YVES BEUTLER: „WICHTIGES MÜSSEN WIR PFLEGEN UND NEUES NACHHALTIG GESTALTEN“


Im Wahlkreis Wil, auf der Liste 3a der FDP, kandidiert Yves Beutler. Er zählt zu den jüngeren, unverbrauchten Kräften, die sich vermehrt politisch engagieren wollen. Wie will Yves Beutler einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten? Uzwil24 fragte bei ihm nach.


Herr Beutler, wer sind Sie?
Yves Beutler: Ich bin ein vielfältig interessierter, junger Mensch, welcher beruflich und privat sehr engagiert ist. Aufgewachsen mit drei jüngeren Schwestern, habe ich bereits früh gelernt, meine Meinung zu vertreten bzw. mich durchzusetzen aber auch Kompromisse einzugehen und vor allem zu unterstützen. Nach erfolgreichem Abschluss meiner Berufslehre als Polymechaniker lernte ich unser Bildungssystem schätzen, indem ich zuerst die Technikerschule, anschliessend den Bachelor sowie Master of Science in Betriebsökonomie berufsbegleitend absolvierte. Beruflich sowie privat reise ich sehr gerne, treibe Sport und zähle die Luftfahrt zu meiner grössten Leidenschaft.

Weshalb investieren Sie Zeit in die Politik?
Dies ist zum einen auf das Privileg, welches wir als Bürger der Schweiz haben, und zum anderen auf die teilweise nicht zufriedenstellende Politik der vergangenen Jahre zurückzuführen. Obschon mich die Politik bereits während meiner Jugendzeit interessierte, realisierte ich vor allem während meinen unzähligen Reisen, wie privilegiert wir Schweizer sind. Aufgewachsen in der Vorzeigedemokratie schlechthin, möchte ich meinen persönlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung unserer ausgezeichneten Rahmenbedingungen und zur Pflege unserer Demokratie leisten. Gleichzeitig erachte ich die Politik der vergangenen Jahre als nicht mehr zielführend, wenn ich sehe, mit welchen Chancen und Herausforderungen wir konfrontiert werden. Die Komplexität der Themen nimmt stetig zu, wobei nach meinem Empfinden der Blick fürs Ganze fehlt. Infolgedessen brauchen wir wieder viel mehr Sachpolitik und weniger Populismus oder Emotionen. Dass mehr Sachpolitik und ganzheitliches Denken in einer komplexen und vernetzten Welt zukünftig vorausgesetzt werden, zeigt die Situation rund um das Gesundheitswesen, die Altersvorsorge oder hinsichtlich nachhaltiger Wirtschaft exemplarisch auf. Deshalb gehen meine Ideen unter anderem in Richtung der Schaffung von Transparenz hinsichtlich der Fakten resp. Informationsgrundlage, Einbezug neuer sowie zukünftiger Technologien oder das kritische Hinterfragen von Bestehendem.

Wofür setzen Sie sich in Ihrer politischen Arbeit ein?
Ich setze mich für einen modernen, zukunftsorientierten Kanton St. Gallen ein. Dazu gehören unter anderem die Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, attraktive Einkommenssteuern, ein modernes Mobilitätskonzept und eine bürgerorientierte Verwaltung. Des Weiteren ist mir die stärkere Integration von Menschen mit Behinderungen in unsere Gesellschaft ein besonders grosses Anliegen. Ich setze mich für Rahmenbedingungen und Massnahmen ein, die dazu führen, dass mehr Arbeitsplätze im Kanton St. Gallen geschaffen und die Abhängigkeit vom Nationalen Finanzausgleich (NFA) durch strukturelle Veränderungen reduziert wird. Ebenso setze ich mich für eine neue Priorisierung und einen zukunftsorientierteren Einsatz von vom Steuerzahler zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel ein. Ferner möchte ich überparteilich ein Mobilitätskonzept erarbeiten, welches die unterschiedlichen Bedürfnisse, die Ballungszentren sowie den technologischen Fortschritt berücksichtigt. Letztlich sind wir auf eine flexiblere, leistungsfähigere und bedürfnisgerechtere Verwaltung angewiesen. Hierzu setze ich mich für eine gezieltere Deregulierung und Bürokratieabbau, das Forcieren des e-Governments und das den neuen Gegebenheiten angepasste Allozieren der Ressourcen ein. Dabei basiert mein Handeln auf der Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Entfaltung der individuellen Persönlichkeit.

Wem wollen Sie im Kantonsrat eine Stimme geben?
In erster Linie möchte ich meinen Wählerinnen und Wähler sowie all jenen eine Stimme geben, die überparteilich nach konstruktiven, zukunftsorientierten Lösungen suchen. Dazu zählen nebst dem Wahlkreis Wil und der Gemeinde Uzwil die KMUs, welche zigtausende Arbeitsplätze geschaffen haben und verantworten. Ebenso ist es mir ein persönliches Anliegen, Menschen mit einer Behinderung eine Stimme zu geben.