NEWS DER STADT WIL VOM 31. OKTOBER 2018


Die Themen des „wil.aktuell“ vom 31. Oktober 2018 sind:

  • «Buskonzept Wil 2021» verspricht Verbesserungen im ÖV
  • Weitere Entscheide des Stadtrats
  • Plakatkampagne zur Vermeidung von Elterntaxis
  • «Energiestadt Wil»: Label erneuert
  • 70 Gäste am sechsten Wiler Kulturapéro
  • «Offenes Ohr» am 5. November 2018 im Rathaus
  • Veranstaltung «Wohnen im Alter»
  • Gratulation zu zwei Dienstjubiläen (Angela Kissling, Edith Schweigl)

«Buskonzept Wil 2021» verspricht Verbesserungen im ÖV

Der Stadtrat hat den Schlussbericht «Buskonzept Wil 2021» wie auch den Bericht und Antrag «Umsetzung Buskonzept Wil 2021» genehmigt und beides für den Versand an die Mitglieder des Stadtparlaments freigegeben.

Für das «Buskonzept Wil 2021» prüfte die Firma INFRAS Umsetzungsmassnahmen im Busbetrieb und untersuchte insbesondere deren fachplantechnische Machbarkeit sowie die Kostenfolgen.

Den ÖV-Nutzenden soll das «Buskonzept Wil 2021» ein übersichtliches und verständliches ÖV-Netz mit Taktverdichtungen, verbesserter Pünktlichkeit, kürzeren Reisezeiten zum Bahnhof und mehr Anschlüssen ab Bahnhof bieten. Dazu sind gemäss Schlussbericht die Rundlinien 701, 702 und 703 neu als Stichlinien zu betreiben und die Linie 732 soll via Glärnischstrasse verkehren. Eine neue Linie 731 ab Bahnhof soll das Gebiet Stelz besser erschliessen, wodurch zusammen mit der Linie 730 auf der Toggenburgerstrasse Busverkehr im Viertelstundentakt entstünde.

Im Juli 2018 hatte der Stadtrat bereits die «ÖV-Strategie Wil 2030/2035» zur Kenntnis genommen, die Probleme wie auch Lösungen im öffentlichen Wiler Verkehr der nächsten 15 Jahre aufzeigt.


Weitere Entscheide des Stadtrats

Der Stadtrat hat verschiedene Entscheide gefällt:

  • Der Stadtrat empfiehlt dem Stadtparlament, das Postulat «Ist der Tunnel eine echte Alternative zur Grünaustrasse?» von Benjamin Büsser (SVP) für erheblich zu erklären und einen Kredit über 75’000 Franken für einen Variantenvergleich Umfahrungsstrasse oder Tunnel zu bewilligen. Das schreibt der Stadtrat in seiner Stellungnahme. Das Bauprojekt an der Grünaustrasse ist eine wichtige Massnahme der «Netzergänzung Ost», die wiederum zum geplanten Entwicklungsschwerpunkt «Wil West» gehört. Das kantonale Tiefbauamt hat in Aussicht gestellt, sich zur Hälfte an den Gesamtkosten von 150‘000 Franken zu beteiligen.
  • Um Velofahrenden den Zugang zum Gebiet Nieselberg zu ermöglichen, hat der Stadtrat das allgemeine Fahrverbot aufgehoben und neu ein Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder verfügt. Das Reiten und Velofahren abseits von öffentlichen Strassen und Wegen bleibt verboten.
  • Um die Verkehrs- und die Schulwegsicherheit zu erhöhen, hat der Stadtrat für die Weiherhofstrasse im Abschnitt Kreuzung AMP-Strasse/Weiherhofstrasse bis Schulstrasse ein Verbot für Motorwagen und Motorräder verhängt. Ausnahmen gelten für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr sowie für Zubringerdienste. Motorfahrzeuge können die parallel verlaufende AMP-Strasse nutzen.

Plakatkampagne zur Vermeidung von Elterntaxis

Die Stadt Wil hat einen Zeichnungswettbewerb für Schülerinnen und Schüler zum Thema «Der Schulweg – meine Entdeckungsreise» lanciert. Eine sehr erfreuliche Zahl von rund 200 Zeichnungen ist eingegangen. Die 6-köpfige Jury hat nun die Siegerbilder erkoren.

Die prämierten Zeichnungen werden für die Plakatkampagne zur Sensibilisierung und Vermeidung von Elterntaxi verwendet. Die Plakate können ab Montag, 5. November 2018 am Bahnhof sowie an der oberen Bahnhofstrasse bewundert werden. Ab Dezember 2018 stehen die Plakate vor den Schulhäusern der Stadt Wil  und weisen darauf hin, dass der Schulweg nicht nur eine Strecke von A nach B ist sondern auch eine Entdeckungsreise sein kann.

