ORTSGEMEINDE WIL: EHRENBÜRGERRECHT FÜR KARIN KELLER-SUTTER UND IHREN EHEMANN


Beim Behördenempfang der Ortsgemeinde Wil am Silvesterabend erhielt das Ehepaar Morten Keller und Karin Keller-Sutter den Bürgerbrief.

Im Titelbild: Norbert Hodel, Präsident der Ortsgemeinde Wil (M.) überreicht Morten Keller und Karin Keller-Sutter den Bürgerbrief. (Bild: ph)


(ph) Zu den Höhepunkten des Jahres 2019 der Ortsgemeinde Wil gehört der Gewölberaum im Baronenhaus. Das im vergangenen Jahr sanierte und modernisierte Gewölbe im Parterre des historischen Gebäudes beim Hofplatz mit dem geschichtsträchtigen Namen „Zum Baronengewölbe“ bot den passenden Rahmen für einen weiteren Höhepunkt: die feierliche Übergabe des Bürgerbriefs an Karin Keller-Sutter und ihren Ehemann Morten Keller.

Die Bundesrätin hatte ihren Bürgerbrief im Juni des vergangenen Jahres beim Waldgang erhalten, während dem die Bundesratslinde beim Nieselberg gepflanzt wurde. Nun erhielt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann den Bürgerbrief, welcher ausweist, dass Morten Keller und Karin Keller-Sutter als Ehepaar im Besitz des Ehrenbürgerrechts der Stadt Wil sind.

Der Präsident der Ortsgemeinde Wil, Norbert Hodel, überreichte dem Ehepaar den Bürgerbrief im Rahmen des von der Ortsgemeinde Wil organisierten Behördenempfangs am Silvesterabend, zu dem Vertreter der Behörden aus Wil und Umgebung eingeladen wurden. Hodel dankte den Behördenvertreterinnen und -vertretern für ihr Engagement zugunsten der Öffentlichkeit, das in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich sei.

Ortsgemeinde erwarb Parzelle

Einen Dienst an der Öffentlichkeit erbringt auch die Ortsgemeinde Wil, indem sie für den Unterhalt und die Pflege der Wälder in und um Wil sorgt. „Aus betriebswirtschaftlicher Sicht rentiert der Wald nicht mehr. Die Ortsgemeinde Wil setzt im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten aber alles daran, der Bevölkerung einen Wald zur Verfügung zu stellen, der mehr ist als pures Freizeitvergnügen“, sagte Hodel. Er zählte noch weitere Höhepunkte des Jahres 2019 der Ortsgemeinde Wil auf. Einerseits den Erwerb eines 5000 Quadratmeter grossen Grundstücks am Hofberg, das mit Rebstöcken versehen wird und durch welches die Rebberge in Wil und Bronschhofen verbunden werden. Anderseits die Publikation „Wiler Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts“, die im Jahr 2020 erscheinen soll, und bei welcher die Ortsgemeinde Wil die Hälfte der Kosten trägt. Den Abschluss des Behördenapéros bildete ein Bläser-Ensemble der Stadtharmonie Wil, das auf der Treppe des Baronenhauses einige Klänge zum Jahresende spielte.