WILER ARCHITEKTENKOLLEGIUM WIRD ZUR STADTBILDKOMMISSION


Der Stadtrat hat das Reglement der Wiler Stadtbildkommission genehmigt. Damit wird der Aufgabenbereich des bestehenden Architektenkollegium an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Gleichzeitig wurden zwei neue Mitglieder in die Stadtbildkommission gewählt.

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(Stadt Wil) In den meisten Schweizer Städten arbeiten Stadtbildkommissionen oder Gestaltungsbeiräte an der kontinuierlichen Verbesserung der Baukultur im Zusammenspiel zwischen Politik, Verwaltung, Bauherren und Planenden. In Wil hat sich seit 2013 das Architektenkollegium für eine gute Baukultur eingesetzt.

Vor dem Hintergrund der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, dem Wandel in der Bauwirtschaft und den Erfahrungen in anderen Städten wurden im neuen Reglement der Aufgabenbereich und der Begutachtungsprozess präzisiert, das Gremium um den Bereich Landschaftsarchitektur erweitert und die Öffentlichkeitsarbeit neu geregelt. Mit der Namensänderung gleicht sich Wil anderen Städten an und erleichtert damit die Zusammenarbeit mit den Bauherren.

Im Bereich Architektur nimmt neu Stephan Popp aus Winterthur Einsitz in der Kommission und im neuen Bereich Landschaftsarchitektur Carola Antón aus Zürich. Die Verabschiedung des langjährigen Mitglieds des Wiler Architektenkollegiums, Willi Egli aus Zürich, findet Anfangs Dezember statt.


Weitere Mitteilungen aus dem Stadtrat:

  • Der Stadtrat hat die Motion «Kultur- und Musikschulzentrum ‘zum Turm’» von Sebastian Koller (Junge GRÜNE) beantwortet. Er erachtet es als nicht zielführend, sich bereits jetzt auf den Nutzungszweck der Liegenschaft festzulegen und schlägt vor, die Motion als nicht erheblich zu erklären. Für die Erarbeitung eines Raum- und Betriebskonzepts für ein Musikschulzentrum und eine weitere Nutzung beantragt der Stadtrat einen Kredit von 100‘000 Franken.
  • Für das Projekt «Hochwasserrückhaltebecken – Hofbergdamm» wurde eine Vorstudie in Auftrag gegeben, die nun abgeschlossen ist. Auf deren Basis hat der Stadtrat Ingenieurarbeiten für ein Teilprojekt in Höhe von 104’274 Franken an die Firma Holinger AG, Winterthur, vergeben.