WILWEST: WIN-WIN-SITUATION FÜR UMWELT, VERKEHR UND WIRTSCHAFT


(Regio Wil) Vor wenigen Wochen freute sich der Wiler Stadtrat Daniel Meili über die grossen Vorzüge der Standortentwicklung WILWEST. Denn das vom Bund mit 37 Millionen Franken unterstützte Vorhaben ist eine grosse Chance für die Region. Mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze, den Massnahmen für den ÖV und den Langsamverkehr sowie der Befreiung der Quartiere von Durchgangsverkehr erhält WILWEST eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung. Zudem ist die Fokussierung der Wirtschaft an einem Standort ein wirksames Mittel gegen die Zersiedelung und trägt so zum schonenden Umgang mit Ressourcen bei.


«Fake News aus dem Rathaus» war Ende Juli in einer Wiler Wochenzeitung zu lesen. Stadtparlamentarierin Erika Häusermann (GLP) machte ihrem Unmut hinsichtlich der Standortentwicklung WILWEST Luft und schrieb, diese sei politisch nicht legitimiert. Sie befürchtete die Zubetonierung eines ganzen Landstrichs.

Standortentwicklung WILWEST ist politisch legitimiert

Das Agglomerationsprogramm der dritten Generation mit dem Entwicklungsschwerpunkt WILWEST hat vom Bund sehr gute Noten bekommen. Mit seiner enormen Unterstützung in der Höhe von 37 Millionen Franken zeigt der Bund, dass die Kantone St.Gallen und Thurgau ihre Hausaufgaben bisher hervorragend gemacht haben und WILWEST gerade auch die hohen Anforderungen an die Umweltverträglichkeit erfüllt. In den Gemeinden hat WILWEST schon mehrfach eine Legitimierung erfahren. Der Bildung einer Kantonalen Nutzungszone wurde an den Gemeindeversammlungen diskussionslos zugestimmt, ebenso bewilligten die Gemeinden sowie die Kantonsparlamente Thurgau und St.Gallen die Planungskredite WILWEST. Überdies wurde der Richtplan im Grossen Rat Thurgau beschlossen und vom Bundesrat genehmigt.

Umweltverträgliches Verkehrssystem

Mit dem neuen Autobahnanschluss und den beiden Netzergänzungen Nord und Ost (ehemals Grünaustrasse) kann der Verkehr raumverträglich an den Rand der Stadt Wil geführt werden. Fakt ist, dass das Verkehrsaufkommen in den nächsten Jahren zunehmen wird – mit oder ohne WILWEST. Wird WILWEST verhindert, verpasst die Region die Chance, ihren Verkehr in Zukunft peripher zu führen und die Quartiere sowie die umliegenden Gemeinden zu entlasten. Zudem werden die dringend benötigten Verbesserungen der Fuss- und Velowege sowie der Ausbau der ÖV-Verbindungen ausbleiben. Und damit auch der wichtige Anreiz, auf das Auto zu verzichten.

Keine weitere Zersiedelung

Zubetoniert wird bestimmt kein ganzer Landstrich. Richtig ist, dass das Areal Wil West sorgfältig erschlossen und damit einer weiteren Zersiedelung in den Gemeinden entgegengewirkt wird. Geschieht dies nicht, würden weitere Einzonungen in den Gemeinden erfolgen, Grünflächen an peripheren Orten überbaut und der Durchgangsverkehr in den Dörfern steigen. Will man das?

Gemeinsames und solidarisches Engagement für eine nachhaltige, gesunde Entwicklung

Mit den bis zu 3000 neuen Arbeitsplätzen auf dem Areal Wil West an einem hervorragend erschlossenen Standort erfolgt ein wichtiger Impuls zur Stärkung der gesamten Wirtschaftsregion Wil. Ein Rezept gegen den Sog Zürichs, der unserer Region die gescheiten Köpfe abwirbt. Wohnen und Arbeiten in und um Wil – auch das dämmt das Mobilitätsaufkommen und trägt dazu bei, dass die Region auch zukünftig attraktiv bleibt und sich nicht langsam zum Schlafort wandelt.

Ausschlaggebend ist nun, dass sämtliche Parteien, politischen Behörden und die Wirtschaft die einmalige Chance, welche WILWEST bietet, selbstbewusst ergreifen und ihre Kräfte für diesen entscheidenden Entwicklungsschritt bündeln. Die neu gegründete Wirtschafts- und Standortförderungsorganisation WirtschaftsPortalOst WPO ist diesbezüglich ein wichtiger Partner von WILWEST. Das WPO solidarisiert die Interessen von Wirtschaft und Politik und trägt damit massgeblich zum Erfolg von WILWEST bei.

Mehr Informationen zur Standortentwicklung WILWEST finden Sie unter

www.wilwest.ch