen. Einen wichtigen Beitrag leisteten grössere, alteingesessene Familien (Jung, Thalmann, Bischof, Keller, Krucker etc). Grossteils zeigten sich die Angesprochenen sehr hilfsbereit. Ein Problem ist der Umstand, dass viele Leute nicht mehr im Telefonbuch sind bzw. gar keinen Festnetzanschluss mehr haben, Handys sind ja nicht aufgeführt. Die Nachfrage bei Eltern, Angehörigen erwies sich als sehr mühsam. Viele nehmen das Telefon bei unbekannten Nummern schon gar nicht ab, sind nicht kooperativ. Oft bestehen Kontakte nur via WhatsApp, Angehörige wissen nur die Strasse, aber keine Hausnummer. Erstaunlicherweise gibt es auch Eltern, die gar nicht wissen, wo ihre Kinder wohnen. So war die Suche eine spannende Puzzle-Arbeit.

Elektronischer Dienst der Post

«Eine wertvolle Hilfe leistete der elektronische Dienst «Adressen überprüfen Post». Bei Personen mit vorhandener Adresse kann abgefragt werden, ob die Adresse noch stimmt, ob sie noch dort wohnen, verstorben sind oder allenfalls die neue Adresse bekannt ist. Für einen kleinen finanziellen Beitrag konnte so viele Adressen bereinigt werden. Diverse Bereinigungen gab es auch durch das Todesanzeigenportal im Internet, auch Google leistete einen Beitrag. Vor allem die jungen MG-Mitglieder wurden dort fündig. 1230 Namen sind noch aktuell, 1140 davon überprüft, ca. 90 konnten nicht gefunden werden, etwa 50 sind wahrscheinlich unauffindbar bzw. gestorben.

Einige Daten

Mitte Januar wurden 1120 Einladungen verschickt, auch ins Ausland: 3 Deutschland, 1 Niederlande, 1 Österreich, 2 Spanien, 2 Italien, 1 Russland, 1 Australien, 5 Kanada, 1 USA . 331 blieben in der Gemeinde davon 291 Niederhelfenschwil, 11 Lenggenwil, 20 Zuckenriet, 9 Entetschwil. 17 Eingeladene sind 90 Jahre alt und älter (einer hat Jahrgang 1919). 50 Personen sind 80 bis 89 Jahre alt, 93 sind 70 bis 79. Gut 200 Anmeldungen sind eingegangen, etliche werden  bis zum Anmeldeschluss Ende Februar noch folgen.  Viele Ehemalige gaben erfreute Rückmeldung über das Vorhaben.

Es wäre toll, wenn möglichst alle, die diesen Artikel lesen, ihre persönlichen und elektronischen Kontakte nutzen, um Freunde, Bekannte und Verwandte, welche auch die Schule in Niederhelfenschwil besucht haben zu animieren, an Auffahrt nach Niederhelfenschwil zu kommen.