Die Jury hatte die Qual der Wahl, denn die Auswahl war gross und alle eingesandten Zeichnungen wurden mit viel Engagement und Hingabe gezeichnet. Folgende Zeichnungen wurden schliesslich prämiert und werden nun für die Plakatkampagne verwendet:


«Energiestadt Wil»: Label erneuert

Die Stadt Wil war in den letzten vier Jahren wiederum sehr aktiv in der Energiepolitik. Der wichtigste Meilenstein war die Verabschiedung des kommunalen Energiekonzepts durch das Stadtparlament. Der Lohn für die Bemühungen ist eine erneute Rezertifizierung zur Energiestadt mit einem weiter gesteigerten Umsetzungsgrad für eine wirkungsorientierte Energiepolitik in Wil.

Im Rahmen eines alle vier Jahre wiederkehrenden Re-Audits wurden im Jahr 2018 die Leistungen der Stadt Wil im Energiebereich neu bewertet. Die Stadt Wil hat einen Umsetzungsgrad von 70 Prozent erreicht und gehört damit zu den besten 20 Prozent der Schweizer Energiestädte.

Das Label wurde der Stadt Wil am Energietag des Bundesamts für Energie Ende Oktober zum fünften Mal feierlich im Volkshaus Zürich überreicht. Die Stadt Wil war die erste Energiestadt im Kanton St.Gallen und strebt die nächsten vier Jahre das Label «Energiestadt Gold» an.


70 Gäste am sechsten Wiler Kulturapéro

Bereits zum sechsten Mal trafen sich am Montagabend Kulturschaffende und Kulturveranstaltende zum Kulturapéro der Stadt Wil. Es standen zwei Kunst am Bau-Projekte im Fokus: Die erst kürzlich eingeweihte Videoarbeit «Handlauf» von Christoph Rütimann auf dem Gelände des Sportparks Bergholz und das fotografische Werk «Scheune fing Feuer» von Sebastian Stadler im Gebäude des Sicherheitsverbundes.

Die Stadt Wil organisiert den Kulturapéro jährlich als Plattform, um die Zusammenarbeit unter Kulturschaffenden und kulturvermittelnden Organisationen, Gruppen und Personen zu fördern. Rund 70 Gäste nahmen teil und liessen sich über die beiden Objekte informieren. Beim anschliessenden Apéro bedankte sich Stadtpräsidentin Susanne Hartmann bei allen für ihr Engagement für ein lebendiges und vielfältiges Wil.


«Offenes Ohr» am 5. November 2018 im Rathaus

Die nächste Sprechstunde mit Stadtpräsidentin Susanne Hartmann findet am Montag, 5. November 2018, von 16 bis 18 Uhr im Rathaus statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Für das Zusammenleben in einer vielfältigen und lebendigen Stadt wie Wil sind ein offener Austausch und eine aktive Gesprächskultur sehr wichtig. Daher ist Stadtpräsidentin Susanne Hartmann stets um eine kontinuierliche direkte und persönliche Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern bemüht und bietet dafür regelmässige Termine an. Diese können genutzt werden, um Fragen, Anregungen oder Kritik zu städtischen Themen anzubringen.

Die Sprechstunden «Offenes Ohr» finden in der Regel am ersten Montag jedes Monats (ausser in den Schulferien oder an Feiertagen) von 16 bis 18 Uhr statt. Die Sprechstunde wird im Rathaus (Sitzungszimmer 33) in der Wiler Altstadt durchgeführt. Susanne Hartmann freut sich auf angeregte Gespräche.


Veranstaltung «Wohnen im Alter»

Unter dem Patronat der städtischen Kommission «Gesundheit, Alter, Behinderung» findet am 14. November 2018 von 9 bis 10.30 Uhr im Stadtsaal Wil die Veranstaltung «Wohnen im Alter» statt. Mit diverse Referaten und einer Diskussionsrunde wird erörtert, wie Wilerinnen und Wiler im Alter möglichst selbstbestimmt, mit Lebensfreude und vernetzt wohnen können.

Organisiert vom «Netzwerk Alter – Nachhaltig Unterwegs» (NANU) referieren von 9 bis 10.30 Uhr Dr. Bruno Gähwiler, ehemaliger Stadtpräsident und Präsident der Genossenschaft für Alterswohnungen Wil, Alard du Bois-Reymond, CEO der Thurvita AG, und Dr. Margrit Hugentobler, die ehemalige Leiterin des ETH-Wohnforums.

Die Teilnahme und der anschliessende Apéro sind kostenlos. Mehr Informationen im Flyer.


Gratulation zu zwei Dienstjubiläen

Zwei Mitarbeitende der Stadt Wil können ein Dienstjubiläum feiern: Angela Kissling (Mitarbeiterin Reinigung) und Edith Schweigl (Mitarbeiterin Tagesstrukturen) sind beide seit 10 Jahren bei der Stadt Wil tätig.

Der Stadtrat dankt Angela Kissling und Edith Schweigl für ihre langjährige Diensttreue und wünscht ihnen für die Zukunft weiterhin alles Gute und viel Freude an ihrer Arbeit.


Veranstaltungshinweise

Den stets aktualisierten Event-Kalender von wil24.ch finden Sie hier:
Agenda wil24.ch