WIL: „JA ZUR STEUERFUSSSENKUNG VON 120% AUF 118%“


Breit abgestütztes Komitee für Steuersenkung

Am 10. März 2019 stimmen die Wilerinnen und Wiler über den «Steuerfuss 2019 der Stadt Wil» ab. Bei einem JA kommt es zu einer Senkung des Steuerfusses von 120 % auf 118 %. Die Wiler SVP, FDP, Jungfreisinnigen, der Gewerbeverein Wil und Umgebung sowie die Arbeitgebervereinigung Region Wil empfehlen der Wiler Stimmbevölkerung am 10. März 2019 ein «JA zur Steuerfusssenkung von 120 % auf 118 %» einzulegen. Soll der Stadtrat hierdurch doch in die Pflicht genommen werden, eine ausgewogene Ausgabenpolitik zu verfolgen.


Im vergangenen Jahr beantragte die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Wiler Stadtparlaments dem Stadtrat, den Steuerfuss für das Jahr 2019 von 120 % auf 118 % der Einfachen Steuer zu senken. Der Antrag sei als Sparauftrag an den Stadtrat zu verstehen, so die GPK. Die Fraktionen der SVP und der FDP unterstützten den Antrag der GPK anlässlich der Stadtparlamentssitzung vom 12. Dezember 2018. Zudem machten sie verschiedene Vorschläge zur Ausgabenkürzung. Die Fraktionen der SP, der GRÜNEN prowil und der CVP lehnten sowohl die Vorschläge zur Ausgabenkürzung der SVP und der FDP als auch den Antrag der GPK ab. Aus diesen Gründen wurde in letzter Instanz das Ratsreferendum ergriffen, damit die Wiler Stimmbevölkerung selbst über eine Steuerfusssenkung entscheiden kann.

Ausgaben bremsen, Einnahmen sichern

Seit 2014 sind die budgetierten Ausgaben der Stadt Wil um rund 20 % gestiegen. Die 2017 vom Stadtparlament beschlossene Steuerfusssenkung von 129 % auf 120 % hat in diesem Zusammenhang zu keiner Trendwende geführt. Überdies werden seitens des Stadtrats Ausgaben budgetiert, die nicht notwendig sind. Auch beinhalten zahlreiche Budgetposten unnötige Reserven, die das Budget künstlich aufblähen. Hier liegt enorm viel Sparpotential!
Dass die Stadt Wil 2017 einen Gewinn in der Höhe von CHF 5,07 Mio. ausgewiesen hat, ist erfreulich. Entsprechend verfügt Wil mittlerweile über ein Finanzpolster von rund CHF 35 Mio. Dies weckt Begehrlichkeiten, was einer ausgewogenen Ausgabenpolitik nicht gerade förderlich ist. Trotz der positiven finanziellen Aufstellung der Äbtestadt muss bei sämtlichen Investitionen das Motto «Weniger ist mehr!» lauten. Mittels einer Steuerfusssenkung würde der Stadtrat dazu angehalten, sich auf wirklich wichtige Projekte zu fokussieren und entsprechend sorgfältiger zu planen.

Wiler Gewerbe mit an Bord

Neben der SVP, der FDP und den Jungfreisinnigen Wil und Umgebung geniesst eine Steuerfusssenkung von 120 % auf 118 % auch breite Unterstützung beim Wiler Gewerbe. So unterstützen sowohl der Gewerbeverein Wil und Umgebung als auch die Arbeitgebervereinigung Region Wil die Vorlage. «Die Stadt soll mit den Steuergeldern sorgfältiger umgehen. Hierbei soll der Grundsatz, Notwendiges von Wünschbarem zu unterscheiden, lauten», so Markus Fust, Wiler Unternehmer und Präsident der Arbeitgebervereinigung Region Wil.

Das JA-Komitee ist der festen Überzeugung, dass die Bürgerinnen und Bürger am 10. März 2019 ein JA zur Steuerfusssenkung von 120 % auf 118 % in die Urne legen werden.

Breit abgestütztes Komitee «JA zur Steuerfusssenkung von 120 % auf 118 %» (v. l. n. r.): Markus Fust, Unternehmer und Präsident Arbeitgebervereinigung Region Wil, Claudio Altwegg, Präsident FDP.Die Liberalen Wil, Ursula Egli, Präsidentin Wiler SVP, und Rolf Baumgartner, Vizepräsident Gewerbeverein Wil und Umgebung.