WILER BULLE 2020 – EHRE, WEM EHRE GEBÜHRT


Am denkwürdigen Gümpelimittwoch-Abend, 19. Februar anno 2020, verlas Herold Michael Sarbach die Bulle 2020. Hier – dem FGW-Herold sei Dank – die Bulle 2020 im Wortlaut.


BULLE 2020

Hüt am Gümpelimittwoch Obed,

wo überall scho d’Fastnacht tobed,

und öppe eine s’Gwüsse ploged,

will er sich z’wiit uf’s Glattis gwoged,

erklär ich wieder eimol meh,

im Name vo de FGW,

de Wiler Bögge gross und chli:

Offiziell söll si hüt eröffnet si!

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Als Herold isch es mini Pflicht,

z’verläse de närrisch Johresbricht.

Drum, ihr liebe Wiler Narre,

fahr ich öppe eim an Charre!

Di gross Flucht

S’ganze Johr, do chasches gse,

Lüüt wo sich für Wil viel Müeh tüend ge,

us Wirtschaft, Kultur, Sport und Politik –

trotzdem chunnts das Johr ganz dick.

All die Müeh, die isch für d’Chatz,

z’Wil hemmer Chaos wie z’Fischinge ufem Campingplatz!

De Stadtpfarrer Roman Giger nimmt de Huet,

für Rickebach isch üsi ThurVita z’wenig guet.

D’Susanne Hartmann zeigt wies goht,

impeached sich gad selber in Regierigsrot.

S’Sunset Festival findt nüme statt,

au de FGW Präsident, de het sis Jöbli satt.

Gnau so de WISPAG-CEO,

ali hend ihri Bei früezitig under d’Arme gno.

Sogar di lokal Kathi Gschicht,

klärtmer uswärts, z’Lausanne, vorem Gricht!

 

Wer bis jetzt standhaft im Wind het chöne stoh,

rennt bald vor dem 5G-Antennewald devo,

und bisch es apassts Schöfli, eis vo dene liebe wisse,

hesch Angst wirsch vom Wolf z’Rossrüti grisse.

Wie de Baum, so bald au d’Frucht,

ganz Wil isch offesichtlich uf de Flucht!

 

De Tump fahrt z’Wil gad düre wie de IC,

diversi Beize oder Steiner-Schuel, me mues halt igseh,

z’Wil ischs eifach schampar hert,

nödmol am Corona-Virus ischs es Bsüechli wert!

Huh ä Lotsch!

 

Halluzinatione

Z’Wil grassiert de Gwerbler-Blues,

dä Gschäfter gönd bald d’Chunde us.

Es Ladesterbe, immer schneller,

öb Finnshop, Reformhuus oder Sport-Keller,

de Online-Handel, de floriert,

d’Chunde hend sich digitalisiert,

oder chaufed i im Grossverteiler,

duss im Grüene, imene Dorf oder Weiler.

Bi Zalando, Ali Express oder XXL Lutz,

gits ganz viel Ramsch für wenig Stutz,

d’Bahnhofstross drum fang ganz leer,

do lauft jo meh am BER!

 

I ha zerscht gmeint, es seg en Witz,

d’SVP het zmol en Geischtesblitz,

d’Lösig geg das Lädelikrepiere:

mitem Auto gratis im Stadtzentrum parkiere.

 

Muesch di erschte 30 Minute nüme zahle,

lohsches bim Ichauf denn aber so richtig knalle.

D’Umsätz vo de Lädä werdet sicher explodiere,

wenn 90 Rappe meh chasch investiere!

Huh ä Lotsch!

 

Bi dene wilde Visione,

cha sich e Prognose lohne:

Statt en Füfliiber usgeh für de Bus,

holsch lieber s’Auto zu de Garage us.

Wenn di guet tuesch organisiere,

chasch all halb Stund schnell umparkiere.

Wills ali mached, fahrsch kein Meter,

hocksch im Charre bi Mordio und Zeter.

Di meischte hends denn total satt,

verzichtet gänzlich uf Usflüg i d’Stadt.

