VERGLEICH MIT EUROPÄISCHER OL-JUGEND IN WEISSRUSSLAND


Nina Hubmann aus Märwil und Janis Hutzli aus Wil waren Teil des Schweizer Teams an der Jugendeuropameisterschaften im Orientierungslauf (EYOC). Im weissrussischen Grondo nahe der polnischen Grenze wurden drei Wettkämpfe ausgetragen. Dabei zeigten die beiden starke Leistungen.

(Bild von links: Ladina Geiger, Noemi Ott und Vera Künzi auf dem 2. Rang der Staffel-SM)


(Benjamin Müller) Gleich zwei junge Athleten der OL Regio Wil wurden im diesen Jahr für die Jugend-Europameisterschaften im OL selektioniert. Für Janis Hutzli war es bereits die dritte Teilnahme an den Titelkämpfen. Für die Märwilerin Nina Hubmann war es hingegen die erste Teilnehme. Zu beginn der Titelkämpfe wurde eine Langdistanz ausgetragen. Im anspruchsvollen Gelände zeigten sowohl Hubmann mit dem 18. Platz in der Kategorie D16 und Hutzli in der Kategorie H18 mit dem 37. Platz solide Leistungen. Das Staffelrennen war eine sehr spannende Angelegenheit. Der Wettkampf war geprägt durch viele Positionswechsel und grossen Zeitabständen zwischen den Teams. Das Frauenteam mit Nina Hubmann, Alina Niggli und Ines Berger zeigte ein beherztes Rennen. Sie wurden mit der Bronzemedaille belohnt. Nina Hubmann legte dabei auf der Startstrecke den Grundstein für das gute Resultat. Den Abschluss der Titelkämpfe bildete der Sprint in der Stadt Grondo. Die Bahn präsentierte sich sehr läuferisch, was zu sehr knappen Zeitabständen führte. Auch im dritten Rennen lief Hubmann in die vorderen Ränge. Am Ende resultierte der 14. Rang mit 49 Sekunden Rückstand auf die Siegerin. Janis Hutzli belegte im Sprintrennen den 60. Rang. Für die beiden Nachwuchsathleten der OL Regio Wil waren die Wettkämpfe eine spannende Erfahrung und eine tolle Gelegenheit sich mit der europäische Spitze zu messen.

Während die Jugendeuropameisterschaften in Weissrussland stattfanden, wurden auch die Titelkämpfe an der Sprint-Schweizermeisterschaft in Hunzenschwil (AG) ausgetragen. Die Temperaturen bis 35 Grad Celsius forderte die Läuferinnen und Läufer. 16 Teams der OL Regio Wil waren am Start. In der Kategorie DAK klassierten sich Ladina Geiger, Noemi Ott und Vera Künzi auf dem zweiten Rang. Zudem belegten Claire Santoro (Kategorie D210), Joschi Schmid (Kategorie H16) und Ernst Baumann (Kategorie H210) den ersten resp. zweiten Platz in einem Clubübergreifenden Team.