RUND 60 JUNGE ERWACHSENE AN WILER JUNGBÜRGERFEIER


Mit einem bunten Programm und einer motivierenden Rede der Stadtpräsidentin Susanne Hartmann feierten am Freitag, 27. September 2019, junge Menschen ihren Eintritt in die Volljährigkeit. Erstmals waren auch junge Migrantinnen und Migranten eingeladen, die die Kriterien für eine Einbürgerung erfüllen.


(Stadt Wil) Mitbestimmung sei eine verantwortungsvolle Aufgabe, aber auch eine grosse Chance, als junger Mensch die Zukunft der Gemeinde und des Landes mitzugestalten. Daran erinnerte Susanne Hartmann in ihrer Rede an der Jungbürgerfeier in der Lokremise Wil.

Hürden abbauen, mitbestimmen, neugierig sein

Jungbürgerinnen und Jungbürger der Jahrgänge 2000 und 2002 trafen sich am Freitag in der Lokremise. Sie erfuhren viel Wissenswertes rund um ihre neuen Rechte und Pflichten als mündige, volljährige Bürgerinnen und Bürger und die Möglichkeit zur politischen Mitbestimmung. Erstmals waren auch junge Männer und Frauen mit Migrationshintergrund eingeladen. Rund die Hälfte aller Kinder, die heute in Wil in eine Schule eintreten, haben nicht Schweizerdeutsch als Erstsprache. Es sei wichtig, sich nicht auf das Trennende zu fokussieren, sondern auf das, was die verschiedenen Kulturen und Lebensentwürfe miteinander verbindet, betonte Hartmann.

Beim gemeinsamen Apéro, dem Abendessen und einer Führung durch die aktuelle Kunstausstellung in der Lokremise tauschten sich die Eingeladenen rege untereinander und mit den anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und des Parlaments aus. Im Anschluss waren alle Partybegeisterten zum Auftritt des Schweizer Rappers «Nativ» im «Gare de Lion» eingeladen.