Alles versinkt imene Giftgas-Dunscht,

und s’Überlebe wird no meh zur Kunscht.

 

Das Abgas macht denn s’Hirn ganz weich,

so spieltsder gern au mol en Streich.

D’Halluzinatione werdet immer dreischter:

de SKItsetsang isch Abfahrtsmeischter,

de Zahner Kathi-Stiftigsrot,

de Sulzer en Sparfuchs wiener im Buche stoht,

Hallowil.ch kennt Orthographie,

de René Gerber als FGW-9er voll debi,

und im Stadtrot hettmer sich so gern,

me wohnt au zämä, ganz modern.

 

De Harry Brack isch konvertiert,

d’Ursi Egli sin Imam,

de Ruedi Schär jetzt aber würkli pensioniert,

Ohm41 kennt plötzlich Scham,

De Wiler Botschafter Poschung bsunders wild,

het en Event, isch aber selber uf keim Bild.

De Koller isch zmol Friedensrichter,

d’Häusermann goht als neue Herold under d’Dichter,

de Res Bürgi Chef vom Mieterverband,

de Hausi kennt niemer im ganze Land,

de Dani Stutz wird grad prämiert,

will s’BUV am schnellschte funktioniert.

Au de Röösli spukt es Gspengscht durs Chöpfli,

en Guido Wick mit Greta-Zöpfli!

Huh ä Lotsch!

 

Wienachtsdekoration

Gohsch i de Wienachtszit mol go spaziere,

biz öffentlichi Wienachtsdeko inspiziere,

chasch ganz viel schöni Sache gseh,

wie en Stern vo Bethlehem us LED.

Im ganze Land, so voller Pracht,

hettmer wunderbari Liechtli ufegmacht.

Ussert bi üs z’Rossrüti,

isch da mit dere Uswahl leider nüt gsi.

 

Sogar noch 1, 2, 3, 4 Schnäpps,

hesch no Angst das gäbi Augechräbs

und worschindli mue sich au en Blinde,

zum aneluege richtig überwinde.

I weiss, bi de Stadt gohts mägmol achli länger,

aber bitte, erlöset üs vo dene Muggefänger!

Huh ä Lotsch!

 

Klassisches Missverständnis 

Uf de Chinderbaustell, mit grossem Stolz,

verbautmer fliessig ganz viel Holz.

D’Frog vom Nochschub ganz zentral,

me brucht Unmenge a Material.

D’Ortsbürger, immer hilfsbereit,

spendet es alts Lager in Litteheid.

Gratis en ganze Stapel alti Underständ,

me hegi Freund, wenn d’Chind Freud hend.

Die Geschte würkli me als nett,

me rumts gern us, und zwor komplett!

Gesagt, getan: En Maa vom Fach,

baut grad no schnell für d’Beiz es Dach,

usem Reschte e Terrasse,

d’Eltere chönd so eis jasse.

 

Zmol schälled aber s’Telefon,

verzwiiflet suechtmer schinz sit Stunde,

vom Classic Openair d’Bühnekonstruktion,

die seg ebe zmol verschwunde.

De Fall isch klar, chaschders jo denke,

alles verbaut, me hets nöd dörfe verschenke!

 

Min Vorschlag: mol en andere Plan,

verbanned de Puccini statt chlini Chind a d’Autobahn,

S’Orchester i de Beiz, de Chor ufem Dach,

so hettmer i de Altstadt zwei Wuche weniger Krach!

Huh ä Lotsch!

E adventlichi Affäre

Wiehnachstfeschter sind was Schöns für Gross und Chli,

s’Fescht vo de Liebi, alli sind debi.

Au s’Matt-Schuelhuus tuet immer fiire,

mit Lametta, Nüss und Clementine.

Doch d’Schuelleitig het no es Problem,

nöd ali findet d’Liederuswahl schön.

Z’viel Jesus döt und Jesus do,

das chammer nöd eifach so loh.

Me ersetzt drü Lieder vom Repertoire,

alli sind z’friede, wunderbar.

 

Irgendwo hets glich ageckt,

me hets de Journaliste gsteckt.

