„OL REGIO WIL“: DANIEL UND MARTIN HUBMANN FEIERN DOPPELSIEG


Die besten Orientierungsläufer der Schweiz haben sich gemessen: Am vergangenen Sonntag fand im Nidwaldner Städtchen Stans die Sprint-OL-Meisterschaft statt. Der Name Hubmann prägte die Spitze besonders. Auch die Cousinen der beiden Cracks trumpften auf.


(Linus Hämmerli) Kaum ist die nationale Sommerpause beendet, laufen die Athletinnen und Athleten der OL Regio Wil wieder zur Höchstform auf. Vier Medaillen konnten an der Sprint-OL-Meisterschaft (SPM) nach Wil geholt werden. Allesamt gingen an die Familie Hubmann.

Der Hubmann-Express holt Medaillensatz

Bei der Herren-Elite liefen die Hubmann-Brothers, Daniel und Martin, allen davon. Durch den Parcours von 4.2km, 35 Höhenmetern und 29 Posten orientierte sich Daniel Hubmann am schnellsten. Mit einer Laufzeit von 16:10 Minuten fand er als erster den Weg ins Ziel und nahm seinem direktesten Verfolger rund 30 Sekunden ab. Dieser Verfolger war kein Geringerer als Martin Hubmann. Auch er fand sich bestens in den verwinkelten Stanser Gässchen zurecht und erlief sich silbernes Edelmetall.

Auch bei der Kategorie Damen 16 war der Hubmann-Express der Schnellste. Die Cousinen von Daniel und Martin erweiterten das Palmares um eine goldene und eine bronzene Medaille. Lisa Hubmann wurde dritte, ihre grössere Schwester Nina liess alle im Schatten stehen: Mit über 30 Sekunden Vorsprung sicherte sie sich die Goldmedaille. Bereits am Vortag konnte sie an der Nationalen Mitteldistanz in Engelberg in ihrer Alterskategorie den Sieg heimfahren.

Die Cousins und Cousinen Hubmann ergatterten sich mit zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze also einen kompletten Medaillensatz.

Zehn Athleten knapp am Podium vorbei

Knapp an den Medaillen vorbei schrammten gleich zehn Mitglieder der OL Regio Wil, die sich in den Top Ten klassierten: Jonas Niedermann (Rang 7, Herren 12), Lena Schweizer (Rang 8, Damen12), Janis Hutzli (8, H18), Heidi Graf (5, D50), Bernhard Angehrn (7, HB), Lisbeth Kuhn (8, D60), Ernst Baumann (4, H70), Josef Thoma (10, H70), Maria Brander (5, D65), Claire Santoro (4, D70)

Mit zehn Top-Ten-Platzierungen und vier Medaillen gehörte an der SPM zu den erfolgreichsten Vereinen die OL Regio Wil.