RIWI HAT CHANCE ZUR VOLLRUNDE NUR HALB GENUTZT


Die Nationalen Meisterschaftspartien fünf und sechs wurden am Samstag gespielt. In der NLA konnte Rickenbach-Wilen in Oberentfelden gegen Neuendorf gewinnen, ging aber gegen den Gastgeber leer aus. Das B-Team spielte in Schlieren seine erste Nullrunde.


(Herbert Brägger)

Zum ersten Mal konnten die beiden RiWi-Teams am Samstag nicht an gleicher Stelle zu ihren fälligen Meisterschaftspartien antreten. RiWi I wollte in Oberentfelden seine Nullpunkterunde vergessen machen und gegen den Platzherrn und Neuendorf, zwei Gegner auf Augenhöhe, wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden. In Schlieren konnte sich die RiWi NLB Truppe mit zwei Gegnern aus der hinteren Ranglistenregion duellieren. Von Schlieren und Lokalrivale Affeltrangen erwartete man eine Erhöhung seines Punktekontos.

RiWi mit deutlicher Steigerung

Das RiWi NLA-Team traf in der ersten Partie auf ein bisher überzeugendes Neuendorf. Die Kopfwäsche von Trainer Simon Forrer nach dem zu emotionslosen Auftritt vor Wochenfrist hat sich positiv ausgewirkt. Der absolute Siegeswille, die Freude am Sport und der Kampfgeist waren wieder präsent und ermöglichten dem Team seine Stärken auszuspielen. Ein sicherer 3:0 Erfolg war der Lohn für eine konzentrierte, saubere Leistung. Die Euphorie aus diesem Spiel wurde dann in die Partie gegen Oberentfelden mitgenommen. Trotz starkem Widerstand gelang es den ersten Satz zu gewinnen. In der Folge, bei Stand von 8:3 ging ein Ruck durch das gegnerische Team. Oberentfelden konnte den Satz drehen und zum 1:1 ausgleichen. RiWi gelang es erneut vorzulegen. Eine Partie auf des Messers Schneide gespielt, wurde aber zum Schluss trotzdem von Oberentfelden gewonnen. Die Hinterthurgauer haben es nicht geschafft, das Glück zum Sieg auf ihre Seite zu ziehen. Trainer Forrer wirkte etwas enttäuscht, als er meinte: «Ich freue mich riesig, dass mein Team wieder zu seinen Stärken gefunden hat, wir leben wieder. Die Niederlage im zweiten Spiel war aber unnötig, wir haben leider die grosse Chance zur Vollrunde verpasst».

Spannung auch in der nächsten Runde

RiWi liegt aber immer noch gut im Rennen, mit sechs Zählern, punktgleich mit dem Vierten, auf dem sechsten Rang. Spannende Partien sind auch am nächsten Samstag garantiert. RiWi muss sich in Widnau ab 17’00 Uhr mit dem drittplatzierten Gastgeber und mit Schlusslicht Elgg-Ettenhausen messen.


Nullrunde für RiWi 2

In Schlieren gelang es den RiWi Reserven nicht zu Punkten zu kommen. Gegen Schlieren und Affeltrangen, zwei Teams aus der unteren Tabellenregion hat sich RiWi selbst geschlagen. Zu gross waren die Leistungsschwankungen, was RiWi II nie richtig ins Spiel finden liess. Mit je einem gewonnenen Satz hat aber das Team gezeigt, dass es mit konstanterem Spiel jederzeit mithalten könnte. Angesprochen auf die nächste Runde vom Samstag in Oberwinterthur (ab 13’00 Uhr) sagt Schlagmann Daniel Baumgartner: «Die heutige Vorstellung abhaken und gegen die beiden anstehenden Gegner mit neuer Kraft weiter». Leader Elgg-Ettenhausen II und das Heimteam werden RiWis starke Widersacher sein.


RiWi NLA:  Simon Stäbler, Kevin Müller, Philipp Jung, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein; Trainer/Coach:  Simon Forrer, Jürg Sprenger

Neuendorf — RiWi I                   0:3 (9:11/8:11/7:11)

Oberentfelden – RiWi I             3:2 (9:11/11:9/7:11/11:5/11:6)


RiWi NLB:  Daniel Baumgartner, Cyrill Mettler, Thomas Weder, Benno Hess, Jonas Holenstein, Luca Wild, Markus Burtscher (abwesend); Trainer/Coach:  Simon Forrer, Jürg Sprenger, Benno Hess

Schlieren — RiWi II                    3:1 (11:9/11:7/9:11/11:4)

Affeltrangen — RiWi II              3:1 (9:11/11:8/11:6/11:9)