D’SVP sich sehr brüskiert,

Wienachtslieder striche wills Moslem pikiert?

Doch d’Antwort folgt, s’seg voll ok,

da störi niemert i de Moschee.

S’klärt sich i de mediale Diskussion,

d’Reklamation chunnt vo Lüt ohni Konfession.

Trotzdem machtmer Wahlkampf drus,

goht mit Guetzli zu de Schüler im Mattschuelhuus.

 

D’Jutta keis Problem wott gse,

me cha jo anderi schöni Lieder neh.

Ere gfalli «Jutta Röösli im Garte, Marlies Angehrn im Wald»,

oder öppis vomene Hase, Ostere seg jo au scho bald.

Au «Meili durch ein Dornwald ging» oder «Oh Susannä»,

me mues nöd immer singe vom Christchind und vo Tannä.

D’Ursi Egli aber blibt do stur, tuet sich uf Traditione stütze,

urschwizerisches Kulturguet wie «Go Tell It On The Mountain»

– das muemer jo au schütze!

Huh ä Lotsch!

 

Viel Wind umes Fähnli

De FC Wil, me weisses jo,

secklet im Bergholz am Balle noh.

D’Arena nochem Hauptsponsor benannt,

de Name vom Stadtclub gänzlich verbannt,

Es isch doch normal, dasmer s’eiget Logo wott gse,

vor allem jetzt, nochem Rückzug vo de IGP. 

Me goht schnell zu de Stadt go froge,

öb es Vereinslogo echt öppert würdi ploge.

Döt heisst aber: «Chasch vergesse!»,

das Aliege, das seg voll vermesse.

«Ihr sind Mieter, kei Sponsore»,

s’FC Wil Logo heg am Stadion drum nünt verlore.

 

D’Fans baschtlet Plakat, gänd Gegestüür,

henkets as Bergholz und au a d’Rothuus-Tür,

So viel Tumult het d’Stadt nöd gse cho,

het de Entscheid denn doch zrugg gnoh.

 

En winzig chline Banner hanget jetzt am Gitter,

de hebet zumindest bis zum nögschte Gwitter,

alles isch guet, niemer het me Bedenke,

zumindest bis de EC Wil denn au mol öppis wott ufhenke!

Huh ä Lotsch!

 

De üblich Budget-Wahnsinn

S’isch Dunnstig Obig, d’Nerve ligged blank,

i de Tonhalle herrscht en muffige Gstank,

a de Budgetdebatte im Parlament,

gits wieder Strichigsaträg bis de Rotstift brennt.

 

D’CVP wott de Kulturbahnhof nöd saniere,

stattdesse „Spar de Lion“ proklamiere,

stimmed am Schluss denn aber doch defür,

irgendwie isch eim das nöd ganz ghüür.

D’FDP will nomol e Stell im Bildigsdepartement installiere,

di andere Parteie müend geg die Etatischte opponiere,

D’SVP über de Urwald im Amazonas lamentiert,

d’SP sich füres tüürs Sitzbänkli-Konzept engagiert,

und di Grüene forderet eimol meh,

es söll me Kapazitätä für d’Stadtplanig ge.

D’Sitzig isch emotional, es wird viel gstritte,

uf jedem Budgetposte umegritte.

 

Do loht sich au de Malgaroli nöd lumpe,

all Schaltjohr mol as Rednerpültli z’gumpe,

S’WIPP und de Kaktus wönd 30 Johr Jubiläum fiire,

hend sie doch viel gleischtet für strapazierti Lebere und Niere.

Rimuss und Canapés wönds poschte,

für de Marcel dörf da aber gar nünt choschte.

Gohts würkli um s’Geld oder tueter demit kalkuliere,

uf s’Wahljohr sis Gsicht mol wieder z’präsentiere?

Huh ä Lotsch!

 

Wiler Tüüfel

Sit 425 Johr, s’isch chum zum fasse,

triibt de Tüüfel sis Unwese i de Wiler Gasse.

Bim Gümpelimittwoch zeigt sich exemplarisch,

das zwüschedem Tüüfel und de FGW nöd immer alles klar isch.

S’goht nöd selte um de Batze,

bi dem Thema zieht de Obertüüfel schnell e Fratze.

Viel Glas isch scho verschlage worde und, oh Wunder,

de Herold chunnt denn amel achli drunder.

Da tönt jetzt viellicht achli schnöd:

Fakt isch: ohni d’FGW gäbs de Wiler Tüüfel hüt wohl nöd.

Mit dere unbequeme Wohrheit mue ich eu füettere,

mir vo de FGW, sind ebe scho biz euri Müettere!

Gebore als offiziells FGW Emblem,

Als lose Verbund zu neuem Läbä erweckt,

scho gli machter di erschte Problem,

bald hetter überall ageckt.

Und weg sine flätige Marotte,

hettmer de Tüüfel au scho fascht verbotte.

Wie ali trotzige Chind,

emanzipiert sich au de Tüüfel gschwind.

Spötestens noch de Pubertät, ganz ohni Zwang,

entwickleter en Freiheitsdrang.

Als eigete Verein hüt sehr e imposanti Horde,

richtig erwachse isch üsen Wiler Tüüfel worde!

Trotz Zwüschefäll wie mol im Schiff:

de Tüüfel het sich hüt im Griff.

E gsundi Konkurrenz tuets hüt no geh,

d’Fastnacht profitiert, das chasch am Gümpelimittwoch gseh.

Sis grosse Engagement, nöd nur es biz,

macht au Journaliste-Ohre spitz.

Sogar im Blick ischer Thema, s’isch kein Witz,

hüt kenntmer de Wiler Tüüfel i de ganze Schwiz!

Sones Jubiläum isch nöd selbstverständlich,

selte e Tradition existiert unändlich,

nur dank riesigem Engagement vo ganz viel Lüüt,

läbt üsi Fastnacht au no hüt.

A dere Stell en grosse Dank,

au drum sind schliesslich ali cho,

da fiiremer bi Spiis und Trank,

Liebe Tüüfel – s’Mami isch ganz stolz und froh!

I dere Frog kein Funke Zwiifel,

da muemer feschthalte, es isch wohr:

Wa wär üsi Fastnacht ohni Wiler Tüüfel,

Huh ä Lotsch! Uf wiiteri 425 Johr!

Huh ä Lotsch!

 

Us de FGW: 

Weisch öppert wo das Fastnachtsbuech gern hett,

verwiisisch ihn is Internet.

S’glich gilt für Plakette, Afroge oder Gönner,

sones Formular uf fgw.ch macht s’Schaffe schönner.

Klicksch uf ‘senden’, s’lauft wie gschmiert,

wird es Email generiert,

im Postigang vom Ueli deponiert,

damit er s’Finanzielle arrangiert.

Hesch das vier, füüf mol probiert,

will de Rothenberger nöd reagiert,

und bisch denn langsam biz in Rage,

denn meldisch das de Chefetage!

De Präsident ganz enerviert,

bim Schuldemeischter reklamiert.

Tadel, Rüg und Schelte – s’isch en Hohn,

chasch schribe so viel d’wotsch: kei Reaktion.

De Ueli Rothenberger haut niemer schnell i d’Pfanne,

de Maa weiss wiemer cha entspanne,

Hetters extra gmacht, oder ischs eifach passiert?

Er het d’Mails vo de Website und vom Präsident als SPAM deklariert!

Huh ä Lotsch!

Nomel eine isch im neue Johrtuusig nonöd integriert,

oder sägemer: technisch nöd so ganz versiert.

Zwor giter s’Bescht, isch motiviert,

nur blöd das s’ganz Ressort Sponsoring uf Tabellene basiert.

Es schloht ihm furchtbar uf de Mage,

Churz: mit Computer chasch de Adi Bösch glaub jage!

Scho di eifachscht Funktion,

führt zu grosser Irritation.

Öb Versandlischte, Adressene oder Gsamtübersicht,

de Adi und Excel, das isch ebe sone Gschicht.

Liebe Adi, nöd grad resigniere,

aber suech doch öppert wo di mol chan instruiere!

Huh ä Lotsch!

 

De Tiziano Vidori, s’isch chum zum glaube,

de loht sich kei Sekunde raube.

Souverän und effizient,

so wiemer üsen Materialchef kennt,

au z’Chrützlinge, chasch di nöd beklage,

am richtige Platz stoht pünktlich üsen Prinzewage.

Es goht los, me mue sich nöd geniere,

e Prachtsdelegation isch d’FGW am repräsentiere.

Hoch obe trohnt s’Prinzepaar, d’Fanfare flankieret,

di andere vorne mit de Standarte marschiered.

Und chum haltet de Umzug wieder a,

chunnter sofort z’seckle, de fliessig Maa.

De Wage souverän zur Kolonne us rangiert,

blitzschnell abgrumt und suber deponiert.

Zmol gohts witer, allne lüüchtets sofort i,

de Umzug, de isch no gar nöd fertig gsi!

De Tiz isch weg, de Wage bschlosse,

do isch eine aber voll über s’Ziel usgschosse!

Und so blibt kei anderi Wahl,

als uf sich z’neh die grossi Qual,

De ganzi Wiler Tross mit Prinzessin und Prinz,

als wärets eifachi Puure us de Provinz,

mues no e kliometerlangi Schlaufe,

zwüsched prächtige Wägä, kläglich, ufem nackte Bode laufe!

Verloh het di din Menscheverstand, de gsundi,

liebe Tiz, du schuldisch üs mol no e Rundi!

Huh ä Lotsch!

 

De Marco Chiavatti, alles lauft,

Food und Drinks sind scho lang kauft,

ali Wägä reserviert,

d’Deals und d’Standort definiert.

Er meint zumindest s’lauft wie immer,

doch dasmol chunnts denn doch biz schlimmer.

Per Zuefall merktmer zmol – oh je! –

de Metzger Keller het gar kein Grillwage me!

Und zuedem wird au no bekannt,

me brucht en neue Lieferant!

En Notfallplan mue uf de Tisch,

und s’grenzt scho fascht a Zauberei,

s’fehlend Züg zum Glück schnell gmietet isch,

churzfrischtig liefere cha de Metzger Frey.

Us Ahänger, Chüelschrank und Grill,

me mue sich s’Wuchenend gad reserviere,

s’cha jede mithelfe wo no will,

söttmer churzfrischtig en Grillwage selber konstruiere!

Huh ä Lotsch!

 

Als Werbeprofi wohlbekannt,

isch die Info allefalls brisant:

Wie sin Amtskolleg vo de USA:

D’Werbeazeige vom Oli gänd nöd immer d’Wohrheit a.

Verbrennt werdi das Johr e Märlifigur,

es hegi 4 statt 3 Plätz bim Monsterkonzert behauptet er stur,

falsch agschribe sind die Plätz gad au,

en chline Werbe-Supergau!

Und luegsch i d’Zitig, muesch grad stuune,

ufem Bild de Oli Baumgartner mit gueter Luune,

im Azug chaschen grinse gseh,

isch neu Verwaltigsrot bim FCW.

Zerscht gad schnell es Schnappsglas fülle,

de Oli, de isch doch Fan vom FC St.Gülle!

Sit er debi isch, s’tuetmer weh,

hets i sechs Spiel nur zwei Pünktli geh.

Wa lernemer do drus für Lektione?

Erstens: De FCSG platziert gezielt Spione.

Zweitens: Als Werbeguru langets wemer guet cha rede,

und Drittens: im VR vom FC Wil, do nämets offesichtlich jede!

Huh ä Lotsch!

 

Und jetzt a ali s’Kompliment,

wo hüt es Bulle-Versli händ,

denn jede weiss doch wo vom Fach,

do drin z’stoh, das isch Ehresach!

Wie immer wird sie usegeh,

vom Herold vo de FGW.

 

Huh ä Lotsch!

Michael Sarbach, Herold der FGW


„Volles Haus“ auf dem Hofplatz zu Narrenwyl.